Gemüseeintopf mit Kokosmilch-vegan

Jetzt ist es wieder soweit, wir sehnen uns nach deftigen von Innen wärmende Gerichte. Sie dürfen ruhig etwas gehaltvoller sein. Es ist schon interessant, wie sich der Körper an Jahreszeiten anpasst.
Im Sommer möchten wir immer schön leichte und frische Sachen essen, gerne Salate , kalte Suppen und natürlich auch mal ein Eis.

So hatten wir richtig Lust auf einen schönen Gemüseeintopf. Dieser hier ist mit Kokosmilch und daher nicht ganz so klassisch.

Zutaten:
ca. 500-600g Gemüse ( ich hatte Kartoffeln, Möhren, Bohnen und Lauch )
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
10 g Ingwer, frisch
600 ml Gemüsebrühe ( selbstgemacht, siehe hier )
160 ml Kokosmilch
1 TL Currypulver
Salz, Pfeffer, eventuell ein paar Chiliflocken

Zubereitung:
Den Lauch waschen und in Ringe schneiden. Kartoffeln und Möhren schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Bohnen waschen und in mundgerechte Stücke teilen.
Zwiebeln und Ingwer schälen und sehr fein würfeln, die Knoblauchzehen durch die Presse drücken.
In einem großen Topf etwas Öl erwärmen und Zwiebeln und Knoblauch darin anrösten. Ingwer und Currypulver dazugeben und kurz mitrösten.
Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und Hitze reduzieren. das klein geschnittene Gemüse in die Suppe geben und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Den Eintopf mit Salz, Pfeffer und eventuell etwas Chili abschmecken und schön warm genießen.

Ich wünsche Euch einen schönen zweiten Advent !!!

Apfel-Zimt-Torte

Der Nachbar kam mit vielen Äpfeln vorbei, immer sehr willkommen. Boskop waren es, also die absoluten Äpfel für Kuchen.
Dies Apfeltorte habe ich früher recht häufig gemacht und sie kam immer gut an. Allerdings hatte ich ein Rezept, wo man Weißwein benutzt, aber mein Oliver mag gar keinen Alkohol, also wollte ich es mal mit Saft ausprobieren.
Normaler Apfelsaft wurde es dann aber auch nicht. Ich habe Apfel, schwarze Johannisbeere und Traube gewählt, eine interessante Mischung, auch in der Farbgebung.

Zutaten:
Teig:
200 g Mehl
50 g Butter oder Margarine
75 g Zucker
1 Ei
1 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Joghurt oder Schmand
Füllung:
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
750 ml Saft (s.o.)
100 g Zucker
1 kg säuerliche Äpfel
1 TL Zimt
Belag:
400 ml Sahne
2 Päckchen Vanillezucker
2 Päckchen Sahnesteif
Außerdem:
Zimt zum Bestäuben

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Springform mit Backpapier auslegen.
Den Teig in die Form geben und glatt drücken, dabei einen Rand von 4 cm hochziehen.

Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Für die Füllung das Puddingpulver mit 100 ml Saft anrühren. Den restlichen Saft mit dem Zucker aufkochen. Das angerührte Puddingpulver unter Rühren hinzugießen und aufkochen lassen. Die Masse abgedeckt an die Seite stellen.

Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Mit einem TL Zimt vermischen.
Die Puddingmasse zu den Äpfeln geben und diese unterheben. Die Apfelfüllung auf den Teig geben und im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen.

Den fertigen Kuchen in der Form vollständig abkühlen lassen.

Für den Belag die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen und komplett auf dem Kuchen verteilen.

Mit Zimtzucker bestäubt ist diese Torte ein wahrer Genuss.

Pasta mit Spitzkohlsauce

Das 2. Rezept mit Spitzkohl, diesmal eine Sauce und dazu Pasta.
Und Nudeln schmecken ja eigentlich immer. Die Sauce erinnert ein wenig an das Spitzkohl-Curry auf diesem Blog.

Zutaten:
300 g Bandnudeln
120 ml Wasser
1 rote Paprika
500 g Spitzkohl
200 g Creme Fraiche
1 TL Curry
1 TL Cumin ( Kreuzkümmel )
1/2 TL Paprika, rosenscharf
1/2 TL gelbe Thai-Currypaste
1/4 TL Pfeffer
10 g Speisestärke
2 Frühlingszwiebeln

Zubereitung:
Die Paprika waschen und Kerne und Trennwände raus, dann würfeln.
Spitzkohl halbieren, Strunk raus schneiden und in feine Streifen schneiden.
Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden.

Etwas Öl in einen Topf geben und darin die Paprikawürfel und 250 Spitzkohl kurz anbraten. 100 ml Wasser, Creme Fraiche, Curry und alle Gewürze dazu geben und 10 Minuten leicht köcheln lassen.

Inzwischen die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren.

Restlichen Spitzkohl und die angerührte Speisestärke zufügen und noch weitere 5 Minuten garen.

Sauce abschmecken und zu den Nudeln servieren, mit den Frühlingszwiebeln bestreuen. Grob gehobelter Parmesan runden das Ganze noch ab.

Der Spitzkohl ist für dieses Jahr verarbeitet, mal sehen, ob ich mich nächstes Jahr noch erinnere, dass ich für Spitzkohl eigentlich keine Ideen habe.

Spitzkohlcremesuppe

Da ist er wieder, der Spitzkohl. Wie in jedem Jahr landet ein Spitzkohl im Einkaufswagen und wie in jedem Jahr wissen wir nicht, was wir damit kochen sollen.
Einfaches Spitzkohlgemüse, keine Lust. Eine Quiche, langweilig.
Also Kochbücher und Rezeptsammlungen geschnappt und tatsächlich habe ich 2 Rezepte gefunden, die ganz lecker klingen.
Hier nun das erste, eine Suppe, ich habe noch nie eine Spitzkohlsuppe gegessen, aber Versuch macht klug.

Zutaten:
1 Zwiebel
1 EL Butter oder Margarine
1 kleine Möhre
150 g Kartoffeln
550 g Spitzkohl
250 ml trockener Weißwein
700 ml Wasser
2 gehäufte TL Gemüsepaste oder Gemüsebrühpulver
Salz, Pfeffer, Muskat
100 ml Sahne

Zubereitung:
Zwiebel abziehen und würfeln. Die Möhre putzen, die Kartoffeln schälen und beides ebenfalls in Würfel schneiden.
Spitzkohl halbieren und den Strunk raus schneiden, anschließend in feine Streifen schneiden.

Butter schmelzen und Zwiebelwürfel darin andünsten. Möhre, Kartoffeln und 450 g vom Spitzkohl zugeben und auch anschwitzen.

Mit Wein und Wasser ablöschen. Gewürzpaste, Salz und Pfeffer zugeben. Einmal aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Inzwischen die restlichen Spitzkohlstreifen in einer Pfanne mit etwas Butter anrösten und zu Seite stellen.

Die fertige Suppe pürieren, Sahne zugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Suppe mit Spitzkohlstreifen garniert servieren.

Mein Fazit, die Suppe schmeckt sehr gut und ist ein feines Herbst – Gericht.
Der Spitzkohl selbst ist ja eher mild und hat keinen extremen Kohlgeschmack
.

Panforte de Siena

Diese Kuchen – Köstlichkeit kommt aus Italien. Wie der Name schon sagt aus Siena. Diesen Kuchen gibt es das ganze Jahr, obwohl er uns eher an Früchtebrot oder Hutzelbrot erinnert und das gibt es bei uns ja eher zur Weihnachtszeit.
Ich kann ja das ganze Jahr sogenannte weihnachtliche Gewürze essen, also passt mir der Panforte immer.
Dazu einen Espresso, wirklich köstlich.

Zutaten:
150 g Haselnüsse
100 g weiße Schokolade
30 g Pistazien, ungesalzen, geschält und enthäutet
60 g Walnusshälften
100 g Orangeat
1 TL geriebene Orangenschale
50 g Rosinen
50 g Softfeigen
100 g Softaprikosen
100 Mehl
1 EL Lebkuchengewürz
1 EL Zimt
1/2 TL gemahlene Nelken
1/2 TL gemahlener Koriander
3 Prisen Muskat
1 TL gemahlener Kardamom
1 gestrichener TL Pfeffer
100 g Zucker
170 g Honig
20 g Wasser

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Haselnüsse auf einem Backblech verteilen und ca. 7 Minuten im vorgeheizten Backofen rösten.
Die Nüsse noch warm in ein sauberes Geschirrtuch einschlagen und aneinanderreiben, sodass sich die Häutchen lösen.


Schokolade fein hacken.
Aprikosen und Feigen in Streifen schneiden.


Haselnüsse, Pistazien, Walnüsse, Orangeat, Orangenschale, Rosinen, Feigen, Aprikosen, Mehl, Schokolade, Lebkuchengewürz, Zimt, Nelken, Koriander, Muskat, Kardamom und Pfeffer in einen Topf geben und gut miteinander verrühren und zur Seite stellen.


In einen Kochtopf Zucker, Honig und Wasser geben und aufkochen lassen.
In der Zeit Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen.

Heiße Honigmischung etwa 1 Minute abkühlen lassen, dann über die Trockenfruchtmischung gießen und zügig vermischen und in die vorbereitete Springform geben.
Mischung mit angefeuchteten Händen gleichmäßig in die Springform drücken und 50-55 Minuten backen.

Springformrand lösen und Pianoforte auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.

Dick mit Puderzucker bestäuben.
Kann sich mehrere Wochen halten, bei uns allerdings nicht.

Apfeltorte mit Mandelbaiser

Noch ein herbstlicher Kuchen, Äpfel gibt es jetzt in Hülle und Fülle und die beste Form des Apfels ist einfach der Apfelkuchen.

Zutaten:
3 Eier
200 g Mehl
250 g Zucker
1 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
125 g Butter
800 g säuerliche Äpfel
1 TL Zitronensaft
50 g gemahlene Mandeln
3 EL Mandelblättchen

Zubereitung:
Die Eier trennen. Mehl, 75 g Zucker, Backpulver und Salz mischen. 100 g Butter und Eigelbe zugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Folie gewickelt ca. 1 Stunde kalt stellen.

Äpfel schälen und entkernen und in feine Spalten schneiden oder hobeln. Rest Butter schmelzen

Eine Tarteform fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Teig in die Form geben, dabei einen Rand ziehen. Apfelspalten dachziegelartig auf den Teig schichten und mit der geschmolzenen Butter bestreichen und 25 g Zucker darüber streuen.
Torte auf unterster Schiene ca. 20 Minuten backen.

150 g Zucker mit 1 TL Zimt mischen. Eiweiß sehr steif schlagen Zitronensaft und Zimt-Zucker dabei einrieseln lassen. Gemahlene Mandeln unterziehen.
Torte vorsichtig aus dem Ofen nehmen und die Baisermasse üppig auf den Äpfeln verteilen., Mandelblättchen darüberstreuen.
Tarte bei gleicher Temperatur weitere 15 Minuten backen.

Tipp:
Dieser Kuchen sollte am gleichen Tag gebacken und gegessen werden.
Er schmeckt natürlich noch am nächsten Tag, aber das Baiser zieht die Feuchtigkeit von den Äpfeln und wird dadurch ganz weich.

Gesehen in Himmelpfort, nettes Kaffe mit köstlichem Kuchen

Haselnuss-Gugelhupf

Da bin ich wieder.
Umzug ist geschafft und hier ist es jetzt ganz gemütlich.
Urlaub war auch ganz toll, erholsam und viel Natur. Spazieren gehen und einfach die Seele baumeln lassen.
Jetzt bin ich wieder bereit Euch an meinen Küchenabenteuern teilhaben zu lassen.

Es geht mit backen los, das habe ich am meisten vermisst zwischen all den Umzugskartons.

Und jetzt zum Herbst passt das Thema Nüsse natürlich ganz hervorragend.

Zutaten:
300 g Haselnusskerne
1 Bio-Orange
6 Eier
300 g brauner Zucker
1 Prise Salz
300 g Creme Fraiche
75 g Mehl ( Dinkel )
75 g Weichweizengrieß
1 EL Backpulver
1/2 EL Natron

5 EL Rum
150 g schnittfester Nougat
30 g Butter

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Haselnüsse auf einem Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten rösten.

Noch heiß in einem sauberen Küchentuch aneinanderreiben, sodass sich die Häutchen lösen. ( Die Arbeit lohnt sich, die gerösteten Haselnüsse schmecken einfach herrlich ). 150 g der Haselnüsse fein mahlen, den Rest grob hacken.

Die Orange heiß waschen und die Schale fein abreiben.

Die Eier mit 220 g Zucker und 1 Prise Salz hell cremig rühren.
Creme Fraiche unterschlagen. Die gemahlenen und die gehackten Haselnüsse mit Mehl, Grieß, Orangenschale, Backpulver und Natron mischen, zur Creme geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

In eine gefettete mit Zucker ausgestreute Gugelhupfform füllen und im heißen Backofen ca. 45 Minuten backen, Stäbchenprobe.

Die Orange auspressen. den Saft mit 80 g Zucker und dem Rum aufkochen und etwas einkochen lassen.
Den Kuchen aus der Form stürzen und mit den Orangen-Rum-Sirup beträufeln.

Den Nougat würfeln und mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen. Den völlig ausgekühlten Kuchen mit dem Guss überziehen.

Nach Belieben dekorieren.

Endlich backen, mir hat es mal wieder so richtig Spaß gemacht 🙂

Schmandkuchen mit Himbeeren und ein paar Blaubeeren

Heute kommt mein vorläufig letzter Beitrag. Natürlich ein Kuchen, ein ganz köstlicher, damit Ihr mich nicht vergesst.
Ich komme wieder, aber erst im Oktober. Da ich Anfang September umziehe, brauche ich jetzt Zeit zum Ein- und Auspacken. Wenn alles seinen Platz gefunden hat und ich aus dem Urlaub zurück bin, dann geht es weiter mit vegetarischen Leckereien.
Bis dahin, passt auf Euch auf, bleibt mir wohl gesonnen und bis zum Herbst.

Zutaten:
für den Teig:
250 g Mehl
125 g Butter oder Margarine
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz
für die Füllung:
1 Vanilleschote
50 g Zucker
2 Eigelb
30 g Stärke
500 ml Milch
600 g Schmand
Saft von 1 Zitrone
je 150 g TK Himbeeren und Blaubeeren
für den Belag:
1 Päckchen roter Tortenguß
20 g Zucker
100 ml Apfelsaft
150 ml Wasser
150 g frische Himbeeren

Zubereitung:
Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig herstellen, in Folie wickeln und kalt stellen.
Für die Füllung die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Vanillemark und -schote mit Zucker, Eigelben, Stärke und der Milch verrühren. Über einem Wasserbad solange schlagen bis sich eine cremige Masse entwickelt hat, aber aufpassen, darf nicht zu heiß werden, sonst gerinnt das Ei.
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Springform fetten oder mit Backpapier auslegen.
Die Springform mit dem Teig auskleiden und einen Rand hochziehen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
Die Vanilleschote aus dem Pudding nehmen und den Schmand mit Zitronensaft unterrühren.
Die Schmandcreme auf den Boden geben und glatt streichen. Die TK Früchte gleichmäßig darauf verteilen.
Im vorgeheizten Ofen ca. 1 Stunde backen. Anschließend ca. 2 Stunden auskühlen lassen.

Für den Belag einen Tortenguß mit dem Apfelsaft und Wasser zubereiten.
Die frischen Himbeeren auf dem Schmandkuchen verteilen und mit Tortenguß überziehen.

Vor dem Servieren vollständig auskühlen lassen.

Guten Appetit und bis bald !!!

Baked-Feta-Pasta

Ein Nudel -Topping oder auch Soße mal etwas anders. Dies ist im Moment unsere absolute Lieblingspasta Soße und man muss nur ein wenig schnippeln, der Rest passiert im Ofen.

Zutaten:
800 g Cocktailtomaten
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
100 g Oliven, ganz nach Geschmack
400 g Feta
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, 1 TL Zucker
4 TL getrockneter Oregano
500 g Spaghetti

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Tomaten waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Zwiebeln abziehen und in Ringe schneiden, Knoblauch schälen.
Die Oliven abtropfen lassen und in Ringe schneiden. Feta in grobe Würfel schneiden und in eine große Auflaufform geben. Tomaten, Zwiebelringe, Oliven und Knoblauch ebenfalls dazugeben und alles gut verteilen.
Olivenöl darüber träufeln und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Oregano würzen.
Ca. 20 Minuten im Ofen backen.

Inzwischen die Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten.

Nach der Backzeit die Auflaufform aus dem Ofen nehmen, Knoblauch leicht mit der Gabel zerdrücken.
Spaghetti abgießen, dabei etwas Nudelwasser auffangen, die Spaghetti in die Form geben und gut mit allen Zutaten vermengen, eventuell etwas Nudelwasser zufügen.


Abschmecken und Fertig !!!

Hier noch ein Rezept für Tomatensoße aus dem Ofen



Schneller Streuselkuchen vom Blech

Streusel gehen ja immer. Und ich liebe Streuselkuchen. Diesmal sollte es aber schnell gehen, so dass der Boden kein Hefeteig sondern ein Rührteig ist. Für den Belag habe ich Marmelade gewählt, um den Marmeladenvorrat ein wenig zu schmälern. Ihr könnt aber auch Obst in jeglicher Form wählen oder Vanillepudding unter die Streusel geben. Hier aber von 2 Päckchen Puddingpulver, da wir ein Blech backen wollen.

Zutaten:
Teig:
250 g weiche Butter oder Margarine
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
5 Eier
50 ml Milch
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
Streusel:
250 g Mehl
200 g weiche Butter oder Margarine
120 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Zimt
50 g gehackte Pistazien
Außerdem:
1 Glas Marmelade nach Geschmack, ich hatte Marille aus Österreich

Zubereitung:
Aus den Teigzutaten einen Rührteig herstellen.
1 Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Den Teig auf das Backblech streichen und die Marmelade gleichmäßig darauf verteilen.
Für die Streusel die Zutaten vermischen und mit den Händen zu Streusel verarbeiten, diese auf den vorbereiteten Kuchen geben.
Anschließend für ca. 40-45 backen.

Den Kuchen abkühlen lassen, wer möchte kann in noch mit Puderzucker bestäuben.

Zucchinisuppe mit Hack-Vleisch

Heute gibt es ein leckeres Süppchen. Zucchini hat Saison und bestimmt haben viele von Euch eine Zucchinipflanze im Garten und irgendwann fehlen einem die Ideen zwecks Verwertung.
Die Suppe ist schön herzhaft und ziemlich schnell gezaubert.

Zutaten:
1 Zwiebel
500 g Zucchini + 2 Zucchini
40 g Tomatenmark
2 TL Gemüsebrühpulver oder -paste
2 EL Öl
1 EL Weizenmehl
200 ml Sahne
30 g Hack-Vleisch ( Sojagranulat )
1 Becher Creme Fraiche
1 Zitrone
1 EL gehackter Koriander oder Petersilie
Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Paprikapulver, Cumin ( Kreuzkümmel )

Zubereitung:
Zwiebel abziehen und würfeln. Ebenso 500 g Zucchini waschen und in grobe Würfel schneiden.
Öl in einem Topf erwärmen und Zwiebel – und Zucchiniwürfel zufügen und anschwitzen.
800 ml Wasser, Gemüsebrühe, Tomatenmark, 1 1/2 TL Salz, 1/2 TL Paprikapulver, nach Geschmack Chiliflocken und 1/2 TL Cumin zugeben. Aufkochen lassen und anschließend 15 Minuten köcheln.

Inzwischen die Creme Fraiche mit 1 EL gehacktem Koriander, Saft von 1/4 Zitrone, Salz und Pfeffer abschmecken. Zur Seite stellen.

Weiter mit der Suppe. Mehl und Sahne zufügen und alles pürieren. Sojagranulat ( Hack-Vleisch ) in die Suppe geben und weitere 10 Minuten garen.

Inzwischen die 2 Zucchini waschen und zu Zoodles drehen. Oder mit dem Sparschäler in Streifen schneiden. in einer Pfanne mit etwas Öl ca. 3 Minuten anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die fertige Suppe nochmal abschmecken.

In einem Suppenteller anrichten. Als Topping Zoodles und ein Klecks Creme Fraiche.

Und jetzt Guten Appetit !

Perlencouscous mit Paprika

Diesmal ein Rezept in Anlehnung an Hello Fresh. Natürlich musste ich auch mal diese Plattform ausprobieren. Was soll ich sagen, die Rezepte für Vegetarier sind durchaus lecker. Die Zutaten wiederholen sich allerdings, Pilze und Babyspinat sind sehr oft dabei. Schön ist es, wenn man sich an drei Tagen in der Woche keine Gedanken ums Essen machen muss und vor allem nicht einkaufen muss. Aber für mich war es dann doch nichts, da ich ja oft plötzliche Eingebungen habe etwas bestimmtes zu kochen, wenn die Helle Fresh Zutaten im Kühlschrank liegen geht das natürlich nicht.

Bei der Verpackung gibt sich Hello Fresh wirklich Mühe, aber man hat doch tausend kleine Tütchen mit Gewürzmischungen, Senf, Essig, Blütenhonig und vieles mehr. Außerdem hast Du jede Woche einen riesen Pappkarton da stehen.

Und ich bin kein Fan von Gewürzmischungen.

Im Großen und Ganzen muss ich aber sagen, dass die Qualität stimmt, der Service ist sehr gut, die Rezepte sind gut gemacht und es hat alles bis auf ein Gericht sehr gut geschmeckt und auch Kochanfänger bekommen hier ein gutes Essen auf den Tisch.
Zu mir passt das Konzept halt nicht so gut.

Aber jetzt endlich zum Rezept.

Zutaten:
450 g Perlencouscous
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
70 g Tomatenmark
1 TL Gemüsebrühe, Pulver oder Paste
50 g Tomatenpesto
2 Rote Paprika
2 Zucchini
1 Zitrone
250 g saure Sahne
Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Chiliflocken

Zubereitung:
Schalotten und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Paprika waschen, Kerne und Strunk entfernen und in grobe Würfel schneiden.
Öl in einem Topf erwärmen und Schalotten- und Zwiebelwürfel mit dem Tomatenmark darin anschwitzen.
Alles in einen hohen Messbecher geben. Paprikawürfel, 950 ml Wasser, Gemüsebrühe, Paprikapulver, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles mit dem Pürierstab fein pürieren. Anschließend zurück in den Topf geben und 10 Minuten köcheln.
Nach den 10 Minuten den Perlencouscous zugeben und mit offenem Deckel weitere 10 Minuten köcheln.

Inzwischen für einen Zucchinisalat die Zucchini mithilfe eines Gemüseschälers längs in dünne Streifen hobeln, bis man zum weichen Kern kommt.
Zucchinistreifen in einer großen Schüssel mit dem Saft 1/2 Zitrone und 2 PrisenSalz und Pfeffer marinieren.

In einer kleinen Schüssel die saure Sahne mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken, wer möchte kann noch ein paar gehackte Kräuter unterheben.

Nach Ende der Kochzeit Tomatenpesto unter den Couscous rühren und mit Deckel weitere 15 Minuten ruhen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und eventuell Chiliflocken abschmecken.

Perlencouscous in tiefe Teller geben, darauf Zucchinisalat und einen kleinen Klecks saure Sahne.

Namora- Grießkuchen

Heute beschließen wir unsere kleine orientalische Reise. Natürlich mit einem Nachtisch und endlich konnte ich auch mal wieder backen.
Dieser Kuchen ist ein festlicher Kuchen. Er hält sich dank des Sirups auch fast eine Woche wunderbar frisch.
Trotz des Sirups finde ich ihn auch nicht zu süß, aber probiert es doch gerne mal aus.

Zutaten:
1 Auflaufform 32×25 cm oder Springform mit 26 cm Durchmesser
für den Sirup:
250 ml Wasser
400 g Zucker
Saft einer halben Zitrone
1 EL Orangenblüten/ oder – Rosenwasser

für die Grießmasse:
600 g Weichweizengrieß
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
125 g weiche Butter
250 ml Milch
20 – 30 Mandeln oder Walnusshälften

Zubereitung:
Für den Sirup das Wasser mit dem Zucker in einen Topf geben und zum Kochen bringen, wenn sich der Zucker aufgelöst hat den Zitronensaft und das Orangenblüten/ oder – Rosenwasser einrühren. Alles bei niedriger Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen.
Den Ofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Weichweizengrieß, Backpulver und Vanillezucker in einer großen Schüssel mischen. Milch und Butter zufügen und mit einem Holzlöffel zu einem körnigen Teig verrühren. Gieße die Hälfte des Zuckersirups dazu und knete die Masse zu einem geschmeidigen Teig.
Gib ihn in die Backform und streiche ihn mit den Händen glatt. Schneide den Teig in kleine Rechtecke und drücke in jedes Rechteck eine Mandel oder eine Walnusshälfte.
Backe den Kuchen ca. 25 Minuten bis er aufgegangen und gebräunt ist. Stäbchenprobe !!!
Nimm ihn aus dem Ofen und ritze die Linien nochmal nach. 5 Minuten stehen lassen und mit dem restlichen Sirup beträufeln, solange bis alles aufgesogen ist.

Dazu einen starken Kaffee.
Passt als Nachtisch oder einfach in die normale Kaffeerunde.

Bulgursalat mit Kräutern

Dieser Salat ist fix gemacht und schmeckt sehr frisch. Passt hervorragend zum Vorspeisenteller, ist aber auch ein guter Begleiter zum Grillabend.

Zutaten:
400 ml Wasser
200 g Bulgur
1 Apfel
1 Granatapfel
120 g Koriander, gehackt
120 g glatte Petersilie, gehackt
2 EL Pistazien
2 EL Tomatenmark
2 Zitronen
100 ml Granatapfelsaft
4 EL Olivenöl
2 TL Salz
1 TL gemahlener, schwarzer Pfeffer
200 g Feta

Zubereitung:
Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, Bulgur in einem Sieb waschen und hineingeben. Bei niedriger Temperatur 10 Minuten köcheln lassen.
Inzwischen den Apfel waschen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Kerne aus dem Granatapfel lösen.
Pistazien hacken und in einer Pfanne kurz anrösten.
Tomatenmark mit einem EL Wasser verrühren und mit dem Bulgur vermischen, bis dieser eine gleichmäßige rote Farbe bekommt.
Aus der Zitrone den Saft auspressen und mit Granatapfelsaft und Olivenöl verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und unter den Bulgur mischen.
Apfelscheiben, Granatapfelkerne, Kräuter , zerbröselten Feta und Pistazien ebenfalls zum Salat geben und vorsichtig untermischen.
Gegebenenfalls nochmal abschmecken.

Jetzt sind unsere Vorspeisen komplett und das nächste Mal gibt es den Nachtisch.

Marokkanischer Karottensalat

Weiter geht es mit den Vorspeisen, nun gibt es den ersten Salat. Das besondere an diesem Karottensalat sind die Gewürze und dass diese geröstet werden.

Zutaten:
1 Kg Karotten
2 EL Sonnenblumenöl
6 EL Olivenöl
1/2 TL Cumin, ganz
1 TL gemahlenes, geräuchertes Paprikapulver
1/2 Tl Koriandersamen, ganz
1 TL Kurkuma
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
150 g frischer Koriander, gehackt
1 EL Zitronensaft
2 kleine Zwiebeln, gehackt
1 rote Peperoni, ohne Samen, gehackt
1/2 TL Salz
1/2 TL schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Die Karotten schälen, in einen kleinen Topf geben und mit Wasser bedecken, 2 EL Sonnenblumenöl zufügen. Flüssigkeit zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren und die Karotten ca. 15 Minuten köcheln lassen. Sie sollten noch leicht bissfest sein. Abgießen und ca. 10 Minuten abkühlen.
Inzwischen in einer kleinen Pfanne die Gewürze mit dem Olivenöl vermischen und das Ganze bei mittlerer Temperatur erhitzen. Dabei häufig umrühren, solange bis das Öl gelb vom Kurkuma ist. Dauert ungefähr 5 Minuten.
Die Karotten in 3 mm dicke Scheiben schneiden und mit dem Gewürzöl vermischen. Die restlichen Zutaten vorsichtig untermischen. Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp:
Der Salat kann 4 – 5 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Baba Ghanoush-Auberginen mit Tahina

Diese Vorspeise gehört zu den absoluten Klassikern und sie schmeckt immer wieder gut. Eigentlich bin ich ja nicht so ein Auberginen-Freund, aber in dieser Variante – köstlich.
Ein kleiner Tipp, da in der orientalischen Küche ganz viel mit Kräutern gekocht wird, kauft diese unbedingt in einem türkischen Supermarkt, denn hier gibt es alle wichtigen Kräuter ( Petersilie, Koriander, Minze und Dill ) in großen Bünden und nicht in kleinen Plastiktütchen.

Zutaten:
4 Auberginen
1/2 Tasse Tahin ( 120 ml )
1/4 Tasse ( 60 ml ) frisch gepresster Zitronensaft
4-5 Knoblauchzehen ( fein gehackt )
1/2 TL Cumin, gemahlen
1/2 TL Parikapulver
2 EL frisch gehackte, glatte Petersilie
1 EL Sumach
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Für die Auberginen Backofen auf 240 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.
Auberginen waschen und mehrmals mit einer Gabel einstechen.
Auf das Blech legen und 20 Minuten im Backofen rösten, dann wenden und nochmal 20 Minuten rösten.
Das Fruchtfleisch aus den Auberginen schaben und abkühlen lassen.
Die abgekühlten Auberginen etwas klein schneiden. Alle restlichen Zutaten miteinander cremig verrühren.
Dann die Aubergine mit einem Pürierstab untermixen und alles nochmal abschmecken.

Tipp:
Baba Ghanoush sollte man am Zubereitungstag essen. Die Auberginen kann man aber schon ein, zwei Tage vorher rösten.

Auch hierzu empfehle ich knuspriges Fladenbrot.

Hier noch eine etwas andere Variante.

Spinat-Joghurt-Dip ( Mast o Esfenaj )

Jetzt wird es orientalisch. Ich finde es gibt nichts erfrischenderes im Sommer als die orientalische Küche. Viele Kräuter und frisches Gemüse. Besonders schön ist die große Vielfalt der Vorspeisen ( Mezze ). Daran kann man sich mit einem guten Fladenbrot bewaffnet auch schon richtig satt essen.
So habe ich beschlossen, dass sich die nächsten Beiträge dieser orientalischen Küche widmen werden.
Es gibt auch später noch etwas Süßes aus dem Backofen.
Starten möchte ich mit diesem sehr schmackhaften Dip.

Zutaten:
2 Knoblauchzehen
600 g Blattspinat
2 EL Olivenöl
500 g Joghurt 3,8%
2 TL Salz
2 EL Walnusskerne
10 Stängel Dill
Pfeffer

Zubereitung:
Für den Spinat die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Spinat waschen und etwas klein schneiden.
In einer Pfanne das Öl erwärmen und Knoblauch und Spinat darin anschwitzen.
Abkühlen lassen.
Joghurt in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer glatt rühren und den Spinat unterheben. Den Dip ca. 15 Minuten kalt stellen.
Inzwischen Walnusskerne hacken und in einer Pfanne bei schwacher Hitze kurz anrösten.
Dill waschen und grob hacken.
In den Spinat-Joghurt-Dip etwas von dem Dill rühren. Dann mit den Walnusskernen und restlichem Dill garnieren. Wer möchte beträufelt alles noch mit etwas Olivenöl.

Dazu knuspriges Fladenbrot reichen.

Kartoffelauflauf

Bei diesem Auflauf konnten wir gar nicht mehr aufhören zu essen. Eine herrliche Käsekruste und das Darunter einfach unschlagbar. Und alles so einfach herzustellen.

Zutaten:
100 g geriebener Gouda
50 g geriebener Parmesan
1/2 Bund Petersilie
500 g Kartoffeln
1 Stange Lauch
200 g Erbsen (TK)
für die Soße:
40 g Butter
40 g Mehl
500 ml Milch
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Die Petersilie waschen und klein hacken. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Den Lauch putzen und in Ringe schneiden.
Die Kartoffeln mit Lauch und den Erbsen mischen und in eine Auflaufform geben.
Für die Soße Butter in einem Topf zerlassen, Mehl einrühren und schmelzen lassen. Die Milch angießen und gut mit dem Schneebesen rühren, damit es keine Klümpchen gibt. Ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Mit Salz, Pfeffer, Muskat und gehackter Petersilie abschmecken. Über das Gemüse geben und mit dem geriebenen Käse bestreuen.
Den Auflauf ca. 45 Minuten im heißen Ofen backen.
Sollte die Kruste zu dunkel werden, einfach mit etwas Backpapier abdecken.

Und jetzt einfach nur schlemmen.

Spinat-Lachs-Rolle

Es gibt einen echten Hingucker, der auch noch super lecker schmeckt. Sicher wundert Ihr Euch, dass hier Lachs verwendet wird, wo doch sonst immer alles so schön vegetarisch ist, aber ich habe für mich beschlossen ab und zu ein wenig Fisch zu essen. Wenn Ihr keinen Fisch möchtet könnt Ihr ihn genauso weglassen, denn auch ohne schmeckt die Rolle super. Dann den Frischkäse einfach etwas kräftiger abschmecken.
Also los geht es, mit oder ohne Lachs.

Zutaten:
40 g geriebenen Gouda
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
250 g frische Spinat
3 Eier
30 g Mehl
Salz, Pfeffer
50 g gemischte Kräuter ( ich habe TK Kräuter genommen )
200 g Frischkäse
1 TL Zitronensaft
Optional 300 g Räucherlachs

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Den Spinat waschen. Knoblauch abziehen und klein hacken. In einem Topf 1 EL Olivenöl erwärmen und den Knoblauch anschwitzen. Den tropfnassen Spinat zugeben und zusammenfallen lassen.
Den Spinat pürieren. Eier in eine Schüssel aufschlagen, verquirlen und den Spinat, Käse, Mehl und Salz und Pfeffer zufügen und alles gut verrühren.
Die Masse auf das Backblech streichen und ca. 15 Minuten im heißen Ofen backen.
Inzwischen die gehackten Kräuter mit dem Frischkäse und Zitronensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die fertige Spinatplatte aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen, das geht ziemlich schnell.
Dann mit dem Frischkäse bestreichen und dem Räucherlachs belegen. Mit Hilfe von dem Backpapier von der langen Seite her aufrollen. Fest in Frischhaltefolie wickeln und mind. 2 Stunden kalt stellen.
Dann in gleichmässige Scheiben schneiden.

Bei uns gab es diese Rolle zum Geburtstagsfrühstück, sie ist wirklich gut angekommen.

Möhrenkuchen-vegan

Ja, es gibt einen Möhrenkuchen. Für viele ist das bestimmt der klassische Osterkuchen, aber ich finde, dass man ihn das ganze Jahr essen kann. In den USA oder auch in Irland gab es ihn immer.
Heute gibt es ihn in veganer Form.

Zutaten:
400 g Möhren
110 g natives Kokosöl
300 g Mehl
100 g Haferflocken
140 g Rohrzucker
120 g Apfelmus
2 TL Zimt oder Apfelkuchengewürz
1 Päckchen Vanillezucker oder 1 TL Vanillepaste
2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 TL Apfelessig
240 ml ungesüßter Mandeldrink
für das Frosting:
75 g gehackte Pistazien
100 g vegane Frischecreme
40 g Puderzucker
1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Karotten schälen und auf einer Reibe fein raspeln. Kokosöl in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen.
Karottenraspel, Kokosöl, Mehl, Haferflocken, Zucker, Apfelmus, Gewürze, Backpulver, Natron, Essig und Mandeldrink in eine große Schüssel geben und mit einem Kochlöffel gut vermengen.
Eine Kastenform fetten und mit Paniermehl ausstreuen. Teig einfüllen und 40-50 Minuten backen, Stäbchenprobe !!!
Fertigen Kuchen aus der Form stürzen und komplett abkühlen lassen.
Für das Frosting Frischecreme, Puderzucker und Zitronensaft mit dem Handrührgerät verrühren.
Den Kuchen damit bestreichen und mit den gehackten Pistazien bestreuen.

Der Kuchen hat einen sehr guten Geschmack. Von der Konsistenz ist er etwas feucht, das Frosting funktioniert ganz genauso gut mit der veganen Frischecreme.

Hier noch das original Rezept.

Marokkanische Tomatensuppe ( Hariri )-vegan

Eine ganz besonders aromatische Tomatensuppe, vielleicht auch eher ein Eintopf. Schmeckt frisch und fruchtig mit einem Hauch von Schärfe.

Zutaten:
2 Karotten
2 Stück Stangensellerie
1 Zwiebel
20 ml Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 TL Salz
1 TL gemahlener Koriander
1 TL gemahlener Kreuzkümmel, Cumin
1 TL gemahlener Zimt
1 TL Chiliflocken
400 g stückige Tomaten aus der Dose
500 ml Wasser
100 g Kirschtomaten
50 g Orzo Nudeln
1 Dose Kichererbsen
Zitronensaft
frische Petersilie und Koriander

Zubereitung:
Karotten schälen, bei dem Stangensellerie Fäden ziehen und die Zwiebel abziehen. Anschließend alles würfeln. Knoblauch in Scheiben schneiden.
Das Olivenöl in einem Topf erwärmen und das gewürfelte Gemüse darin für ca. 7 Minuten dünsten.
Knoblauch und alle Gewürze zugeben und für weitere 5 Minuten dünsten.
Stückige Tomaten und Wasser zufügen und für 20 Minuten köcheln lassen.
Inzwischen die Kirschtomaten waschen und halbieren und die Kichererbsen abtropfen lassen.
Kirschtomaten und Nudeln zugeben und 8 Minuten kochen. Zum Schluss die Kichererbsen für 3 Minuten mit köcheln lassen.

Nun alles mit Zitronensaft abschmecken.

Die Suppe mit gehackter Petersilie oder Koriander bestreuen.

Spinatkäsespätzle mit gebratenen Zwiebeln

Wir haben uns mal wieder einen Urlaub gegönnt und waren 2 Wochen in Österreich. Eine kleine Rundreise. Das Wetter war perfekt und wir haben viele schöne Dinge gesehen und erlebt.
Von der Jahreszeit waren wir allerdings noch zu früh dran, wir sind keine Skifahrer und die Saison war noch in vollem Gange. Viele Spazierwege waren noch gesperrt und auch einige Sehenswürdigkeiten waren geschlossen. Aber alles was ging wurde gemacht. Und das nächste Mal tatsächlich erst im Juli fahren.

Natürlich haben wir auch gut gegessen. Für Vegetarier gab es doch einiges auf der Karte. Was natürlich nicht fehlen durfte waren die Kaasspatzen. Ich habe sie zweimal gegessen und sie waren gut, was mich allerdings gewundert hat, dass es beide Male einen wirklich geschmacksneutralen Käse gab und auch das Salz sparsam verwendet wurde.

Ich als “ Schwobemädle “ weiß natürlich wie Käsespätzle schmecken sollen und so habe ich mich Zuhause gleich ans Werk gemacht. Für die Farbe und den Geschmack habe ich etwas Spinat beigefügt, das kann natürlich weggelassen werden

Zutaten:
60 g Emmentaler
60 g Bergkäse
450 g Mehl
1 TL Salz
5 Eier
150 g Blattspinat TK ( aufgetaut ), ohne Spinat 6 Eier verwenden
30 ml Öl
30 ml Wasser
300 g Zwiebeln
2 Prisen Salz

Zubereitung:
Die beiden Käsesorten reiben und zur Seite stellen.
Für die Spätzle den Blattspinat pürieren und mit Mehl, 1 TL Salz und Eiern zu einem Spätzleteig verarbeiten. Sollte er noch zu fest sein etwas Milch zugeben
In einem Topf reichlich Salzwasser aufsetzen. Die Spätzle in das kochende Wasser schaben oder wie im Video beschrieben zubereiten. Wenn die Spätzle oben schwimmen in einer Schüssel mit sehr kaltem Wasser abschrecken.
Für die geschmolzenen Zwiebeln diese abziehen und in Ringe schneiden. Öl erhitzen und Zwiebeln darin anbraten, sie müssen langsam anbraten dies kann schon mal 20 Minuten dauern. Am Ende 2 Prisen Salz und 30 ml Wasser hinzufügen und bei mittlerer Hitze nochmal ca. 4 Minuten garen.

Die Spätzle werden jetzt abwechselnd in einer Auflaufform mit dem geriebenen Käse geschichtet, die letzte Schicht soll Käse sein.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen.

Sofort mit den geschmelzten Zwiebeln servieren.

Wer möchte kann auch Röstzwiebeln darüber geben.

Auflauf mit Makkaroni und Spiegelei

Dieser Auflauf ist mir beim Blättern in diversen Kochzeitschriften aufgefallen. Optisch sieht er absolut Klasse aus, aber wie ist es mit dem Geschmack? Also ran ans Werk.

Zutaten:
500g TK Blattspinat
1 Zwiebel
300 g Makkaroni
6 Eier
200 ml Schlagsahne
1 gehäufter TL Stärke
60 g geriebener Parmesan
200g Frischkäse mit Kräutern oder Feta
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:
Nudeln nach Packungsanweisung kochen, dabei die Kochzeit etwas verkürzen, da sie im Auflauf noch nachgaren und sonst zu weich werden.
Spinat auftauen lassen und dann ausdrücken.
Zwiebel abziehen und fein würfeln in etwas Öl andünsten. Spinat zugeben und kurz mitdünsten. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und in einem Sieb etwas abtropfen lassen.
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 3 Eier mit Sahne, Stärke und Käse verquirlen, salzen und pfeffern.
Eine Auflaufform einölen. Ein paar Makkaroni als Bett auf dem Boden verteilen, den Rest zum Rand hin schichten. Spinat locker zupfen und in die Mitte der Nudeln geben. Frischkäse in Tupfen oder Feta in Würfeln verteilen zum Schluß die Eimasse darüber gießen.
Auflauf im Ofen ca. 40 Minuten backen, evt. mit Backpapier abdecken.
Nach den 40 Minuten die übrigen 3 Eier wie Spiegeleier in die Mitte des Auflaufes setzen und weitere 20 Minuten backen.
Herausnehmen und ca. 10 Minuten ruhen lassen, dann genießen.

Ich fand den Auflauf sehr schmackhaft. Die Eier allerdings sind richtig fest. Wer das nicht mag, sollte sie normal in der Pfanne braten und später zu Auflauf servieren.

Brownie-Tarte mit Walnusstreuseln

Es wird gebacken. Dieses Rezept ist der absolute Knaller, das Ergebnis wurde so schnell vertilgt, dass ich gar keine Fotos von einem einzelnen Stück habe.
Schnell gemacht und schnell aufgefuttert ist hier diesmal die Devise.

Zutaten:
125 g Walnusskerne
350 g Mehl + 1 extra EL Mehl
275 g Zucker
2 Prise Salz
275 g Butter oder Margarine
3 Eier + 1 Eigelb
250 g Zartbitterschokolade
1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:
Für die Streusel:

Die Walnüsse grob hacken. 125 g Butter bei schwacher Hitze schmelzen. 150 g Mehl, 75 g Zucker und eine Prise Salz mit den gehackten Walnüssen in einer Schüssel mischen. Die geschmolzen Butter und das Eigelb hinzufügen und alles zu Streuseln verarbeiten. 1 EL Mehl darüber streuen und kräftig durchschütteln.
Für den Teig:
Die Schokolade in Stücke brechen und mit 150 g Butter über einem Wasserbad schmelzen.
Ca. 10 Minuten abkühlen lassen.
200 g Mehl, 200 g Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz in einer Schüssel mischen. 3 Eier und Schoko-Butter-Masse zufügen und kurz unterrühren.
Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form füllen, die Streusel darüber verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft ca. 40 Minuten backen.

Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Tipp:
Man kann hierfür auch ganz wunderbar alte Schokoweihnachtsmänner /-osterhasen verarbeiten. Da diese oft aus Vollmilchschokolade sind, verringere ich ein wenig die Zuckermenge !!!

Neue Rosenkohlquiche

Warum neue Rosenkohlquiche, ganz einfach, auf diesem Blog gibt es schon eine Rosenkohlquiche. Aber diese hier ist anders und schmeckt auch super lecker. Und Quiche-Variationen mag ich besonders gerne. Sie lassen sich super vorbereiten und sind ein herrlicher, herzhafter Genuss.

Zutaten:
für den Teig:

200 g Mehl
50 g Butter oder Margarine
1 TL Salz
60 ml Wasser
für die Füllung:
200 g Maronen ( vakuumverpackt )
500 ml Wasser
450 g Rosenkohl
120 g geräucherter Tofu
für den Guss:
400 g Creme fraiche
4 Eier
1 1/2 TL Salz
Pfeffer, Muskat

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten, bis der Teig sich geschmeidig anfühlt. In Folie wickeln und kalt stellen.
Für die Füllung die Maronen grob zerkleinern. Den Rosenkohl putzen und halbieren. Das Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen und den Rosenkohl darin bissfest garen. In einem Sieb abtropfen lassen.
Den Tofu würfeln.
Eine Springform fetten und den Teig auf den Boden drücken und am Rand 2 cm hochziehen.
Den Rosenkohl, Tofu und die Maronen darauf verteilen.
Für den Guss Creme fraiche, Eier, Salz, Pfeffer und Muskat miteinander verquirlen. Kräftig abschmecken und über die Quiche verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 25 Minuten backen.

Auf jeden Fall warm servieren. Dazu vielleicht noch ein kleiner Salat.

Donauwelle-Klassiker

Heute wage ich mich mal an einen absoluten Klassiker. Es ist ein Rührteig, der an Mamorkuchen erinnert, mit Kirschen, Buttercreme und Schokolade. Eigentlich alles, was das Kuchenherz höher schlagen lässt.
Im Zuge der ganzen Backshows, die zur Zeit im Fernsehen laufen, darf es auch wieder Buttercreme sein. Hier die deutsche Buttercreme, ja es gibt viele Varianten von dieser Creme. Zum Beispiel das sogenannte Frosting ist nichts anderes als eine Buttercreme-Variante.
Aber genug der Worte, lasst uns anfangen.

Zutaten:
für den Rührteig:

250 g Butter oder Maragrine
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
700 g abgetropfte Sauerkirschen aus dem Glas
5 Eier
375 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
20g Kakao
1 EL Milch
für die Buttercreme:
500 ml Milch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
100 g Zucker
250 g Butter ( zimmerwarm )
für den Guss:
200 g Zartbitterschokolade
2 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung:
Ich beginne mit dem Pudding, damit er Zeit hat abzukühlen.Später ist es ganz wichtig, dass Butter und Pudding die gleiche Temperatur haben, damit die Creme nicht gerinnt.
Also, nach Packungsanweisung und den angegebenen Zutaten einen Pudding zubereiten. In eine Schüssel füllen und mit Klarsichtfolie bedecken, damit wir keine Haut bekommen. Die Folie muss direkt auf den Pudding gelegt werden. Den Pudding nicht in den Kühlschrank stellen, sondern so abkühlen lassen.
Für den Teig Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, nach und nach die Eier unterrühren.
Mehl mit Backpulver mischen und unterheben.
Ein hohes Backblech mit Backpapier belegen oder einfetten. 2/3 des Teiges darauf streichen. Unter den restlichen Teig den Kakao und die Milch rühren und dann auf den hellen Teig streichen.
Die abgetropften Kirschen darauf verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft ca. 35 Minuten backen.
Den Kuchen vollständig erkalten lassen.
Für die Buttercreme die Butter cremig aufschlagen und esslöffelweise den Pudding unterrühren.
Die Creme auf die abgekühlte Kuchenplatte streichen und für etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Für den Guss die Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit dem Öl schmelzen.
Den Guss auf die Buttercreme streichen und mit einem Tortengarnierkamm Wellen ziehen.
Das muss ziemlich schnell gehen, da der Guss sehr schnell fest wird.

Tipp:
Den Kuchen kann man auch ganz wunderbar einfrieren !!!

Jackfruit-Kokos-Curry- vegan

Ja die Jackfruit sollte es nochmal sein, ich habe ja erst einmal etwas damit gemacht. Könnt Ihr hier nachlesen. Es ist schon eine merkwürdige Frucht. Sie ist völlig geschmacksneutral und kann sowohl herzhaft als auch süß zubereitet werden. Daher ist sie sicher auch so beliebt, aber man muss schon ordentlich Geschmack zufügen, damit sie überhaupt nach was schmeckt.
Heute versuchen wir nochmal ein etwas anderes Curry.

Zutaten ( für 2 Personen ):
2 kleine Zwiebeln
1 Stück Ingwer ( walnussgroß )
1 getrocknete Chilischote
2 Knoblauchzehen
1 EL Currypulver
1 EL Kurkuma
3 EL Kokosöl
200 g Jackfruit, natur
1 Dose Kokosmilch
1 TL Zucker
1 TL Salz
1 Karotte
1 rote Paprika
250 g Babyspinat
2 Frühlingszwiebeln
1/2 Bund Koriander

Zubereitung:
Zwiebeln, Ingwer, Chili und Knoblauch im Mixer zu einer Paste pürieren und mit Curry- und Kurkumapulver verrühren.
3 EL Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die Paste ca. 5 Minuten leicht darin anbraten.
Jackfruit, Kokosmilch, Zucker und Salz hineingeben und umrühren. Und bei mittlerer Temperatur leicht köcheln lassen.
Karotte in Scheiben und Paprika in Streifen schneiden, Babyspinat waschen.
Nach ca. 40 Minuten das Gemüse zugeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Nochmal abschmecken.

Mit den in Ringen geschnittenen Frühlingszwiebeln und Koriandergrün servieren. Die Beilage ist ganz klassisch Reis.

Afrikanischer Eintopf mit Erdnuss-vegan

Ein Eintopf, völlig anders, als unsere Vorstellung von Eintopf. Toller und interessanter Geschmack. Lässt sich gut nach kochen, braucht etwas längere Kochzeit. Das Schnippeln hält sich aber in Grenzen.

Zutaten:
2 Knoblauchzehen
25 g Ingwer
2 Zwiebeln
40 g Kokosöl
400 g Süßkartoffeln
200 g passierte Tomaten
150 g Erdnusscreme
300 g Pak Choi ( ich hatte auch noch etwas Babyspinat )
1 Dose Kichererbsen
100 g Erdnüsse, geröstet, ungesalzen
1/2 Bund Koriander
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Salz
1 TL Chiliflocken
1 geh. TL Gemüsepaste oder 1 Würfel Gemüsebrühe

Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch abziehen und fein würfeln, Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Kokosöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin ca. 5 Minuten dünsten.
Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden und hinzufügen. Mit Kreuzkümmel, Salz und Chiliflocken würzen und weitere 5 Minuten dünsten. Tomaten, Erdnusscreme, Gewürzpaste und 600 ml Wasser zugeben und 10 Minuten köcheln lassen.
Den Pak Choi waschen, putzen und in einer Pfanne andünsten. Kichererbsen in einem Sieb abgießen.
Wenn die Süßkartoffeln weich sind, alles mit einem Pürierstab pürieren. Dann mit den Kichererbsen, dem angedünsteten Pak Choi und den Erdnüssen vermischen und nochmal gut abschmecken.

Dazu Reis servieren und wer möchte streut sich noch gehackten Koriander darüber.

Engadiner Nusstorte

Heute mal wieder ein absoluter Klassiker. Auf diesen Kuchen bin ich vor Jahren zum ersten Mal gestoßen im Skiurlaub in Zuoz. Das erste Kind war da, erst 7 Monate alt. Bei meist herrlichem Wetter wurde er jeden Tag warm eingepackt, auf den Schlitten geschnallt und so ging es spazieren. Es war wirklich ein schöner Urlaub. Der Papa konnte Skifahren und Mutter und Kind erkundeten die Gegend.
Nachmittags gab es im Hotel immer Tee, da haben wir uns dann alle getroffen und ab und zu gab es dann diesen wunderbaren Kuchen. Man konnte auch ganze Kuchen mit nach Hause nehmen. Was wir natürlich gemacht haben.
Dann stieß ich einem Backbuch auf das dazugehörige Rezept und so konnte ich die Nusstorte von fortan selbst herstellen.
Beim Rumkramen fiel mir das Rezept jetzt wieder in die Hände, also sofort die Backschürze angezogen und losgelegt.
Hier das Ergebnis, es schmeckt noch genau wie damals, einfach nur köstlich.

Zutaten:
für den Teig:
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
160 g Butter
für die Füllung:
30 g Butter
150 g Zucker
50 g Honig
250 g grob gehackte Walnüsse
200 ml Sahne
zum Bestreichen:
1 Eigelb

Zubereitung:
Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig herstellen. In Folie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Inzwischen die Füllung zubereiten. Dafür die Butter in einem Topf zerlassen und nach und nach den Zucker und Honig hineingeben. Unter ständigem Rühren hellbraun werden lassen. Die zerkleinerten Walnüsse mit der Sahne zugeben und zweimal aufkochen.
Die Nussmasse umfüllen und fast kalt werden lassen.
Mit 2/3 des Teiges eine Springform auskleiden ( sie muss nicht vorher gefettet werden ). Den restlichen Teig zu einer runden Platte ausrollen. Die Nussmasse in die Form füllen und glattstreichen. Die Teigplatte auflegen und am Rand fest andrücken. Mit dem Eigelb bestreichen und mit einer Gabel Löcher reinstechen.

Im vorgeheizten Bachofen bei 180 Grad Umluft 30-40 Minuten backen.

Komplett auskühlen lassen.

Tipp:
Ein Klecks Sahne sollte unbedingt dazu gehören.

Cremiger Gnocchi Auflauf

Ein altbekannter Spruch “ überbacken mit Käse, schmeckt es gleich nochmal so gut “ und das ist ja wirklich so, vorausgesetzt man mag Käse.
Und dieser Auflauf ist ziemlich schnell gemacht und ist superlecker, bei uns bleibt nichts übrig, egal wie viel wir davon machen. Dieses Rezept ist jetzt für 4 Personen gedacht und ist reichlich.

Zutaten:
400 ml Kochsahne
2 Zwiebeln
200 g geriebener Käse ( gerne ein etwas kräftigerer, z.B. Bergkäse )
1/2 Bund Petersilie
750 g Gnocchi ( die frischen )
3 Karotten
2 Stangen Lauch
200 g Babyspinat
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:
Die Zwiebeln abziehen und fein würfeln. Die Karotten schälen, längs halbieren und in Scheiben schneiden.
Lauch halbieren, waschen und in feine Streifen schneiden. Den Babyspinat waschen.
In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Gnocchi darin ca. 5 Minuten anbraten.
Anschließend in einer Auflaufform verteilen.
In derselben Pfanne nochmal 2 EL Öl erwärmen und die Zwiebelwürfel 2-3 Minuten darin anbraten.
Babyspinat, Karotten und Lauch für 2-3 Minuten mitbraten.
Dann mit der Sahne ablöschen, Salz, Pfeffer und Muskat hinzufügen und ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze weiterköcheln lassen. Danach nochmal abschmecken.
Petersilie und die Hälfte vom geriebenen Käse in die Soße rühren und über die Gnocchi`s geben, restlichen Käse darüber streuen und im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad Ober-/ Unterhitze für ca. 15 Minuten backen.

Tipp:
Ihr könnt den Auflauf auch vorbereiten und später in den Ofen schieben, dann muss er aber etwas länger drin bleiben, damit alles schon warm wird.
Ich lasse ihn sowieso etwas länger backen, damit der Käse eine schöne Kruste bildet.

Pasta mit Gorgonzolasoße und Rosenkohl

Nudeln machen glücklich und ich weiß, dass es ganz viele Nudelfans gibt. Aber Rosenkohl ist wirklich nicht jedermanns Sache. Ich mag ihn sehr gerne und ich glaube in dieser Variante kann man ein paar Rosenkohl-Verweigerer überzeugen.

Zutaten:
500 g Rosenkohl
ca. 300 g Pasta ( was Ihr wollt )
100 g geräucherter Tofu
200 ml Sahne
3 EL Pesto ( selbstgemacht oder auch mal gekauft )
1 Lorbeerblatt
150 g Gorgonzola
Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
Topping:
1 Birne
40 g Walnüsse
Puderzucker

Zubereitung:
Den Rosenkohl putzen und halbieren und in gesalzenem Wasser bissfest garen, abgießen. Den Tofu in Würfel schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erwärmen und den Tofu darin anbraten. Mit Sahne ablöschen. Lorbeerblatt, 1 Prise Muskat und 1/4 TL Salz zufügen. Einmal aufkochen lassen und den Gorgonzola in Stücken darin schmelzen lassen. Lorbeerblatt herausnehmen und Rosenkohl und 3 EL Pesto zufügen und darin erwärmen.

Inzwischen müssen auch die Nudeln nach Packungsanweisung gekocht werden.

Als Topping werden die Walnüsse grob gehackt. Die Birne schälen und in kleine Stücke würfeln.
In einer kleinen Pfanne ein Stückchen Butter schmelzen und die Walnüsse und Birne darin anbraten.
Mit etwas Puderzucker karamellisieren.

Die Soße abschmecken und zusammen mit den Nudeln anrichten, einen Esslöffel Topping darauf geben und sich schmecken lassen.

Tipp:
Wer jetzt so gar nicht vom Rosenkohl zu überzeugen ist, kann natürlich auf anderes Gemüse ausweichen. Brokkoli schmeckt auch sehr gut dazu !!!

Buchteln

Ich hatte noch Hefe und Lust zum backen. Und so bin ich beim Stöbern auf dieses Rezept gestoßen. Ich fülle die Buchteln mit Äpfeln und Rosinen.
Ab und zu müssen ja auch andere Menschen meine Backerzeugnisse probieren , ich brauche ja Rückmeldungen, die meisten behaupten sie würden sehr gerne probieren.
Mein Vater ist da etwas skeptischer, vor allem diesem ganzen vegetarischen Kram kann er so gar nichts abgewinnen. Und auch bei Kuchen und co. ist er eher zurückhaltend. Am liebsten isst er das, was er kennt, Punkt. Aber die Buchteln haben ihn dann doch interessiert. Er meinte, das sei Kindheit und mehr braucht man dazu dann auch nicht zu sagen.

Zutaten:
für den Teig:

200 ml Milch ( lauwarm erwärmt )
20 g frische Hefe
80 g Zucker + 2 EL
550 g Weizenmehl
1 Prise Salz
60 g weiche Butter + 2 1/ EL
2 Eier
für die Füllung:
5 Äpfel
80 g Rosinen
100 g Zucker
2 TL gemahlener Zimt

Zubereitung:
Für den Teig die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, 80 g Zucker dazu geben und gut verrühren.
Die übrigen Zutaten, bis auf die 2 EL Zucker und die 2 1/2 EL Butter zu der Hefemilch geben und mit den Knethacken zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt ca. 45 Minuten ruhen lassen.
Inzwischen für die Füllung Äpfel schälen und klein würfeln und mit den Rosinen, dem Zimt und Zucker vermischen.
Eine Auflaufform mit Butter großzügig einfetten und mit dem restlichen Zucker bestreuen.
Den gegangenen Teig in 14 Portionen aufteilen. Nacheinander zu Kugeln formen und mit den Fingern zu flachen Teiglingen ausziehen. In die Mitte etwas von der Apfelmischung geben. Den Teig um die Füllung legen und oben verzwirbeln. Mit der Verschlußseite nach unten in die Form geben. Alle Buchteln so formen.
Großzügig mit zerlassener Butter bepinseln und nochmal 15 Minuten ruhen lassen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 30-35 Minuten backen.

Die Buchteln vielleicht mit einer Vanillesoße lauwarm genießen oder auch abgekühlt ein Genuß !!!

Waffeln-vegan

Heute gibt es etwas gesundes und trotzdem leckeres und auch süßes. Waffeln sind ja bei Jung und Alt beliebt. Ich glaube, dass ich es hier schon mal erwähnt habe, aber mein jüngerer Sohn war als Kind echt ein schwieriger Esser. Und nicht nur ich bin da oft an meine Grenzen gestoßen, auch die ein oder andere Mutter aus dem Kindergarten. Denn oft haben sich die Kinder direkt nach dem Kindergarten verabredet, das hieß Mittagessen nicht Zuhause. Die Mutter vom damals besten Freund sagte nur, du ich mach mir da keinen Streß mehr, wenn dein Sohn da ist gibt es einfach Waffeln. Und die gingen tatsächlich immer.
Dass sich die Kinder direkt nach dem Kindergarten verabredet haben, war für uns Mütter eigentlich ganz schön, entweder man hatte die Bude voll, oder einfach mal einen entspannten Tag, da man sein Kind erst um 18 Uhr einsammeln musste.
Dies ist ein Waffelrezept, welches ich früher noch nicht kannte, aber es bestimmt gemacht hätte.

Zutaten:
400 g Dinkelmehl ( gerne auch Vollkorn )
2 TL Backpulver
75 g Zucker
Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zitronenabrieb
500 ml Mandeldrink ( oder Soja oder Hafer, what ever )
100 g vegane Margarine
50 g Apfelmus
Und natürlich ein Waffeleisen

Zubereitung:
Das Mehl mit allen Zutaten gut verrühren und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Inzwischen das Waffeleisen schon mal anheizen.
Die Waffeln portionsweise ausbacken und warm genießen. Entweder einfach mit Puderzucker oder mit dem restlichen Apfelmus.
Ich habe noch eine vegane Vanillesoße dazu gemacht.

Für alle ein schönes Waffelvergnügen !!!

Stroganoff, vegetarisch mit Austernpilzen

Dies ist ein absolutes vegetarisches Lieblingsgericht. Es schmeckt so gut, dass wir es jetzt schon öfter gekocht haben.

Zutaten:
400 g Champignons
300 g Babyspinat
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
50 ml Sojasoße
200 g Austernpilze
400 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Paprika, Gemüsebrühpulver oder -paste

Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch abziehen. Die Zwiebeln halbieren und in Streifen schneiden. Den Knoblauch fein hacken oder durch die Presse drücken.
Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden.
Die Austernpilze in Streifen schneiden.
Babyspinat waschen und in einem Sieb abtropfen lassen.
In einer großen Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Zwiebelstreifen 3-4 Minuten glasig dünsten. Knoblauch und Pilze hinzufügen und 5-8 Minuten mitbraten.
Paprikapulver, Salz und Pfeffer hinzufügen, Sahne angießen und Sojasoße und Gemüsebrühpulver einrühren. Weitere 2 Minuten köcheln lassen.
Spinat nach und nach zugeben und zusammenfallen lassen.
Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu schmeckt Reis am besten. Den Reis zuerst aufsetzten, dann das Stroganoff zubereiten, so ist beides zur rechten Zeit fertig.

Bin gespannt, ob Ihr das Stroganoff auch so gerne mögt wie wir !!!

Arrabiata-Soße auf Vorrat

Heute tun wir etwas für die Vorrats-Küche. Die Zutaten sind reichlich bemessen, so dass wir letztendlich vier Portionen haben, die wir einfrieren können. So haben wir immer etwas da, wenn es mal schnell gehen muss. Einfach Soße auftauen und ein paar Nudeln dazu gekocht.
Diese Menge eignet sich natürlich auch, wenn man mehr Gäste hat.

Zutaten:
frischer Oregano ( ca. 4 Stiele )
1 Zweig frischer Rosmarin
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 getrocknete Chili
50 ml Olivenöl
60 g Tomatenmark
1600 g stückige Tomaten aus der Dose
1 EL Zucker
1 1/2 EL Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Die Kräuter waschen und klein hacken. Zwiebeln und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Das Öl in einem Topf erwärmen und die Zwiebel, den Knoblauch und die zerbröselten Chilischoten darin glasig dünsten. Tomatenmark dazu geben und noch 2 Minuten weiter dünsten.
Die Tomaten zufügen aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Dann pürieren. Jetzt die Kräuter, Zucker, Salz und Pfeffer zugeben und die Sosse mit offenen Deckel noch 25 Minuten leicht einköcheln lassen.
Jetzt nochmal abschmecken und dann abkühlen lassen.


Portionsweise in Gefrierbeutel füllen ( ca. 430 g pro Portion ) und einfrieren.

Baguette

Schon wieder ein einfacher Titel und ein simples Rezept. Aber keine Angst es wird auch wieder längere und etwas kompliziertere Gerichte geben. Im Moment liegt mir aber die Einfachheit. Die Zutatenliste ist kurz und die Zubereitung braucht nicht lange, nur die Wartezeit müssen wir mit einrechnen.

Zutaten:
230 ml Wasser ( lauwarm )
1 Würfel frische Hefe ( ca. 40 g )
1 Prise Zucker
500 g Weizenmehl
1 1/2 TL Salz
40 ml Olivenöl

Zubereitung:
In das lauwarme Wasser die Hefe bröckeln und verrühren.
Dann die restlichen Zutaten zugeben und mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig in drei Portionen teilen und zu Baguette formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und die Baguette mit einem scharfen Messer schräg einschneiden.
Mit einem Tuch bedecken und 30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Baguette im unteren Drittel ca. 20-25 Minuten backen.
Abkühlen lassen und servieren.

Tipp:
Restliches Baguette in Scheiben schneiden und einfrieren. So kann man die Scheiben dann direkt auftoasten und genießen.

Erbsensuppe

Das hört sich doch mal echt simpel an und ist es auch. Letzte Woche habe ich schon ein schnelles leckeres Rezept vorgestellt und auch diese Woche wird es einfach, von den Zutaten und der Zubereitung.
Ich bin ein absoluter Erbsenfan und da muss es auch mal diese einfache und schmackhaft Suppe sein.

Zutaten:
1 Zwiebel
750 g TK Erbsen ( aufgetaut )
450 ml Gemüsebrühe ( selbstgemacht oder angerührt )
200 ml Sahne
1/2 Becher Creme fraiche
2 Stiele Minze
Salz, Pfeffer
1 Bio Zitrone ( wir brauchen Saft und Abrieb davon )

Zubereitung:
Die Zwiebel abziehen und in Würfel schneiden. In einem Topf 1 EL Öl erwärmen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Die Erbsen zufügen kurz mitdünsten. Wasser, Sahne, 1/2 TL Salz, Pfeffer, 3 EL Zitronensaft zu den Erbsen geben und ca. 10 Minuten weich köcheln.
Inzwischen die Minze waschen und die Blättchen fein hacken.
Die Minze und 2 EL Creme fraiche zu der Suppe geben und alles fein pürieren.
Mit Salz und Pfeffer nochmal abschmecken.

Mit einem Klecks Creme fraiche servieren. Wir hatten noch ein paar Backerbsen in der Suppe.

Guten Appetit mit dieser feinen Suppe !!!

Herzhafte Blätterteigtaschen und kleiner Rückblick auf 2021

2022, ich hoffe Ihr habt das Neue Jahr gut begonnen. Und hattet trotz der noch immer schwierigen Zeiten ein gutes vergangenes Jahr. Für mich war es ein interessantes 2021. Da ich mich neben Alltag und Job immer gut zu beschäftigen weiß, fallen mir die Einschränkungen nicht ganz so schwer. Die sozialen Kontakte fehlten natürlich sehr, aber im Sommer beruhigte sich die Lage ja und immer mehr waren geimpft. Man konnte sich wieder draußen treffen und das war und ist ganz wichtig für die Seele.
Das Schönst war, dass ich nach 2 Jahren meine allerbeste Freundin Martina wieder getroffen habe, sie hat mir am meisten gefehlt.
Ansonsten habe ich, wie Ihr an diesem Blog unschwer erkennen könnt, viel gekocht und natürlich gebacken.
Und dann habe ich das Nähen für mich entdeckt. Seit einem Jahr bin ich da jetzt ganz eifrig dabei.
Anfänglich waren es kleine Täschchen und Beutel und mittlerweile nähe ich mir meine Kleidung selbst und freue mich auf jeden Tag, an dem ich an meiner Maschine sitzen darf.
Auch Urlaube gab es, einmal die Ostsee, wo es wieder ganz herrlich war und im Oktober nochmal Frankreich bei Freunden, hier haben wir uns ganz Zuhause gefühlt.
Pläne für 2022 werden geschmiedet, aber noch etwas vorsichtig, erstmal die Lage beobachten.
Und dann habe ich mir in meinem Alter nein erstes Tattoo stechen lassen, eine Erfahrung, die ich immer schon machen wollte und ich sage Euch, mir gefällt es.
Für 2022 wünsche ich uns allen, dass wir mir der Pandemie voran kommen und sich unser Leben wieder etwas entspannen kann.

So, dies war eine lange Einführung zum Jahresbeginn, aber jetzt wird gekocht.
Nach all den Feiertagen und dem guten Essen soll es Heute etwas ganz einfaches werden.
Gefüllte Blätterteigtaschen oder Rollen. Geht immer schnell und schmeckt köstlich.

Zutaten:
2 Packungen Blätterteig
Füllung 1:
ca. 500 g. Rotkohl ( selbstgemacht oder aus dem Glas oder der Tüte )
250 g gekochte Maronen
ein paar geschmorte Pilze von Füllung 2
Füllung 2:
1 Packung vegetarisches Gyros
300 g Champignons
20 g getrocknete Pilze ( eingeweicht in Wasser )
und natürlich Salz, Pfeffer und Gewürze nach Geschmack

Zubereitung:
Für beide Füllungen die Champignons putzen und sehr klein würfeln ( geht super im Eierschneider, einmal schneiden , dann Pilz drehen und nochmal schneiden, schon hat man feine Würfelchen). In einer Pfanne etwas Öl erwärmen und Pilze kräftig darin anbraten. Die Steinpilze abgießen und fein hacken und zu den Champignons geben. Alles solange braten bis die Flüssigkeit verdampft ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, wer möchte gibt noch etwas gehackte Petersilie hinzu.
Für die Füllung 1 Zerkleinern wir die Maronen und mischen sie mit dem etwas abgetropften und selbstgemachten Rotkohl. Anschließend noch ca. 3 EL von der Pilzmischung unterheben und ebenfalls abschmecken.
Für die Füllung 2 das vegetarische Gyros in der Pfanne nach Packungsanleitung garen und anschließend die Pilze untermischen und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken

Die beiden Blätterteigrollen entrollen und je einmal längs und quer halbieren, so dass wir 4 gleichgroße Stücke erhalten. Jeweils wir Stücke mit einer Füllung belegen und einschlagen, dann aufrollen und mit der Nahtseite auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Wer möchte bepinselt die Rollen oder Strudel noch mit Eigelb oder etwas Hafermilch.
Dann im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Umluft ca. 20-25 Minuten backen.

Warm servieren, dazu passt ein Joghurt-Dip ganz hervorragend.

Viel Spaß bei meinem ersten Rezept für 2022 !!!

Königinpasteten mit vegetarischer Füllung

Königinpasteten mit vegetarischer Füllung

Wer kennt sie nicht die wunderbaren Blätterteigpasteten. Ganz klassisch gefüllt mit Ragout Fin oder Hühnerfrikassee. Das geht natürlich nicht, wenn man vegetarisch unterwegs ist. Im Urlaub haben wir hin und her überlegt, was wir uns feines an Silvester kochen wollen. Fondue oder Raclette zu zweit geht, ist aber nicht so spannend und da kam die Erinnerung etwas zu machen, was auch typisch ist oder zumindest war. Königinpasteten, aber vegetarisch gefüllt.
Die Pasteten haben wir beim Bäcker gekauft, denn Urlaub und Ferienwohnung, da ist man doch etwas eingeschränkt, auch wenn wir eine echt tolle und neue Küche hatten. Außerdem kenne ich es noch von früher, dass es sehr ärgerlich ist, wenn die Pasteten nicht so aufgehen, wie man es gerne hätte.
Also gekaufte Pasteten mit selbst gemachter Füllung.

Zutaten:
5-6 Blätterteig Pasteten
1 Kohlrabi
400 g Champignons oder gemischte Pilze
3 Frühlingszwiebeln
150 g TK Erbsen
1/2 Bund Petersilie
2-3 Stiele Thymian
Salz, Pfeffer
für die Soße:
30 g Butter
30 g Mehl
300 ml Gemüsebrühe
300 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Currypulver
evt. einen Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:
Den Kohlrabi schälen und in Würfel schneiden, nicht zu große Würfel, dann in Gemüsebrühe bissfest garen, in den letzten 2 Minuten die Erbsen zufügen. Abgießen und die Brühe dabei auffangen.
Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
Pilze putzen und fein würfeln.
Petersilie waschen und klein hacken. Von dem Thymian die Blättchen abzupfen.
Pilze in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Pfanne muss heiß sein, die Pilze solange braten, bis die ganze Flüssigkeit die entsteht verdampft ist. Petersilie und Thymian zufügen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
Aus den Zutaten für die Soße eine Mehlschwitze zubereiten und mit Salz, Currypulver, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Wer möchte kann auch etwas Weißwein mitkochen lassen, dann etwas weniger Brühe nehmen.
Das vorbereitete Gemüse und die Pilze in die Soße rühren und nochmal abschmecken.
Die Blätterteipasteten im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft 5-7 Minuten aufknuspern.
Auf Teller verteilen und sofort mit der Gemüsefüllung anrichten.

Guten Appetit!!!

Schmeckt natürlich nicht nur an Silvester.

Cranberry Knusperplätzchen

Dies ist jetzt das letzte Plätzchenrezept in diesem Jahr und auch überhaupt das letzte Rezept für 2021.
Im nächsten Jahr geht es hoffentlich weiter und da wird es sicher erst einmal herzhaft, denn sogar für mich ist jetzt genug gebacken.
Diese Rezept geht ganz schnell. Für alle die jetzt erst anfangen oder für die, wo die meisten Plätzchen schon weggenascht sind und man schnell noch etwas Nachschub braucht.

Zutaten:
125 g getrocknete Cranberrys
60 g Walnüsse
45 g Schokotropfen, Zartbitter
60 g weiße Schokolade
125 g weiche Butter
125 g Rohrzucker
2 Eier
125 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g kernige Haferflocken

Zubereitung:
Zuerst die Canberrys, die Walnüsse und die weiße Schokolade grob hacken. Dann Butter, Zucker sowie die Eier schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Haferflocken, Cranberrys, Walnüsse und die Schokolade unterrühren.
Mithilfe von 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft ca. 15-20 Minuten goldbraun backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.
Wer möchte kann sie noch mit Puderzucker bestäuben.

Ich wünsche Euch allen schöne Weihnachten und kommt gut ins neue Jahr. Auch diesmal muss ich sagen passt auf Euch auf und bleibt gesund.

Im neuen Jahr melde ich mich wieder, bis dahin alles Liebe.

Kürbiskern-Vanillekipferl

Vanillekipferl dürfen auf keinem Plätzchenteller fehlen. Diesmal mach ich sie aber nicht ganz so klassisch. Dieses Jahr gab es eine Dienstreise nach Österreich und dort ist der Kürbiskern Zuhause, ganz besonders in der Steiermark. Das Öl ist natürlich der Favorit, aber auch die Kerne sind überall zu finden, besonders lecker, wenn sie in Schokolade versteckt sind. Und ein Kundin gab mir den Tipp sie mal gemahlen in Vanillekipferl zu geben, statt der Mandeln. Und hier ist jetzt das Ergebnis.

Zutaten:
100 g gemahlene Kürbiskerne
200 g Butter
100 g Zucker
Mark von 1 Vanilleschote
300 g Mehl
1 Eigelb
1 Prise Salz
zum Bestäuben 40 g Puderzucker und 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker

Zubereitung:
Gemahlene Kürbiskerne, Butter in Stückchen, Zucker, Vanillemark, Mehl, Eigelb und Salz zu einem Teig verarbeiten und diesen in Folie gewickelt ca. 1 Stunde kühl stellen.
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und Bleche mit Backpapier auslegen.
Aus dem Teig ca. 6-7 cm lange Röllchen formen und dann zu Kipferln biegen.
Auf die Bleche setzen und ca. 15 Minuten backen.
Inzwischen den Puderzucker mit dem Vanillezucker mischen.
Die Kipferl auf dem Blech liegen lassen und noch warm dick mit dem Puderzucker bestäuben.

Diese Kipferl schmelzen genau wie die Originalen im Mund, sind aber im Geschmack etwas herzhafter.

Tipp:
Man kann auch 50 g gemahlene Mandeln mit 50 g gemahlenen Kürbiskernen mischen.

Ich finde die Variante mit Kürbiskernen wirklich sehr gelungen.
Und auch die vegane Variante kann sich sehen lassen.

Schoko-Doppeldecker mit Marzipan

Diese Plätzchen sind die aufwendigsten in diesem Jahr. Nicht schwierig zu machen, aber sie brauchen etwas Zeit. dafür sind sie auch der absolute Eyecatcher auf dem Plätzchenteller.

Zutaten:
300 g Mehl
50 g Kakaopulver
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker oder 1 TL Vanillepaste
100 g Puderzucker
Saft und Abrieb von 1 Bio-Zitrone
200 g weiche Butter
1 Eigelb
200 g Marzipanrohmasse
100 g Aprikosenmarmelade
200 g Zartbitterkuvertüre
eventuell Zuckerstreusel oder gehackte Nüsse für die Deko

Zubereitung:
Aus Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Salz, Vanillezucker, Zitronenabrieb, -saft, Butter in Stücken sowie dem Eigelb einen Knetteig herstellen. Entweder mit der Hand zusammenkneten, mit dem Knethaken des Handrührgerätes oder aber mit der Küchenmaschine.
Den Teig in Folie wickeln und mindestens 1 Stunde kalt stellen.
Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 3 mm dünn ausrollen. Und mit einem Keksausstecher deiner Wahl Plätzchen ausstechen.
Auf mit Backpapier belegte Bleche legen und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft ca. 12-15 Minuten hellbraun backen.
Herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
Marzipan zwischen Backpapier dünn ausrollen und mit denselben Plätzchenformen ausstechen.
Aprikosenmarmelade in einem kleinen Topf leicht erwärmen bis sie flüssiger ist. Plätzchen dünn damit bestreichen. Die Hälfte der Plätzchen mit dem ausgestochenen Marzipan belegen. Übrige Kekse drauflegen und leicht andrücken.
Die Kuvertüre grob hacken und über einem Wasserbad auflösen. Die Plätzchen zur Hälfte darin eintauchen zum trocknen auf Backpapier legen. Wer möchte kann in die feuchte Schokolade noch Zuckerstreusel oder gehackte Nüsse einstreuen.

Also, wer Lust hat etwas ausgiebiger zu Backen und zu verzieren, hat hier genau das richtige Rezept.

Und hier noch ein Rezept für leckere vegane Schokoplätzchen.

Limoncello Trüffel

Jetzt soll es zwischendurch mal ein paar Pralinen geben. Eigentlich ist die Pralinenherstellung kein Hexenwerk, man muss nur auf die Temperatur achten und das Überziehen mit der Kuvertüre erfordert ein wenig Übung.
Diesmal sind fertige Schokoladen Hohlkörper mit dabei. Man bekommt sie ganz leicht im Internet.

Zutaten:
ca. 50 runde Zartbitter- Pralinenhohlkörper
400 g weiße Kuvertüre
300 g Zartbitterkuvertüre
Abrieb und Saft von 2 Bio Zitronen
100 ml Sahne
15 ml Limoncello

Zubereitung:
Die weiße Kuvertüre und Zartbitterkuvertüre getrennt voneinander klein hacken. Von der Zartbitterkuvertüre 100 g in einen Gefrierbeutel geben und diesen verschließen. Zur Seite legen.
Zitronensaft und die Schale in einen kleinen Topf geben und ca. 6 Minuten einkochen. Sahne dazugeben und aufkochen, 100 Grad sollen nicht überschritten werden.
Wenn alles auf 50 Grad runter gekühlt ist, die weiße Kuvertüre hinzufügen und in der Sahne schmelzen.
Anschließend den Limoncello einrühren.
Die Masse in einen Spritzbeutel geben und vorsichtig die Hohlkörper damit befüllen.
Für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Den Gefrierbeutel mit der Zartbitterkuvertüre in warmes Wasser legen und schmelzen lassen.
Kleine Ecke abschneiden und die Hohlkörper mit der Schokolade verschließen. Erkalten lassen.
Restliche Zartbitterkuvertüre über einem Wasserbad schmelzen.

Nun mit Hilfe einer Pralinengabel die Pralinen überziehen, nach Belieben verzieren.
Ich habe einfach ein wenig Goldstaub darauf gestäubt.

Die Pralinen müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden, aber vorsichtig vor Schleckermäulchen, sie könnten ganz schnell verschwinden.

Auch letztes Jahr gab es schon Pralinen.

Florentiner vom Blech

Dies ist eine einfache Variante der Florentiner, da sie komplett auf ein Blech gestrichen werden und nicht als einzelne Häufchen gesetzt werden, geht es doch erheblich schneller.
Sie schmecken natürlich genauso gut und sehen auch hübsch aus.

Zutaten:
200 g getrocknete Aprikosen
160 ml Sahne
60 g Butter
160 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
6 Tropfen Bittermandelöl
70 g Honig
400 g Mandelblättchen
60 g Mehl
200 g Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Die getrockneten Aprikosen fein hacken.
Sahne, Butter, Zucker, Vanillezucker, Bittermandelöl sowie den Honig in einem Topf erhitzen, bis die Butter und der Zucker geschmolzen sind.
Mandelblättchen, Aprikosen und das Mehl dazugeben und gut verrühren.
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen und im Ofen ca. 15 Minuten hellbraun backen.
Herausnehmen und abkühlen lassen.
Die Schokolade grob hacken und über einem Wasserbad zu Schmelzen bringen.
Die Mandelplatte vorsichtig auf ein großes Brett oder die Arbeitsplatte stürzen.
Backpapier vorsichtig abziehen und mit der geschmolzenen Schokolade bestreichen.
Erneut abkühlen lassen und in Rauten oder Quadrate schneiden.

In einer Blechdose aufbewahren.

Vegane Husarenkrapfen

Natürlich darf auch etwas veganes nicht auf dem Plätzchenteller fehlen. Es gab schon vegane Vanillekipferl und vegane Zimtsterne. Ich finde ja, dass veganes Gebäck absolut mit den herkömmlichen Plätzchen konkurrieren kann, aber probiert es doch selbst einmal aus.

Zutaten:
250 g Mehl
150 g vegane Butter oder Margarine
120 g Puderzucker
50 g Mandelmehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 EL kaltes Wasser
200 g rote Konfitüre
2 EL Rum

Zubereitung:
Aus Mehl, veganer Butter, Puderzucker, Mandelmehl, Backpulver, Prise Salz, und kaltem Wasser einen Knetteig herstellen. Diesen in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.
Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig in kleinen Portionen zu Kugeln formen und mit dem Daumen eine Mulde eindrücken.
Auf das Blech setzen und ca. 10-15 Minuten goldbraun backen.
Inzwischen die Konfitüre mit dem Rum erwärmen.
Die Plätzchen mit der Konfitüre füllen.
Wieder in einer Blechdose bis zum Verzehr aufbewahren.

Ihr seht ein ganz flottes Rezept und optisch werden diese Plätzchen den bunten Teller bereichern.

Madeleines

Ein klassisches französisches Gebäck. Wie bei uns der Marmorkuchen. Findet man Madeleines in ganz verschiedenen Varianten. Hier kommt ein Grundrezept. Man braucht allerdings eine Madeleine-Form, am besten gleich zwei denn der Teig reicht für 24 Madeleines und in die Form passen zwölf.
Im Oktober hatten wir das Glück nach Südfrankreich zu reisen. Freunde haben dort ein neues Domizil gefunden und wir haben ein wenig beim Einrichten geholfen. Das noch schöne Wetter, die Umgebung und die schönen Ausflüge haben uns sehr begeistert. Und die Sehnsucht hat mich animiert ein wenig französische Stimmung auf den Kaffeeteller zu bringen.

Zutaten:
125 g Butter ( geschmolzen )
4 Eier
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
150 g Mehl
1 TL Backpulver
etwas Zitronenabrieb

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Madeleines Formen fetten und mit Mehl bestäuben.
Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen. Mehl und Backpulver zugeben und verrühren. Die flüssige Butter unterrühren.<
Teig in die Formen ( ca. 1 EL pro Madeleines ) füllen und ca. 13-15 Minuten im Ofen backen.
Immer mal schauen, sie sollten nicht zu dunkel werden und nicht zu lange backen, da sie sonst echt zu trocken werden. Stäbchenprobe !!!

Port Vendre

Ich habe die fertigen Madeleines noch in Kuvertüre getaucht.

Tipp:
Hebt sie am besten in einer Blechdose auf, so trocknen sie nicht aus.

Stollen im Glas

Ihr könnt es sehen, Annette´s liebste Jahreszeit bricht an, die Vorweihnachtszeit. Endlich kann ich wieder backen und süße Dinge zaubern. Man glaubt es kaum im nunmehr 4. Jahr meiner Foodblog-Karriere, gibt es noch immer Rezeptideen zur Weihnachtsbäckerei.
Vielleicht gibt es auch für Euch neue Anregungen und Ideen, etwas Neues auszuprobieren.
So, jetzt muss ich aber in meine Küche, um endlich loslegen zu können.
Der Stollen macht den Anfang, da er ja immer noch ein wenig Zeit zum Durchziehen braucht.

Zutaten:
für ca. 18 Gläser á 100 ml
1 Bio Zitrone
150 g gehackte Mandelkerne
300 g Rosinen
40 g Orangeat
40 g Zitronat
6 EL Rum
125 ml Milch
75 g Zucker
1 Würfel Hefe
500 g Mehl
1 Prise Salz
2 TL Stollengewürz
350 g Butter
und Butter zum Fetten der Gläser und gemahlene Mandeln zum Bestäuben

Zubereitung:
Zitrone heiß waschen und die Schale fein abreiben und anschließend den Saft auspressen.
Gehackte Mandeln, Rosinen, Orangeat, Zitronat mit Zitronenschale,-saft sowie dem Rum mischen. Über Nacht zugedeckt bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

Die Milch mit 1 EL Zucker lauwarm erhitzen. Die Hefe hineinbröseln und darin auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe-Milch hineingießen. Mit etwas Mehl vom Rand bestäuben und zugedeckt an einem warmen Ort etwa 20 Minuten gehen lassen.

Übrigen Zucker, Salz, Stollengewürz und 250 g Butter zum Teiganzatz geben und alles zu einem glatten Teig kneten. Die Rosinenmischung zugeben und unterkneten. Zugedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Gläser mit etwas Butter fetten und mit gemahlenen Mandeln ausstreuen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche nochmal kurz durchkneten. In die vorbereiteten Gläser geben und leicht andrücken. Die Gläser höchstens zu 2/3 füllen. Jetzt ohne Deckel ca. 25-30 Minuten backen.

Übrige Butter schmelzen. Die Stollen aus dem Ofen nehmen und reichlich mit Butter bestreichen. Puderzucker drauf geben und sofort mit den Deckeln verschließen.
Vollständig auskühlen lassen.
Ungeöffnet, kühl und dunkel gelagert, halten die Stollen mind. 4 Wochen.

Sieht sehr schön aus und wäre auch ein ideales Mitbringsel.

Hier geht es noch zu den Stollenmuffins und einem besonderen Stollenrezept.

Kürbis Kartoffel Curry

Ein weiteres Kürbis Rezept, aber das letzte in diesem Jahr. Ihr könnt sehen, dass die Zutaten fast die gleichen sind wie bei der Kürbissuppe von letzter Woche und trotzdem schmeckt es wieder ganz anders.
Ich finde GemüseCurrys gehen immer. Sie sind schnell gemacht und schmecken einfach toll.
Auch dieses Rezept ist vegan.

Zutaten:
1 Zwiebel
1 getrocknete Chilischote
1 Stück Ingwer ( walnussgroß )
20 g Kokosöl
1 1/2 TL Curry
1 TL Curcuma
1 EL Sojasoße
300 ml Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch ( 400 ml )
Abrieb und Saft von einer Bio-Zitrone
1 EL Erdnussbutter
350 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
400 g Hokkaidokürbis
1 Dose Kichererbsen

Zubereitung:
Zwiebel abziehen und würfeln. Ingwer schälen und reiben oder fein würfeln. Kürbis waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Die Kichererbsen in einem Sieb abtropfen lassen.
Die Zwiebelwürfel, Ingwer und zerbröselte Chilischote im zerlassenen Kokosöl anbraten. Curry und Curcuma darüberstäuben und kurz anschwitzen. Mit Gemüsebrühe und Sojasoße ablöschen. Kokosmilch, Zitronenabrieb und – saft und Erdnussbutter zufügen.
Ca. 5 Minuten aufkochen lassen.
Kartoffeln und Kürbis dazu geben und ca. 20-25 Minuten bis zur gewünschten Konsistenz köcheln lassen.
5 Minuten vor Ende der Garzeit die Kichererbsen zufügen.
Alles nochmal mit Salz und eventuell Curry abschmecken.

Zum Servieren gerne noch mit gehacktem Koriander oder Petersilie bestreuen.

Nudelsoße mit Harzer Käse

Ja Ihr lest richtig, Harzer Käse. Beim Autofahren neulich, hörten wir im Radio von einem Koch, der in seiner Soße einfach Harzer Käse schmelzen lässt. Es gab kein konkretes Rezept, also habe ich etwas zusammen gebastelt und siehe da, es schmeckt wirklich gut. Erst konnte ich mir nicht vorstellen, dass der Käse überhaupt schmilzt, da er ja nur 1% Fett enthält, aber es funktioniert. Mein Sohn, der Sportler, war dann mal wieder Testesser und eigentlich mag er überhaupt keinen Harzer Käse, obwohl dieser ideal für Sportler ist. Aber er war mutig und siehe da in dieser Variante schmeckte der Käse plötzlich sehr gut.

Zutaten:
1 rote Paprika
3 Tomaten
1 Möhre
1/2 Bund Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe
1/2 Brokkoli
2 EL Öl
200 g Harzer Käse
250 ml Sahne
ca. 2 EL Pesto ( kann auch weggelassen werden )
1 Bio – Zitrone
Salz, Pfeffer, etwas Chilipulver- oder flocken

Zubereitung:
Zuerst wird das Gemüse geschnippelt. Also alles putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Knoblauchzehe fein hacken. Den Harzer Käse nur in grobe Würfel schneiden.
In einer Pfanne das Öl erwärmen und den Brokkoli und die Möhre darin für ca. 5 Minuten anbraten, danach das restliche Gemüse zufügen und noch weiter 5 Minuten brutzeln. Schon mal mit Salz und Pfeffer würzen.
Dann mit der Sahne ablöschen, den Sahnebecher nochmal halb mit Wasser füllen und auch dazu geben. Den Harzer Käse darin auflösen. Alles gut verrühren. Dann das Pesto, Abrieb von der Zitrone und Zitronensaft einrühren.
Alles mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Tipp:
Während die Soße zubereitet wird, inzwischen die Nudeln kochen.
Gerne noch etwas Petersilie zufügen.

Das Gemüse könnt Ihr natürlich der Jahreszeit anpassen.

Jetzt bin ich wirklich gespannt, wie Euch dieses Rezept gefällt. Es geht schnell und ist mal etwas ganz anderes.

Guten Appetit!

Kürbissuppe

Hier ist sie nun, die gute alte Kürbissupe, aber es ist tatsächlich die erste, die ich poste. Das Rezept reicht für 10 Personen, also könnte man sie ja auch für das Silvester-Buffet einplanen. Ein wenig mit Zimt abgeschmeckt, bekommt sie etwas besonderes.

Alles im Topf, jetzt nur noch köcheln

Zutaten:
für 10 Personen:
1 kg Hokkaidokürbis
500 g Kartoffeln
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
3 EL Öl
1-2 Orangen ( den Saft davon )
Zimt
2 EL Gemüsebrühpulver oder Paste
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Den Kürbis waschen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden. Die Kartoffeln schälen, waschen und ebenfalls in Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch pellen und würfeln.
Das Öl in einem großen Topf erwärmen. Kürbis, Kartoffeln, Zwiebeln und den Knoblauch darin andünsten. 1/2 TL Zimt darüber stäuben und mit 2 l Wasser ablöschen. Aufkochen und Brühe einrühren und zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen.
Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren und mit Orangensaft, Salz und Pfeffer und eventuell noch Zimt abschmecken.

Zum servieren ein paar Kürbiskerne in der Pfanne anrösten und ein schönes Kürbiskernöl über die Suppe geben.

Guten Appetit 

Tipp:
Als Einlage für die Kürbissuppe kann man noch eine Art Pesto machen.

Apfel-Mandel-Pesto:
Zutaten:

100 g Mandelkerne
2 Bund Petersilie
2 Äpfel 
2 EL Zitronensaft
100 ml Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Mandeln hacken. Petersilie waschen, trocknen und auch fein hacken. Äpfel waschen und mit Schale vierteln, entkernen, fein würfeln, 100 ml Öl und Zitronensaft verrühren. Alles miteinander mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Davon einen Esslöffel in den Suppenteller und die heiße Suppe darauf geben.
Mal etwas anderes und sehr köstlich.

Das Naschen nicht vergessen

Dies ist der letzte Beitrag für dieses Jahr, ich wünsche Euch allen ganz schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, in dem wir uns hoffentlich wieder hier treffen!

Gurkensandwich – orginal britisch – ein kleiner Nachtrag

Ihr Lieben, dies ist ein nicht so ganz ernst gemeinter Beitrag. Die Idee dazu kam mir beim wiederholten Schauen einer meiner Lieblingsserien – Downton Abbey. Ja, auch eine Foodbloggerin hat so ihre Schwächen. In dieser Serie wäre ich ehrlich gesagt sowieso viel lieber in der Küche. Aber auch das Leben der Herrschaft hat so seine Sonnenseiten, da wäre zum Beispiel die Ruhepause nach einem anstrengenden Spaziergang durch den hauseigenen Park. Dazu muss man sich natürlich umziehen, also es sich bequem machen, da darf ein gemütliches Bettjäckchen nicht fehlen. Und natürlich, jetzt kommt es, es wird Tee gereicht mit kleinen Häppchen zur Stärkung. Nie dürfen die Gurkensandwiches fehlen, auch ein wenig trockener Teekuchen kann optional mit dabei sein. Aber hier liegt der Focus ausschließlich auf den Gurkensandwiches. Mich hat sehr interessiert, was es mit dieser Köstlichkeit auf sich hat und ich habe mich auf Recherche begeben. Es gibt tatsächlich viele Angebote für Rezepte, aber viel zu aufwendig und zu weit weg vom Orginal. Und hier ist jetzt das Orginalrezept, wie es auch die Queen liebt. Wenig Zutaten und sehr einfach, vielleicht zu einfach? Aber seht selbst.

Nachtrag:
Mir ist aufgefallen, dass dieser Beitrag nach dem Tod der Queen öfter angeklickt wurde.
Ein Ära ist zu Ende. Und ich glaube alle sind sehr traurig.
Diese Gurkensandwiches werden auf jeden Fall auf meinem Blog bleiben und wenn es nur eine kleine Erinnerung an die Queen ist.

dsc_7493Zutaten:
1 Salatgurke
ungetoastete Toastbrotscheiben, soviel wie es der Appetit wünscht
Margarine
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Gurke wird geschält und in dünne Scheiben geschnitten.
Die Hälfte der Toastbrotscheiben dünn mit Margarine bestreichen und der Clou des Ganzen mit Salz und Pfeffer würzen.
Mit Gurkenscheiben belegen und eine zweite Scheibe Toastbrot darauf legen.
Den Rand der Toastbrotscheiben entfernen – ein Muss.
Nun das Ganze in mundgerechte Häppchen schneiden.
Natürlich könnte man jetzt einfach diagonal durchschneiden, sieht ja auch sehr hübsch aus, aber die Queen zum Beispiel möchte das nicht. Also werden wir es halbieren und die Hälften nochmal halbieren, dann haben wir vier schöne mundgerechte Häppchen.

dsc_7504Über den Geschmack möchte ich hier jetzt nichts sagen, das überlasse ich jedem selbst, denn wir wissen ja, Geschmäcker sind verschieden.
Und jetzt eine schöne Tasse Tee.

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