Bohneneintopf mit Weizenkörnern – vegan

Bohneneintopf mit Weizenkörnern

Jetzt wird es herzhaft. Dieser Bohneneintopf ist superlecker und einfach zuzubereiten. Für die Weizenkörner brauchen wir eine Nacht Einweichzeit, aber das ist ja kein Problem. Also los geht es.

Zutaten:
100 g Weizenkörner
1 großes Glas Wachsbohnen
1 Dose Kidneybohnen
125 g Räuchertofu
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Öl
2 Stangen Staudensellerie
2 rote Paprika
1 Zucchini
500 ml Gemüsebrühe
400 g gehackte Tomaten aus der Dose
1 Zweig Rosmarin
1 Zweig Thymian
1 Zweig Oregano
Salz, Pfeffer, Chiliflocken oder Chilipaste

Zubereitung:
Die Weizenkörner in eine Schüssel geben und mit Wasser bedecken. Über Nacht einweichen lassen. Dann in ein Sieb schütten und unter fließendem Wasser abspülen, gut abtropfen lassen.
Die Bohnen ebenfalls in ein Sieb schütten und abtropfen.
Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein hacken.
Sämtliches Gemüse waschen, putzen und fein würfeln. Den Räuchertofu auch in Würfel schneiden.
Öl in einem Topf erwärmen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen, dann Räuchertofu dazu und mit anbraten. Das vorbereitete Gemüse hinzufügen und nochmal 3 Minuten weiter braten.
Brühe, Weizenkörner, Bohnen, Tomaten und Kräuterzweige hinein geben, gut umrühren. Das Ganze ca. 30-40 Minuten zugedeckt bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Weizenkörner weich sind.
Die Kräuterzweige entfernen und den Bohneneintopf herzhaft und leicht scharf abschmecken.

Tipp:
Wer möchte kann statt des Räuchertofus auch vegane Würstchen verwenden, oder auch beides.

Heiß servieren und dann nur noch genießen!

Hirseauflauf

Hirseauflauf

Wie Ihr seht noch ein Rezept für süße Aufläufe. Diesmal mit Hirse. Dieser Auflauf ist besonders luftig und leicht. Kann eine Mahlzeit ersetzen oder als Nachtisch oder auch zum Kaffee, als der etwas andere Kuchen, serviert werden.

Zutaten:
30 g Mandeln
300 g Hirse
1 L Wasser
1 Prise Salz
Mark von einer Vanilleschote oder 1 TL Vanillepaste
1 TL Zimt
2 Äpfel
Saft und Schale von 1/2 Biozitrone
75 g weiche Butter oder Margarine
3 Eier
75 g Zucker
50 g Rosinen
50 g Cranberries

Zubereitung:
Die Mandeln hacken und zur Seite stellen.
1 Liter Wasser mit der Prise Salz, Vanillemark und Zimt zum kochen bringen. Hirse in einem feinen Sieb waschen und in das kochende Wasser geben. Bei mittlerer Temperatur ca. 10 Minuten kochen lassen. Dann vom Herd nehmen und zugedeckt noch ca. 20 Minuten quellen lassen. Die Flüssigkeit ist dann komplett aufgesaugt.
Äpfel waschen ( nicht schälen ), Kerngehäuse ausstechen und dann in Ringe schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.
Eier trennen. Eiweiß steif schlagen und zur Seite stellen. In einer Schüssel 75 g Butter mit Zitronenschale, Eigelb und Zucker verrühren. Rosinen, Cranberries und die gequollene Hirse dazugeben und vorsichtig verrühren. Dann den Eischnee unterheben.
Die Hälfte der Hirsemasse in eine gefettete Auflaufform geben. Hälfte der Apfelringe hineindrücken. Restliche Masse darauf verteilen und mit restlichen Apfelscheiben belegen. Gehackte Mandeln darüber streuen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Umluft ca. 45 Minuten backen.

Eine Vanillesoße schmeckt ziemlich lecker dazu!

Apfelkuchen mit karamellisierten Walnüssen

Und weil es so schön ist, nochmal Apfelkuchen, diesmal mit Walnüssen.

Zutaten:
Karamell:

1 Bio Zitrone
300 g Walnusskerne, grob gehackt
60 g Zucker
Rührteig:
ca. 800 g Äpfel
200 g Butter oder Margarine
200 g Zucker
4 Eier
40 g Marmelade ( eventuell Quitte )
200 g Mehl
1 gestrichenen TL Backpulver

Zubereitung:
Karamell:

Von der Zitrone die Schale abreiben.
Walnusskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, Zucker darüber streuen und karamellisieren lassen.
Zum Schluss noch die Zitronenschale unterrühren.
Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Walnüsse darauf verteilen.
Die Äpfel waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden oder grob raspeln.
Für den Rührteig die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren und die Marmelade hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter die Schaummasse rühren.
Die Äpfel zu Teig geben und unterheben.
Alles auf den Walnüssen verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 50-55 Minuten backen.

Durch die karamellisierten Nüsse schmeckt dieser Kuchen ganz wunderbar.

Hier noch eine weitere Apfelkuchenidee !!!

Versunkener Apfelkuchen-vegan

Endlich ist Apfelkuchenzeit. Daher gibt es mal wieder etwas zu diesem Thema. Und da Äpfel und Nüsse so gut zusammenpassen. Werden diese zwei Komponenten in diesen Rezept zusammen geführt.

Zutaten:
50 g gemahlenen Haselnüsse
300 g Dinkelmehl
150 g feiner Rohrzucker
1 Päckchen Backpulver
150 g Sonnenblumenöl
260 ml Haselnussdrink
50 g Apfelmus
1 TL Zimt
500 g Äpfel ( geschält und geviertelt )
eventuell ein paar vegane Schoktropfen

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Haselnüsse, Mehl, Zucker, Backpulver, Öl, Haselnussdrink, Apfelmus und Zimt in eine Rührschüssel geben und alles gut miteinander verrühren.
Eine Springform mit Backpapier belegen und den Teig hineingeben und glatt streichen.
Die geviertelten Äpfel mit einem Messer einritzen und gleichmässig auf dem Teig verteilen.
Wer möchte kann jetzt noch ein paar Schokotropfen darüber streuen.

Im Backofen ca. 45-50 Minuten backen.

Tipp:
Ihr könnt die Haselnüsse auch gegen Mandeln und den Haselnussdrink gegen Mandelmilch austauschen.

Hier noch ein weiterer veganer Apfelkuchen.

Nudeln “ Quattro Formaggi „

Heute habe ich mal wieder in meinen Erinnerungen gekramt. Und mir fiel mein absolutes Lieblingsessen vom Italiener ein. Ich erinnere mich noch, als bei uns der erste Italiener aufgemacht hat. Das erste Mal Pizza essen. Der ganz klassische Italienische Salat, wo man selber Essig und Öl hinzugefügt hat und natürlich die ganz einfachen Nudelrezepte. So hat man sich damals italienische Küche vorgestellt. Heute wissen wir, dass es noch viel mehr gibt, aber damals war das schon was ganz besonderes. Bei uns Zuhause gab es zwar schon Nudeln mit Tomatensoße, aber das war weit entfernt von der italienischen Kochkunst.
Meine Lieblingsnudeln waren tatsächlich die mit den 4 Käsesorten.
Und daher denke ich, dass es jetzt Zeit ist, diesen Klassiker zu verbloggen.

Zutaten:
100 g geriebener Parmesan
1 kleine Knoblauchzehe
50 g geriebener Gouda
50 g geriebener Emmentaler
10 g Stärke
150 ml Milch
150 ml Sahne
60 g Gorgonzola in Stücken
Salz, Pfeffer
500 g Nudeln
nach belieben Schnittlauchröllchen oder gehackte Petersilie

Zubereitung:
Für die Soße Knoblauch abziehen und zerdrücken. Zusammen mit dem Gouda, Emmentaler, Stärke, Milch, Sahne, Gorgonzola, 1/4 TL Salz und Pfeffer in einen Topf geben.
Alles unter Rühren langsam erwärmen und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Dabei immer mal wieder umrühren.
Inzwischen die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
Die Nudeln abgießen und mit der Soße anrichten.
Mit Parmesan und Schnittlauch oder Petersilie bestreuen.

Ihr seht ein ganz einfaches Gericht. Und es hat genauso wie in meiner Erinnerung geschmeckt.

Tipp:
Ich habe dazu die Ofentomaten von meinem Blog gemacht, um etwas Frische reinzubringen.

Guten Appetit !!!

Tomatensalat mit Granatapfel ( nach Ottolenghi)

Dies ist mein absoluter, liebster Tomatensalat. Und da jetzt die Tomatensaison in vollem Gange ist, möchte ich ihn Euch nicht vorenthalten. Inspiriert hat mich der Koch Ottolenghi. Er ist meiner Meinung nach einer der besten Köche, der vegetarischen Küche. Er kocht allerdings nicht nur vegetarisch, aber wenn, dann lecker. Es lohnt sich mal in seine Bücher rein zuschauen.

Zutaten:
1 Kg gemischte Tomaten
1 rote Paprikaschote
1 Zwiebel oder 3 Frühlingszwiebeln
für das Dressing:
2 gepresste oder gehackte Knoblauchzehen
1/2 TL gemahlener Piment
2 Tl weißer Balsamicoessig
1 1/2 EL Granatapfelsirup
60 ml Olivenöl
Salz
Außerdem:
Kerne von einem Granatapfel
1 El Oreganoblättchen

Zubereitung:
Tomaten, Paprika und Zwiebeln ganz fein würfeln.
Für das Dressing Knoblauch und Piment mit dem Essig, dem Granatapfelsirup, dem Olivenöl und 1/3 TL Salz verrühren. Die Zutaten sollten sich komplett verbunden haben. Ich schüttele das Dressing immer in einem Schraubglas zusammen.
Das Dressing über die vorbereiteten Zutaten gießen und vorsichtig vermengen.
Zum Anrichten alles auf einen großen Teller oder in eine flache Schüssel geben. Mit den Granatapfelkernen und Oreganoblättchen bestreuen.

Dieser Salat ist einer der erfrischendsten und fruchtigsten Tomatensalate überhaupt. Und wirklich kein Hexenwerk. Also unbedingt ausprobieren !!!

Bücher von Yotam Ottolenghi:

Vegetarische Köstlichkeiten
Genussvoll vegetarisch
beides erschienen im Dorling Kindersley Verlag GmbH

Teekuchen mit Ingwer

Jetzt war ich die letzten Wochen doch sehr tapfer und habe Euch nicht mit Kuchenrezepten bombardiert, aber jetzt ist es soweit, ein Kuchen muss her.
Ein schöner saftiger Rührkuchen soll es sein, da er noch transportiert werden muss. Heute ist mir nach Ingwer, also soll er auch in den Kuchen.

Zutaten:
100 g Ingwerstäbchen oder ein walnussgroßes Stück frischer Ingwer
125 g getrocknete Cranberries
350 g Mehl
2 TL Backpulver
250 g weiche Butter oder Margarine
200 g brauner Zucker
2 Prisen Salz
5 Eier

Zubereitung:
Eine Kastenform fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Die Ingwerstäbchen in kleine Stückchen schneiden, wer frischen Ingwer nimmt reibt ihn fein.
Die Cranberries grob hacken.
Butter mit Zucker und Salz schaumig schlagen, nach und nach die Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und esslöffelweise unter die Eiermischung rühren.
Zuletzt die Inwerstückchen und Cranberries unterheben.
In die Kastenform füllen und ca. 70 Minuten backen. Nach 35 Minuten die Ofentemperatur auf 150 Grad reduzieren.
Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, mit Backpapier abdecken.
Nach der Backzeit die Stäbchenprobe nicht vergessen.

Ich habe den Kuchen einfach mit Puderzucker bestäubt, könnte mir aber auch eine Schokoladenglasur vorstellen.

Jetzt gutes Gelingen !!!

Zitronenpasta-One Pot

Es gibt mal wieder ein One-Pot-Gericht, also alles in einem Topf gekocht. Sehr praktisch, weniger zu spülen und in diesem Fall saugen die Nudeln die Soße schon beim Kochen auf, so wird der Geschmack viel intensiver.

Zutaten:
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 rote Chilischote, oder 1 getrocknete Chilischote oder Chiliflocken
20 ml Öl
200 g Mascarpone
500 ml Wasser
100 ml Milch
Saft und Abrieb einer Bio-Zitrone
1 TL Salz
Pfeffer
320 g Nudeln
1 rote Paprikaschote
250 g Zuckerschoten

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Die Chilischote waschen, eventuell entkernen und klein schneiden.
Paprika waschen entkernen und in kleine Stücke schneiden, die Zuckerschoten werden gewaschen und halbiert.
Zwiebel – und Knoblauchwürfel mit der Chili in einem Topf mit dem Öl andünsten. Mascarpone, Wasser, Milch, Zitronenabrieb und -saft sowie Salz und Pfeffer hinzufügen und die Soße aufkochen lassen. Nudeln einrühren und nach Packungsanweisung garen. Am Ende der Garzeit die Paprika und Zuckerschoten hinzufügen , verrühren und noch weitere 5 Minuten garen.

Schon ist alles fertig und kann angerichtet werden. Mit Petersilie bestreut ein wahrer Gaumenschmaus.

Hier noch mehr One-Pot-Gericht https://foodtalkapp.recipes/2018/07/09/orientalische-one-pot-pasta/https://foodtalkapp.recipes/2017/10/07/alles-in-einem-topf-oder-one-pot/

Pasteis de nata-portugisiesche Puddingtörtchen

Pasteis de Nata ist Blätterteig gefüllt mit Pudding. Oben karamellisieren sie schön und geben dem Ganzen nochmal einen ganz typischen Geschmack. Also die verbrannt aussehenden Stellen auf dem Gebäck müssen einfach sein. Sie schmecken warm und kalt, sind etwas süß und der ideale Begleiter zu einem schönen starken Kaffee.

Zutaten:
1 Packung Blätterteig
400 ml Milch ( geht auch mit Hafermilch )
120 g Zucker
2 gehäufte EL Stärke
1 Ei
2 Eigelb
das Mark von einer Vanilleschote
eventuell etwas Zitronenabrieb

Zubereitung:
Zuerst die Puddingfüllung, hierfür Ei, Eigelbe, Zucker, Mark der Vanilleschote und Stärke in einem Topf mit dem Schneebesen verrühren. Nach und nach die Milch zufügen und alles glatt rühren.
Den Topf auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze und ständigem Rühren solange erhitzen, bis die Masse dicklich ist. Sofort in eine Schüssel umfüllen und mit Klarsichtfolie bedecken, damit sich keine Haut bildet.
Ein Muffinblech leicht fetten. Den Blätterteig entrollen und an der langen Seite halbieren, die Platten aufeinander legen und das Ganze aufrollen. Die Rolle in 12 Stücke schneiden. Die so entstandenen Schnecken platt rollen oder drücken und die Muffinförmchen damit auslegen.
Mit dem Pudding füllen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 25 Minuten backen.
Wie gesagt an der Oberfläche sollten einige braune Stellen zu sehen sein.

Etwas abkühlen lassen und aus der Form nehmen.
Sofort servieren, vorher noch mit Zimt und Puderzucker bestäuben.

Übriggebliebene Törtchen schmecken auch kalt, oder man erwärmt sie im Ofen.

Tomaten Cous-Cous Salat

Mit Cous-Cous koche ich ja gerne, eine schöne Alternative zu Reis, Nudeln und den üblichen Verdächtigen.
Und mit Vorliebe gibt es Cous-Cous-Salat, hier nochmal eine ganz andere Variante, sehr erfrischend.

Zutaten:
150 g Cous-Cous
300 ml Wasser
1 TL Gemühsebrühpulver oder -paste
80 g Nüsse ( ich hatte Cashew und Pekan gemischt )
30 ml Olivenöl
1-2 EL Apfelessig
1 TL Agavendicksaft
1 TL Zimt
500 g Tomaten
50 g getrocknete Tomaten
80 g Rucola
1/2 Bund Basilikum
125 g Mozarella
Salz, Pfeffer

Guten Appetit

Zubereitung:
Den Cous-Cous in eine größere Schüssel geben. Das Wasser mit der Gemüsebrühe aufkochen und über den Cous-Cous gießen, verrühren und 10 Minuten quellen lassen.
Die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und anschließend grob hacken.
Die Tomaten waschen und in Würfel schneiden. Die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden.
Rucola und Basilikum waschen und trocknen. Beides grob zerkleinern.
Für das Dressing Öl, Essig, Agavendicksaft und Zimt verrühren.
Jetzt zu den Cous-Cous die Tomaten, die getrockneten Tomaten, Rucola, Basilikum und die Nüsse geben.
Alles gut mit dem Dressing vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Vor dem Servieren nochmal abschmecken und mit dem in Stücke gerupften Mozzarella mischen.

Ein Salat der satt macht, wenn man den Mozzarella weg lässt, ist der Salat natürlich vegan

Hier nochmal 2 andere Varianten vom Cous-Cous Salat https://foodtalkapp.recipes/2017/10/05/der-couscous-salat/https://foodtalkapp.recipes/2019/02/28/schneller-couscoussalat-vegan/

Balsamico-Gemüse mit Halloumi-vegan

Beim Durchstöbern meines Back- und Kochordners, bin ich auf dieses Rezept gestoßen, welches ich früher ganz oft gemacht habe. Warum man dann plötzlich so ein einfaches und sehr leckeres Rezept einfach vergißt, ich weiß es nicht.
In meinem Ordner ( eigentlich sind es Zwei ) sammele ich alles, was mir interessant erscheint oder Rezepte, die ich von Freunden habe, Zeitungsausschnitte, einfach alles. Ab und an muss er allerdings mal durchforstet werden und alles, was ich bis dato nicht ausprobiert habe, wird wieder entsorgt. Und im Zuge einer solche Aktion fiel mir dieses Rezept in die Hände.

So sieht es auf dem Blech aus

Zutaten:
1 Bund Lauchzwiebeln
4 große Karotten
1 große Zucchini
3 rote Paprika
1 Glas Artischocken
1 Dose Kidneybohnen oder weiße Bohnen
3 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
8 EL Olivenöl
1/8 l weißer Balsamico-Essig
1 TL Gemüsebrühpulver oder -paste
1 EL Zucker
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Gemüse putzen, waschen und klein schneiden. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Rosmarin waschen und in grobe Stücke rupfen.
Gemüse, Knoblauchscheiben, Rosmarin mit 8 EL Öl mischen und mit Pfeffer würzen.
In der Fettpfanne verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Umluft ca. 25 Minuten schmoren.
Ab und zu wenden.
Inzwischen Artischocken abtropfen lassen und etwas kleiner schneiden. Bohnen abspülen und auch abtropfen lassen. Beides zum Gemüse geben und 100 ml Wasser, Essig, Brühe und 1 EL Brühe einrühren. Weitere 15 Minuten schmoren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In der Marinade abkühlen und durchziehen lassen.

Das köstliche Ergebnis

Tipp:
Ich habe zu dem Gemüse Halloumi angebraten, eine wirklich gute Kombination.
Das Gemüse schmeckt außerdem gut als Antipasti mit einem schönen Stück Baguette dazu. Auch zum Grillteller passt es hervorragend.

Natürlich könnt Ihr das Gemüse austauschen. Wie es Euch am besten schmeckt.

Paprika-Tomatensauce auf Vorrat

Jetzt machen wir mal etwas auf Vorrat. Auf die Idee bin ich gekommen, da zur Zeit immer mehr mit dem Wohnmobil oder ähnlichem unterwegs sind. Kochen kann man da natürlich auch, aber es sollte nicht zu aufwendig sein und zuviele Töpfe brauchen ( max. 2 Stück ). Also warum nicht Zuhause vorkochen und dann auf Reisen aufbrauchen.
Man muss für Vorratshaltung natürlich nicht unbedingt mit dem Wohnmobil verreisen, auch im Ferienhaus oder einfach Zuhause passt diese Sauce perfekt.

Zutaten:
1 kg rote Paprika
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Öl
100 g Tomatenmark
800 g stückige Tomaten
1 Zweig Rosmarin, gehackt
2 TL getrockneter Thymian
1 TL Salz
Pfeffer
1 TL Zucker
1 gehäufter TL Gewürzpaste oder Gemüsebrühe

außerdem 3 Schraubgläser ( 500 ml )

Zubereitung:
Die Paprika waschen, halbieren, Kerne rausschneiden. Mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und unter dem Backofen-Grill rösten, bis die Haut schwarze Blasen wirft.
Herausnehmen und ein feuchtes Geschirrtuch darüber legen. Etwas abkühlen lassen, dann die Haut von der Paprika lösen. Das Paprikafleisch grob würfeln.
Zwiebel und Knoblauch pellen und fein würfeln. In einer Pfanne Öl erwärmen und die Würfel anschwitzen. Tomatenmark unterrühren, dann die restlichen Zutaten zugeben und die Sauce ca. 15 Minuten köcheln lassen. Abschmecken und sofort in die heiß ausgespülten Schraubgläser füllen.

So haben wir eine tolle Sauce jederzeit griffbereit !!!

Die Tomatensoße aus dem Ofen kann man auch schön vorbereiten.https://foodtalkapp.recipes/2019/06/05/tomatensose-aus-dem-ofen/

Bananen-Power-Balls-vegan

Wieder was zum Naschen, selbstgemacht und etwas gesünder, aber trotzdem lecker. Wer allerdings keine Bananen mag, für den ist das nicht das passende Rezept.

Zutaten

Zutaten:
30 g gemahlene Mandeln
6 getrocknete Aprikosen, fein gewürfelt
20 g Müsli ( im Mixer etwas klein gemacht )
30 g gepuffter Quinoa ( und etwas zum Wälzen )
130 g vollreife Banane
1 TL Vanilleextrakt
20 g Kokosmehl
1 TL Erdnusscreme
1/2 TL Zimt ( nur wer möchte )

Zubereitung:
Die Banane gut zerdrücken und mit allen Zutaten vermischen. Aus dieser Mischung Kugeln ( Balls ) formen und diese im Quinoa wälzen.
Mindesten eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Yummi


Die Balls müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden, auch sollten sie zügig gegessen werden, da sie durch die frische Banane natürlich nicht ganz solange haltbar sind.

Hier noch ein bisschen mehr Soulfood https://foodtalkapp.recipes/2020/03/16/soulfood-vegan/

Dinkel-Käsecräcker

Eine ganz leckere Knabberei, sind nicht kalorienarm, aber man weiß was drin ist und sie schmecken köstlich. Also, man kann sich seine kleine Knabberei für den Fernsehabend ruhig auch mal selber machen.

Zutaten

Zutaten:
125 g Dinkelvollkornmehl
80 g geriebener Parmesan
200 ml Wasser
40 g Sesam
30 g Mohn
30 g Leinsamen
20 ml Olivenöl
1 TL Salz
1 TL gehackter Rosmarin

Zubereitung:
Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen. In eine Schüssel füllen. Dinkelmehl, Parmesan, Sesam, Mohn, Leinsamen, Öl, Salz und Rosmarin zugeben , verrühren und 10 Minuten quellen lassen.
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech mit feuchten Händen oder einem feuchten Teigschaber verteilen.
20 Minuten backen. Die Teigplatte in Stückchen schneiden und jedes Stück umdrehen und nochmal für 10 Minuten in den Ofen.
Die Kräcker müssen wirklich knackig sein, d.h. die ganze Feuchtigkeit muss rausgebacken werden.

Vollständig abkühlen lassen und in einer Blechdose aufbewahren.

Mmmmmmmh !!!

Viel Spaß beim Knabbern !!!

Gemüsesalat-polnische Art

Ein etwas anderer Salat, ein bisschen erinnert er an den Salat Olivier. Er ist sehr schmackhaft und ich mag in besonders wegen seiner unterschiedlichen Konsistenzen, es ist ein schönes Mundgefühl. Schmecken tut er natürlich auch.
Jedes Jahr zur Grillsaison gibt es ja den ein oder anderen Salat von mir, auch dieser kann sich beim Barbecue durchaus sehen lassen.

Ein paar mehr Zutaten

Zutaten:
300 g Möhren
200 g Petersilienwurzel
100 g Knollensellerie
300 g Kartoffeln
4 hartgekochte Eier
2 Äpfel
200 g Gewürzgurken
1 Bund Petersilie ( gewaschen und gehackt )
1 Stange Lauch
200 g TK Erbsen
200 g Mayonnaise
150 g Naturjoghurt
1 TL Senf
1 TL Meerrettich aus dem Glas
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Das Gemüse mit den Kartoffeln in Salzwasser bissfest garen. Die TK Erbsen die letzten 2 Minuten hinzufügen.
In eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.
Inzwischen die Äpfel schälen und klein würfeln, die Gewürzgurken auch würfeln, beides mit der Petersilie vermischen und zu dem Gemüse geben.
Die hartgekochten Eier pellen und klein hacken. Die Stange Lauch in feine Ringe schneiden und mit den Eiern in die Schüssel geben.
Für das Dressing verrühren wir jetzt die Mayonnaise, den Naturjoghurt, den Senf und den Meerrettich miteinander und schmecken das Ganze kräftig mit Salz und Pfeffer ab.
Mit den Salatzutaten gut vermischen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Das Ergebnis

Vor dem Servieren nochmal abschmecken !!!

Sauerampfersuppe

Diese Suppe ist doch etwas ungewöhnlich, da die wenigsten noch mit Sauerampfer kochen. In der Frankfurter Grünen Sosse gehört der Sauerampfer hinein und von dort kennen ihn sicher die meisten.
Wir haben Sauerampfer im Garten und im Moment ist absolute Sauerampfer-Zeit. Man kann ihn auch auf Wiesen finden und pflücken.
Ich schneide den Sauerampfer auch ganz normal in den Salat oder mache ein Pesto draus, aber wir haben dieses Jahr soviel davon, dass ich jetzt mal diese Suppe ausprobiert habe.
Es gab auch Testesser und denen hat das Ergebnis gut geschmeckt.

Zutaten:
400 g Kartoffeln
1 Stange Lauch
1 Zwiebel
2 Bund Sauerampfer
1 Handvoll Spinat
4 EL Öl
1 Liter Gemüsebrühe ( gerne selbstgemacht )
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Chiliflocken
150 g geschlagene Sahne ( Deko )

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und grob würfeln. Den Lauch waschen und in grobe Ringe schneiden. Die Zwiebel pellen und ebenfalls grob schneiden.
Den Sauerampfer und Spinat unter fließendem Wasser waschen und zu Seite legen.
Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Kartoffeln, Lauch und Zwiebeln hineingeben und anschwitzen.
Mit Gemüsebrühe auffüllen und aufkochen lassen. Das Ganze bei mittlerer Hitze für 25 Minuten köcheln lassen.
Inzwischen den Sauerampfer mit dem Spinat pürieren.
Wenn die Suppe fertig ist, diese ebenfalls pürieren. Den Sauerampfer hineingeben und mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken.

Gleich servieren. Mit geschlagener Sahne und mit in Streifen geschnittenen Sauerampfer oder Spinat garnieren.

Tipp:
Ich habe die Suppe einen Tag vorher gekocht. Leider hat sie da an Farbe verloren. Man kann die Grundsuppe ruhig einen Tag früher kochen, sollte aber den Sauerampfer erst nachdem die Suppe warm gemacht wurde einrühren, damit sie schön grün an den Tisch kommt.

Wenn man die Sahne weglässt ist die Suppe vegan !!!

Artischocken-Tomaten-Soße-vegan

Diese wunderbare Sosse passt hervorragend zu Nudeln oder auch zu Reis. Dies ist eines der ersten Rezepte, die ich oft gekocht habe, als ich mit meiner vegetarischen Ernährung begonnen habe.
Und jetzt ist es mir mal wieder in die Hände gefallen und ich muss sagen, man kann sie ruhig wieder öfter machen.
Damit ihr auch in den Genuss kommt, hier jetzt das Rezept.

Zutaten:
4 Knoblauchzehen
Olivenöl
750 ml passierte Tomaten
60 g getrocknete Tomaten
2 EL Tomatenmark
2 Rosmarinzweige
2 TL Agavendicksaft oder Reissirup
2 EL weißes Mandelmus
ca. 400 g ( Abtropfgewicht ) Artischockenherzen in Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Knoblauch schälen und fein hacken. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erwärmen und den Knoblauch darin andünsten. Nach ca. 2 Minuten die passierten Tomaten hinzufügen. Die getrockneten Tomaten klein schneiden und mit dem Tomatenmark in die Pfanne geben. Rosmarin waschen, trocken schütteln und die Nadeln fein hacken. Zusammen mit dem Agavendicksaft und dem Mandelmus unterheben.
Die Artischocken abtropfen lassen und je nach Größe halbieren oder vierteln, unter die Sosse heben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu Nudeln oder Reis kochen und zusammen servieren.
Die Sosse hat eine ganz frische und fruchtige Note. Sie ist schnell gemacht und sicher eine Konkurrenz zu der einfachen Tomatensosse.

Gutes Gelingen !!!

Schwarzbrot

Schon lange gab es kein Brot mehr auf diesem Kanal. Ich habe mich für ein Schwarzbrot entschieden, da es schön saftig und etwas länger haltbar ist.
Für dieses Rezept brauchen wir geschroteten Roggen und geschroteten Weizen, dies könnt ihr Euch schon so besorgen. Alle die einen Thermomix oder eine Getreidemühle haben, machen das natürlich selber.

Zutaten:
125 g geschroteter Weizen
125 g geschroteter Roggen
500 ml Buttermilch
40 g frische Hefe
250 g Weizenmehl ( Typ 1050 )
100 g Leinsamen
100 g Sonnenblumenkerne
100 ml Zuckerrübensirup
Salz
30 g kernige Haferflocken

Zubereitung:
Die Buttermilch lauwarm erhitzen, die Hefe hinein bröckeln und verrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat.
Mehl, Weizen- und Roggenschrot, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Zuckerrübensirup und 1 TL Salz hinzufügen und zu einem Teig verkneten. Diesen in eine gefettete Kastenform füllen, abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
Den Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Teigoberfläche mit Wasser einpinseln und mit Haferflocken bestreuen.
Im Ofen 2 Stunden und 40 Minuten backen.
Dann vollständig auskühlen lassen.

Eigentlich ist es nicht schwierig dieses Brot herzustellen, es wird sehr lange gebacken, aber das geht ja auch von alleine.

Triple-Choc-Cake

Dies ist wohl einer der schokoladigsten Kuchen überhaupt.
Saftig, süchtigmachend, total schokoladig und ganz schnell aufgefuttert.

Zutaten:
für den Sirup:

50 g Zartbitterkuvertüre
200 g Zucker
2 EL Kakao
für den Teig:
4 Eier
100 g Zucker
1 Prise Salz
120 ml Sonnenblumenöl
100 g Weichweizengrieß
70 g Mehl
3 EL Kakao
2 TL Backpulver
für die Ganache:
150 g Zartbitterkuvertüre
200 g Schlagsahne
1 TL Meersalzflocken

Zubereitung:
Für den Sirup die Kuvertüre klein hacken. 250 ml Wasser mit dem Zucker zu Sirup einkochen. Dauert ca. 8 Minuten. Dann die gehackte Kuvertüre und den Kakao einrühren und zu Seite stellen.
Für den Teig die Eier mit Zucker und Salz cremig aufschlagen. Öl dazugeben und weiterrühren. Grieß mit den restlichen Teigzutaten mischen und unter die Eimasse rühren.
Eine Auflaufform ( 30×25 cm ) fetten und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft 20- 25 Minuten backen.
Mit einem Schaschlik-Spieß Löcher in den noch heißen Kuchen stechen und mit dem Schokoladensirup übergießen.
Kuchen mindestens 60 Minuten auskühlen lassen.
Für die Ganache die Kuvertüre klein hacken und zusammen mit der Sahne schmelzen, darf nicht zu heiß werden.
Den Kuchen damit überziehen und mit Meersalzflocken bestreuen.

Tipp:
Ich habe statt Sahne griechischen Joghurt zu dem Kuchen serviert, gibt dem Ganzen einen Frischekick.

Rhabarberkompott

Das einfachste Rezept überhaupt. Ich mag Rhabarber ja wirklich gerne, aber das Kompott gehört nicht zu meinen Lieblingen, daher doch vorwiegend Kuchenrezepte auf meinem Blog, wen wundert es?
Aber auf Wunsch einer einzelnen Person gibt es hier jetzt das Basisrezept für Rhabarberkompott.

Zutaten:
1 kg Rhabarber
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
das Mark von 1/2 Vanillestange
eventuell etwas Apfelsaft

Zubereitung:
Den Rhabarber gründlich waschen und alle schadhaften Stellen wegschneiden. Den Rhabarber brauchen wir nicht abzuziehen, die Farbe wird viel intensiver rot, wenn wir ihn nicht abziehen.
Nun den Rhabarber in kleine Stücke schneiden, in einen Topf geben und mit dem Zucker, Vanillezucker und dem Mark der Vanillestange verrühren.
Alles eine Stunde ziehen lassen.
Der Zucker hat jetzt ordentlich Flüssigkeit aus dem Rhabarber gezogen, so dass wir keine Flüssigkeit mehr zugeben müssen. Solltet ihr den Eindruck haben es fehlt etwas Flüssigkeit, dann gebt etwas Apfelsaft hinzu.
Jetzt unter Rühren solange kochen, bis die Rhabarberstücke weich sind. Aber gut aufpassen, das geht unglaublich schnell, lieber etwas früher vom Herd nehmen und nachziehen lassen.

Mit Vanillepudding schon lecker

Tipp:
Wir haben einen schönen Vanillepudding dazu gehabt, denn den süßen Part braucht der Rhabarber unbedingt.

Spargelauflauf

Nochmal schnell ein schönes Spargelrezept. Hier ist alles in einem, Spargel, Kartoffeln und Soße und für einen Farbklecks sorgen die Karotten.
Spargel und Karotten passen geschmacklich sowieso sehr gut zusammen.
Also, an den Spargel, bevor die Saison vorbei ist.

Soviel Zutaten brauchen wir gar nicht

Zutaten:
1 Bund Petersilie
1000 g Spargel ( grün oder weiß oder gemischt )
300 g Karotten
500 g Kartoffeln
250 g Creme Fraíche
200 g Frischkäse
1 Ei
30 g Speisestärke
1 TL Zitronensaft
2 TL Salz
1 TL Pfeffer

Zubereitung:
Spargel schälen und in Stücke ( 4 cm ) schneiden, Möhren waschen und putzen und in Scheiben ( 1 cm ) schneiden, die Kartoffeln schälen und würfeln.
Das Gemüse in Salzwasser bissfest garen ( oder wer hat im Dampfgarer )
Alles in einer gefetteten Auflaufform verteilen. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Creme Fraíche, Frischkäse, Ei, Speisestärke, Zitronensaft, Salz und Pfeffer miteinander verrühren und über dem Gemüse verteilen.
30 Minuten im Ofen überbacken, mit gehackter Petersilie bestreuen und servieren.

Hier noch mit Basilikum und gehobeltem Parmesan

Genießt nochmal den guten Spargel !!!

Tipp:
Ich hatte nicht genug Spargel und habe mit Kohlrabi aufgefüllt, ich liebe Kohlrabi.

Rhabarberkuchen mit Zimtstreuseln

Und noch ein Rhaberberkuchen-Rezept. Diesmal gibt es ein paar mehr Arbeitsschritte, aber schwer zu machen ist der Kuchen nicht.

Zutaten:
Teig:

100 g Butter oder Margarine
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
75 g Schmand
180 g Mehl
1 gehäufter TL Backpulver
Vanillecreme:
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
40 g Zucker
375 ml Milch
125 g Schmand
Streusel:
200 g Mehl
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
150 g kalte Butter oder Margarine
1 TL Zimt
Belag:
500 g Rhabarber

Zubereitung:
Rhabarber schälen und in Stücke ( 3 cm ) schneiden. In ein Sieb geben und mit etwas Zucker bestreuen, zur Seite stellen und abtropfen lassen.
Aus den Zutaten für den Teig einen Rührteig herstellen.
Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier belegte Springform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 15 Minuten vorbacken, etwas auskühlen lassen.
Inzwischen aus den Zutaten für die Vanillecreme nach Packungsanweisung einen Pudding kochen. Der Schmand wird dann in den gekochten Pudding gerührt.
Aus den Zutaten für die Streusel, am besten mit den Händen, Streusel kneten.
Nun die Vanillecreme auf dem vorgebackenem Boden verstreichen, den Rhabarber darauf verteilen und schön mit den Zimtstreuseln bedecken.
Im Ofen bei gleicher Hitze ca. 30-35 Minuten zu Ende backen.

Auskühlen lassen und servieren !!!

Tipp:
Ich finde das man etwas mehr Rhabarber verwenden kann, würde auf 750 g erhöhen.

Schneller Rhabarberkuchen

Im Moment komme ich aus dem Backen nicht raus. Jetzt gibt es wieder so schöne frische Sachen und da kann ich einfach nicht widerstehen und muss meinen Backofen anheizen.

Jetzt ist Rhabarberzeit und da sie so kurz ist, muss man ganz schnell backen. Also, zur Zeit ist die Backfee wieder unterwegs.
Dieses Rezept geht super schnell und schmeckt wirklich wunderbar.

Zutaten:
Teig:

100 g Butter oder Margarine
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
175 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
2 EL Milch
Belag:
750 g Rhabarber
Guss:
450 ml Milch
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
30 g Zucker
1 Ei

Zubereitung:
Den Rhabarber putzen, waschen und in Stücke ( ca. 1 cm ) schneiden.
Für den Teig Butter mit Zucker, Salz und Vanillezucker cremig rühren. Die Eier nacheinander unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und mit der Milch unter die Mischung rühren.
Eine Springform fetten oder mit Backpapier belegen. Den Teig einfüllen und glatt streichen und die Rhabarberstückchen darauf verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 174 Grad Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten backen.
Inzwischen für den Guss aus Milch, Zucker und Vanillepuddingpulver nach Packungsanweisung einen Pudding kochen.
Etwas abkühlen lassen, dann das Ei unterrühren.
Den Pudding/Guss auf den gebackenen Kuchen streichen und vollständig auskühlen lassen

Sehr köstlich und so einfach.

Den Kuchen gab es übrigens zu Vadders Geburtstag !!!

Tipp:
Ich kaufe gerne mehr Rhabarber und friere in in Stückchen geschnitten so 500 g Weise ein. Denn man kann fast jeden Rhabarberkuchen auch mit gefrorenem Rhabarber backen.
In diesem Fall kommt der gefrorene Rhabarber auf den Teig und wird dann ganz normal gebacken.

Ghribas mit Walnuß

Heute ein Rezept aus Marokko. Vor ein paar Jahren war ich in Marrakesch.Ich war so begeistert von den Menschen und der ganzen Atmosphäre. Gewohnt haben wir in einem Riad ganz in der Nähe vom Djemaa el Fna oder auch Grand Place. Am ersten Tag ist man noch ganz vorsichtig durch die schmalen Gassen gegangen, denn obwohl hier keine Autos fahren, herrscht reger Verkehr. Fahrradfahrer, kleine Mopeds und natürlich Eselskarren haben hier Vorfahrt. Es wird auch nicht gebremst, sondern gehupt und geklingelt. Erstaunlicherweise gewöhnt man sich sehr schnell an das andere Verkehrskonzept.
Du kommst raus auf die Straße und sofort ist man in einer anderen Welt.
Also ich war fasziniert und möchte gerne nochmal in diese besondere Welt.
Auf dem täglichen Weg vom Riad kam man an einer Bäckerei vorbei mit lauter Köstlichkeiten.
Ich habe mir natürlich ein Backbuch gekauft und hier das erste Rezept.

Zutaten:
700 g Walnüsse
1 TL Backpulver
1 TL Butter
3 Eier
250 g Puderzucker
1 TL Orangenblütenwasser
1 TL Mehl
1 EL Zitronenschale
zum Garnieren:
Eiweiß
Puderzucker

Zubereitung:
Die Walnüsse müssen ganz fein gemahlen werden. Dann Backpulver, Butter, 2 Eigelb ( Eiweiß aufheben ), 1 Ei, Puderzucker, Orangenblütenwasser, Mehl und Zitronenabrieb hinzufügen.
Alle Zutaten gut vermischen und zu kleinen Kugeln formen. Die Kugeln erst in Eiweiß und dann in Puderzucker tauchen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen.

Nochmal etwas Puderzucker darüber stäuben.

In eine Dose können sie gut aufbewahrt werden.

Die Naschereien finde ich allgemein nicht zu süß, also auch unserem Gaumen könnte das gefallen. Es wird bei den kleinen Süßwaren ganz viel mit Nüssen gebacken.

Tipp:
Solltet Ihr kein Orangenblütenwasser bekommen ( gibt es im Internet ), dann könnt Ihr es natürlich auch weglassen, aber gerade das gibt den Hauch von Exotik.

Käsekuchen-Gugelhupf

Ein gebackener Kuchen diesmal, wir mischen heute 2 Klassiker den Käsekuchen mit Mandarinen und einen Rührkuchen. Geht das überhaupt? Das geht, man muss nur die Konsistenzen so anpassen, dass sie die gleiche Backzeit und Backtemperatur brauchen. Wundert Euch also nicht, dass der Rührteig fester als sonst ist und auch die Käsekuchenmasse ist nicht so fluffig.

Zutaten:
für den Käsekuchen:

500 g Magerquark
45 g Speisestärke
100 g Puderzucker
1 Ei
1 Bio-Zitrone

für den Rührkuchen:
200 g Zartbitter Kuvertüre
150 g weiche Butter
200 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
325 g Mehl
1 Tüte Backpulver
50 g Kakao
150 ml Sahne

Füllung:
1 Dose Mandarinen ( abgetropft )

200 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:
Für den Käsekuchen
den Quark mit der Stärke, dem Puderzucker, dem Ei und dem Abrieb der Bio-Zitrone verrühren. Zur Seite stellen.
Für den Rührkuchen die Kuvertüre klein hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen. Weiche Butter mit dem Zucker und der Prise Salz cremig rühren. Einzeln die Eier unterrühren. Die geschmolzene Schokolade einrühren.
Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen und zum Teig geben und noch die Sahne dazu geben. Alles miteinander verrühren, bis sich alles verbunden hat. Nicht zu lange rühren.
Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform fetten und mit Mehl ausstreuen.
Nun etwa 2/3 des Teiges in die Form füllen und etwas am Rand hoch streichen, damit wir Platz für die Käsekuchenmasse haben. Diese nun einfüllen und die abgetropften Mandarinen darauf verteilen. Den restlich Teig darüber geben und glatt streichen.

Den Kuchen für ca. 75 Minuten backen. Stäbchenprobe !!!

Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann stürzen. Komplett abkühlen und dann mit der Kuvertüre überziehen.

Geschmacklich ist der Kuchen wirklich sehr lecker.
Ich finde ihn allerdings tatsächlich etwas trocken.

Probiert es doch aus und gebt mir Euer Feedback !!!

Grüner Spargel mit Parmesanstreuseln

Heute ein ganz schnelles und wirklich total leckeres Rezept. Jetzt beginnt ja so langsam die Spargelsaison. Ich bin ja ganz großer Liebhaber des grünen Spargels. Zum einen muss man ihn nicht schälen und auch sein etwas kräftigerer Geschmack gefällt mir auch sehr gut.
Ich brate ihn gerne in der Pfanne oder bereite ihn im Ofen zu. Und diesmal wird es Ofenspargel mit Parmesanstreuseln gekrönt.

Zutaten:
60 g frisch geriebener Parmesan
1/2 Bund gehackte Petersilie
100 g Mehl
70 g kalte Butter
1 kg grüner Spargel
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Beim Spargel die unteren holzigen Enden abschneiden und waschen.
In einer großen Auflaufform verteilen. Salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln.
Für die Streusel Mehl, Butter, geriebenen Parmesan, gehackte Petersilie, 1/2 TL Salz und eine Prise Pfeffer zu Streuseln, am besten mit den Fingern, verkneten.

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Auflaufform mit dem Spargel für ca. 5 Minuten in den Ofen geben. Dann die Streusel darauf verteilen und weitere 20 Minuten backen.

Sofort servieren.

Bei mir gab es Kartoffeln mit einer Pestosoße dazu, aber Kartoffeln brauchen wir bei den Streuseln gar nicht. Vielleicht nur ein Dip oder etwas grüne Soße dazu.

Waldmeister-Torte

Diesmal wird nicht gebacken, etwas eher seltenes bei mir, heute brauchen wir den Kühlschrank. Es handelt sich hier um die gute alte Philadelphia Torte. Früher hat man sie mit Götterspeisenpulver gemacht. Heute mit Sirup und Agar-Agar. In den 90ern gab es eine Modetorten Welle. Und auch die Philadelphia Torte hatte da ihren ganz großen Auftritt. Ich habe natürlich auch die eine oder andere Torte ausprobiert. Erinnert Ihr Euch noch ? Habt Ihr vielleicht noch Rezepte aus dieser Zeit ? Würde mich interessieren.
Den Waldmeistergeschmack habe ich ausgewählt, da wir jetzt Mai haben, die Zeit der Maibowle und die besteht ja bekanntermaßen auch aus Waldmeister.

Zutaten:
300 ml Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Butter
200 g Hafer- oder andere Kekse
250 g Waldmeistersirup
2 1/2 EL Agar-Agar
400 g Frischkäse
300 g Magerquark
100 g Zucker

eventuell zur Deko ein paar Erdbeeren in Scheiben geschnitten

Zubereitung:
Zuerst die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.
Eine Springform mit Backpapier auslegen.
Butter in einem Topf zum schmelzen bringen.
Die Kekse in einer Tüte und mit dem Nudelholz oder in einer Küchenmaschine zerkleinern. Wir brauchen die berühmten Kekskrümel.
Die geschmolzene Butter mit den Krümeln vermischen und als Boden in die Springform drücken.
Wer möchte kann jetzt die Erdbeeren am Rand aufstellen.
Dann ab in den Kühlschrank damit.
Für die Creme 150 ml Waldmeistersirup mit dem Agar-Agar Pulver in einem kleinen Kochtopf verrühren und aufkochen lassen. Dabei ständig rühren, bis sich das Pulver aufgelöst hat. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
Restlichen Sirup mit Frischkäse, Quark und Zucker verrühren. Den Agar-Agar Waldmeistersirup einrühren.
Zum Schluss die Sahne unterheben.
Die Creme nun auf dem Boden verteilen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Legt ein Küchenhandtuch unter, da Feuchtigkeit austritt.

Dann aus der Form lösen und servieren.
Muss auf jeden Fall im Kühlschrank aufgehoben werden. Aber viel wird nicht übrig bleiben, da so lecker.

Obwohl es die Torte in sich hat, schmeckt sie ganz leicht und luftig.


Marmorierter Käsekuchen

Heute mal ein richtig dicker fetter Kuchen, der es in sich hat, aber einfach soooo köstlich ist. Für Familienfeiern, wie zum Beispiel Konfirmationen oder Kommunionen einfach perfekt. Aber auch wenn man sich einfach mal verwöhnen möchte.

Zutaten:
Boden:
65 g Butter oder Margarine
55 g Zartbitterschokolade, grob gerieben
80 g Zucker
65 g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
10 g Kakao
1 Ei
25 ml Milch
Belag:
500 g Quark
250 g Mascarpone
3 Eier
1 Dose gezuckerte Kondensmilch
15 g Speisestärke
120 g Zartbitter-Schokolade
15 g Kakao

Zubereitung:
Den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen.
Für den Boden alle Zutaten miteinander verrühren und den Teig in die Springform geben. Im Ofen 15 Minuten vorbacken.
Für den Belag die Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit dem Kakao über einem Wasserbad schmelzen . Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
Den Quark, Mascarpone, Eier, Kondensmilch und Speisestärke gut miteinander verrühren.
1/3 von der Masse abnehmen und mit der geschmolzenen Schokolade verrühren.
Die Hälfte der hellen Quarkmischung auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Die Schoko-Quark-Mischung esslöffelweise darauf verteilen. Dann vorsichtig die restliche helle Quarkcreme darüber geben und mit eine Gabel spiralförmig durch alle Schichten ziehen.
Den Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze herunterschalten.
Den Kuchen 50 Minuten backen. 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen, abkühlen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Beim Servieren nicht zu große Stücke schneiden, denn der Kuchen ist sehr mächtig, aber auch genauso lecker.

Nudeln mit Spargel-Carbonara

Ja ich weiß, es ist noch keine Spargelzeit, aber dieser grüne Spargel aus Mexiko hat mich total angelacht und ich konnte nicht wiederstehen.
Und mit Parmesan, Eiern und etwas Sahne wurde fix eine Art Carbonara daraus.

Zutaten:
75 g geriebener Parmesan
2 Eier
125 ml Sahne
1/2 Bund Basilikum
500 g grüner Spargel
400 g Nudeln ( in diesem Fall Spaghetti )
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Eier, Sahne, gehackter Basilikum, 1/2 TL Salz mit einander verrühren. Bis auf 2 EL den geriebenen Parmesan unterrühren und alles erstmal zur Seite stellen.
Den Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden. In ca. 2 cm große Stücke schneiden und in einer Pfanne in etwas Öl bissfest garen.
Inzwischen die Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten.
Die Nudeln abgießen und zurück in den Topf geben, den fertigen Spargel vorsichtig untermischen und jetzt alles mit der Käsemischung vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sofort servieren, mit dem restlichen Parmesan und einigen Basilikumblättchen garnieren.

Hier noch ein paar Ideen für die kommende Saison: https://foodtalkapp.recipes/2017/05/01/spargelstrudel/ https://foodtalkapp.recipes/2020/03/31/spargelaufstrich/

Milchreiskuchen

Wir essen furchtbar gerne Milchreis und machen uns öfter mal einen schönen Topf voll.
Ich wußte, dass es auch Kuchen gibt, bei dem der Milchreis eine Rolle spielt. Zum Beispiel der Aachener Reisfladen. Jetzt wollte ich als leidenschaftliche Bäckerin auch mal den Milchreis und Kuchen zusammen bringen. Nach einiger Recherche ist dies jetzt das Ergebnis.

Zutaten:
für die Füllung:
1 L Milch
120 g Milchreis
160 g Zucker
1 TL Vanillepaste
1 Prise Salz
1 TL Zimt
20 g Butter
Für den Boden:
180 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
70 g Zucker
70 g Quark
1 Eigelb
40 g Öl

2 verquirlte Eier
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver

Zubereitung:
Für die Füllung die Milch mit Zucker, Salz, Vanillepaste, Zimt und Butter aufkochen. Den Milchreis einrühren und einmal aufkochen lassen. Dann bei geringer Temperatur den Milchreich quellen lassen. Wenn der Milchreis weich ist, muss er vollständig abkühlen, dabei immer mal umrühren.
Für den Boden aus den angegebenen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten.
Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform geben und dabei einen Rand hochziehen.
Die verquirlten Eier und das Puddingpulver zu dem Milchreis geben und gut unterrühren.
Auf dem Boden verteilen und ca. 40-45 Minuten backen. Nach 30 Minuten den Kuchen abdecken, da er sonst zu dunkel wird.
Kuchen in der Springform abkühlen lassen und dann über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.

Mir hat diese Kombination von Milchreis und Kuchen sehr gut gefallen, um das Ganze noch etwas fruchtiger zu machen gab es noch eine Rote Grütze dazu, mmmmmmhhh !!!

Hasselback- Kartoffelauflauf

Hasselback- Kartoffeln kommen aus Schweden und werden fächerförmig eingeritzt und dann im Ofen mit reichlich Butter gebacken. Mein erster Versuch ging völlig in die Hose, nach gefühlt stundenlangem Backen waren die Kartoffeln noch immer hart, aber dafür von Außen ordentlich verkohlt. Hier ist jetzt mein zweiter Anlauf in Form von einem Auflauf und siehe da, es hat funktioniert.
Er wurde von allen Testessern als sehr gut bewertet und daher hier nun das Rezept.

Zutaten:
150 g geriebener Emmentaler oder auch Gouda
300 g Créme fraîches
300 g Schmand
600 ml heißes Wasser
3 TL Gemüsepaste oder-pulver
2 Knoblauchzehen
2 Schalotten
Salz, Pfeffer
1,5 Kg Drillinge
Nadeln von 3 Zweigen Rosmarin
80 g Toastbrot in Stücken
80 g weiche Butter

Zubereitung:
Schalotten und Knoblauch abziehen und fein würfeln und in eine Schüssel geben. In diese Schüssel noch geriebenen Käse, Créme fraîches, Schmand, heißes Wasser, Gemüsepaste, 1 TL Salz und Pfeffer zufügen. Alles gut mit dem Schneebesen vermengen und in eine große Auflaufform füllen.
Die Drillinge gut waschen und schon mal 10 Minuten vor kochen. Abgießen und mehrfach einschneiden. Die Kartoffeln dürfen nicht durch geschnitten werden. Einfacher Trick, die Kartoffeln auf einen Esslöffel legen, so kann man immer nur bis zum Löffel schneiden.
Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die eingeschnittenen Kartoffeln mit der Schnittfläche nach oben in die Auflaufform setzten.
Rosmarinnadeln klein schneiden. Toastbrot zerkrümeln und mit der Butter und dem Rosmarin vermischen. Diese Mischung noch auf dem Auflauf verteilen.
Nun für ca. 30- 40 Minuten ab in den Ofen.

Ein Salat dazu und Ihr könnt schlemmen.

Gemüserisotto

Heute gibt es eine Art von Risotto nur aus klein gewürfeltem Gemüse statt Reis. Die eigentliche Arbeit besteht darin das Gemüse wirklich klein zu würfeln. Geht mit der Hand oder auch in der Küchenmaschine, da sieht es nicht ganz so schön aus, aber es geht natürlich viel schneller. Brunoise nennt sich das klein gewürfelte Gemüse. Nach der Gemüse-Zerkleinerung geht es aber schnell von der Hand.

Zutaten:
80 g geriebener Parmesan
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 Kohlrabi
4 Karotten
1 Petersilienwurzel
Öl
500 ml Wasser
1 TL Gemüsepaste oder -pulver
etwas Zitronenabrieb von 1 Bio Zitrone
Créme fraîches
1 EL gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer, 1/2 TL Currypulver, Muskatnuss

Zubereitung:
Die Schalotten und den Knoblauch abziehen und fein würfeln. Das Gemüse putzen und wie oben schon besprochen auch sehr klein würfeln.
Die Zwiebel- und Knoblauchwürfelchen in Öl anschwitzen, dann das restliche Gemüse zufügen und alles ca. 5 Minuten andünsten.
Wasser und Gemüsepaste hineingeben und alles sämig garen. Dabei regelmäßig umrühren. Das Gemüse ist fertig, wenn es noch einen leichten Biss hat. Könnte alles ca. 10 Minuten dauern.
Den geriebenen Parmesan und etwa 50 g Créme fraîches unterrühren.
Mit Salz, Pfeffer, Currypulver und Muskatnuss abschmecken, mit Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Bei mir war noch zuviel Wasser im Gemüse, als es fertig war, ich habe es abgegossen. Ich denke 400 ml reichen um das Gemüse zu garen.

Tipp:
Ich hatte noch einen kleinen Rest von dem Risotto. Ich habe diesen Rest in meine Möhrensuppe, die es am nächsten Tag gab, als Einlage hinein gegeben. Hat super gepasst.

Schwarzplenten-Torte mit Blaubeerfüllung

Dieses Rezept habe ich schon vor einiger Zeit entdeckt und wollte es immer mal ausprobieren. Und siehe da , ich war nicht allein mit diesem Gedanken. Meine Freundin Marion hat ganz spontan zu einer Tasse Kaffee eingeladen und was hatte sie gebacken ? Richtig genau diese Torte. Sie hat sie auch ganz klassisch mit Preiselbeermarmelade gefüllt. Ich habe die Füllung etwas variiert und so schmeckt sie genauso lecker wie das Original, vielleicht etwas frischer.

Zutaten:
6 Eier
1 Prise Salz
200 g Zucker
200 g Butter oder Margarine
200 g Buchweizenmehl
200 g gemahlene Haselnüsse
1 Päckchen Backpulver
2 Äpfel
1 Bio Zitrone ( Abrieb davon )
Füllung:
400 g frische Blaubeeren
4-5 EL Blaubeermarmelade

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit Backpapier belegen.
Eier trennen. Das Eiweiß zu Schnee schlagen, dabei die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen.
Die Butter mit dem restlichen Zucker und dem Eigelb schaumig rühren. Die Äpfel schälen , entkernen und in feine Stückchen schneiden oder grob raspeln.
Buchweizenmehl, gemahlene Haselnüsse, Backpulver, Prise Salz und Zitronenabrieb unter die Eigelbmasse rühren. Die Äpfel unterrühren. Zum Schluss nach und nach den Eischnee vorsichtig unterheben.
Den Teig in die Springform füllen und ca. 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe !!!

Den Kuchen vollständig auskühlen lassen.
Für die Füllung die Blaubeeren waschen und abtropfen lassen, anschließend mit der Marmelade vermischen.
Den Kuchen einmal waagrecht durchschneiden. Mit den Blaubeeren füllen und den Deckel wieder aufsetzen.

Unbedingt mit Schlagsahne servieren, gehört einfach dazu !!!

Kürbis-Apfel-Kuchen

Einer geht noch, wäre doch gelacht, wenn wir nicht noch einen schönen Kuchen aus unserem Kürbis zaubern könnten. Aber mehr geht dann nicht mehr, der Kürbis ist dann endgültig weg und verarbeitet.
Dieser Kuchen erinnert ziemlich stark an die klassische Rüblitorte. Er ist super saftig und schmeckt mit dem Topping einfach unwiderstehlich.

Zutaten:
200 g Mehl
300 g Kürbisfleisch ( grob geraspelt )
200 g Äpfel
150 g Haferflocken
100 g Rosinen
1 TL Zimt
1/2 TL Muskat
1 Prise gemahlene Nelken
380 g brauner Zucker
5 Eier
150 g Sonnenblumenöl
1 TL Natron
für das Frosting:
240 g Puderzucker
50 g Butter ( zimmerwarm )
60 g Frischkäse ( zimmerwarm )
2 EL Zitronensaft
50 g Kürbiskerne ( geröstet und gesalzen )

Zubereitung:
Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit Backpapier belegen.
Die Äpfel schälen, entkernen und klein würfeln.
Geraspelter Kürbis, Äpfel, Haferflocken, Rosinen, Zimt, Muskat, Nelken, Zucker, Eier und Öl gut miteinander vermischen. Mehl und Natron zugeben und gut unterheben.
Den Teig in die Springform geben und ca. 50-55 Minuten backen. Stäbchenprobe !!!
Den Kuchen vollständig auskühlen lassen.
Für das Frosting bis auf die Kürbiskerne alle Zutaten gut miteinander verrühren und anschließend gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Die Kürbiskerne grob hacken und darüber streuen.

Im Kühlschrank etwas fest werden lassen und dann servieren und genießen.

Kürbis-Feta-Quiche

Und die nächste Kürbisverarbeitung. Mal wieder eine Quiche, weil ich sie besonders gerne mag und weil diese wenig Zutaten braucht und ganz einfach ist. Der Geschmack ist total überzeugend, man braucht wirklich nicht viel um lecker zu kochen.

Zutaten:
für den Teig:

150 g Mehl
70 g Butter oder Margarine in Stücken
20 ml Wasser
1/2 TL Salz
für den Belag:
1 Zwiebel
400 g Kürbisfleisch
200 g Feta
200 g Kräuter Créme fraíche
3 Eier
20 g Speisestätke
1 TL Gemüsepaste
Pfeffer, Salz, evt. Chiliflocken

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine Quicheform fetten.
Aus den Teigzutaten einen Teig bereiten, er ist etwas krümelig, lässt sich aber gut in die Form drücken. Dabei einen Rand hochziehen.
Für den Belag die Zwiebel pellen und in feine Würfel schneiden. Den Kürbis ebenfalls würfeln ( 1cm ). Alles in eine Schüssel füllen und gut mit dem zerbröckelten Feta, Créme fraíche, Eiern, Speisestärke, Gemüsepaste, Salz und Pfeffer verrühren. Gut abschmecken und auf dem Boden verteilen.
Ab in den Ofen und ca. 30-35 Minuten goldbraun backen.

Guten Appetit !!!


Kürbis-Grünkern-Frikadellen

Ich habe nochmal einen Kürbis gekauft um dann festzustellen, dass man aus einem Kürbis mehrere Gerichte zaubern kann. Daher werden demnächst noch zwei weitere kürbisverdächtige Rezepte auftauchen.
Jetzt aber zu den Grünkern- Frikadellen oder- Bratlingen.
In meiner Jugend war es undenkbar Grünkern- Bratlinge oder Buchweizen- Pfannkuchen oder ähnliches zu essen, war voll Öko. Noch dazu wo doch gerade diese herrlichen FastFood- Restaurants wie McDonalds bei uns Einzug hielten. Der erste Besuch bei so einer Burger-Bude war zusammen mit meinem Bruder und meiner Mutter. Es war schon ein besonderes Ereignis, ob es wirklich geschmeckt hat weiß ich gar nicht mehr.
Zu dieser Zeit wusste man auch nicht wirklich, wie eine richtige Tomatensoße geht. Die Anfänge meiner Mutter bestanden noch aus verdünntem Tomatenmark ( es gibt ein Produkt, wo das noch immer so funktioniert ) , wir Kinder mochten es sehr, denn auch die Nudel war noch nicht so etabliert, es gab doch deutlich mehr Kartoffeln.
In meiner Jugendzeit war es also sehr in, moderne, neue und unbekannte Küche zu versuchen ( heute alles schon wieder old school ). Da hatte Grünkern und Buchweizen keinen Platz.
Aber man wird ja schlauer und auch der Geschmacksinn verändert sich im Laufe der Jahre. Heute bin ich ein absoluter Fan von Grünkern, Konsistenz und Geschmack überzeugen mich.

Und jetzt zu den Frikadellen, sie sind meine absolute Lieblingsvariante von allen bisher probierten vegetarischen Frikadellen.

Zutaten:
1 Bund Petersilie
200 g Kürbisfleisch ( ich hatte Butternut )
250 g Grünkern ( geschrotet )
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
400 ml Wasser
1 TL Gemüsepaste- oder pulver
2 Eier
30 g Paniermehl
1 TL Cumin
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Kürbis in kleine Würfelchen schneiden oder grob raspeln. Zwiebel und Knoblauch abziehen und ebenfalls würfeln. In eine Pfanne ca. 2 EL Öl erwärmen und die Zwiebel- Knoblauchwürfel darin glasig andünsten. Kürbis und Petersilie zufügen und weitere 3 Minuten dünsten. Jetzt Grünkern, Gemüsepaste und Wasser in die Pfanne geben und ca. 15 Minuten bei mittlerer Temperatur garen. Pfanne oder Topf vom Herd nehmen und das Ganze noch ca. 20 Minuten quellen lassen.
Jetzt Eier, Paniermehl und die Gewürze zur Kürbis-Grünkern-Mischung geben und alles gut vermengen und gut abschmecken.
Mit angefeuchteten Händen Frikadellen formen und diese schön knusprig in der Pfanne ausbacken.

Als Beilage kann ich einen schönen Joghurt- Dip empfehlen oder aber auch eine warme Soße. Ich habe eine schöne Pilzsoße gemacht.
Es ist ein richtig herzhaftes Gericht.


Gedeckte Apfeltörtchen

Endlich wird mal wieder ganz klassisch gebacken. Mein Malte hatte sich zum Frühstück, welches dann eher ein Brunch wurde, angekündigt. Und Mutter möchte natürlich nur das Beste fürs Kind.
Diese Apfeltörtchen sind eigentlich klassischerweise ein gedeckter Apfelkuchen. Hier haben wir kleine Törtchen daraus gemacht, damit man viele verschiedene Sachen beim Brunchen probieren kann.

Zutaten:
Füllung:

800 g Äpfel
50 g Rosinen
50 g gehackte Walnüsse
60 g Zucker
1 TL Zimt
1/2 Bio Zitrone ( Abrieb )
Teig:
300 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
100 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
150 g weiche Butter oder Margarine
Guss:
100 g Puderzucker
Zitronensaft

Zubereitung:
Füllung:

Die Apfel schälen, entkernen, vierteln und in kleinere Stücke schneiden. Apfelstücke mit Rosinen, Zucker, Zimt, Walnüssen und Zitronenabrieb unter Rühren weich dünsten. In einem Sieb abtropfen lassen.
Teig:
Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig herstellen.
Ein Muffinblech fetten und mit Semmelbrösel ausstreuen.
Den Teig ausrollen und 12 Kreise (Ø 10 cm ) und 12 Kreise ( Ø 6 cm ) ausstechen.
Mit den größeren Kreisen die Muffinförmchen auslegen und festdrücken. Die Füllung gleichmäßig in die Förmchen verteilen und mit den kleineren Kreisen abdecken.
Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Umluft ca. 30 Minuten backen. Wenn die Törtchen zu dunkel werden , bitte abdecken.

Ich hatte eine Ausstechform in Apfelform und habe diese benutzt zum ausstechen der kleineren Kreise.

Aus Puderzucker und Zitronensaft eine geschmeidige Glasur rühren und die Törtchen damit überziehen.

Pink Kiss

Dieses Rezept habe ich in meinem neuen Thermomix-Heft entdeckt. Es ist wirklich etwas völlig anderes. Wie soll man es beschreiben, vielleicht so eine Art Kokosflocken, die rosanen und weißen die es in meiner Kindheit gab und die ich bis heute furchtbar lecker finde. Ich habe das Rezept so abgewandelt, dass es jeder nachmachen kann.

Zutaten:
200 g Kokosraspeln
400 ml gezuckerte Kondensmilch
1/2 Tl gemahlener Kardamom
15 ml Rote Bete Saft
50 g Magerquark

Zubereitung:
Den Magerquark mit Hilfe eines Mulltuches gut ausdrücken. Dann ganz einfach mit allen übrigen Zutaten gut verrühren.
Die Mischung abgedeckt für eine Stunde in den Tiefkühler stellen.
Nach dieser Zeit den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
Jetzt mit angefeuchteten Händen aus der Kokosmasse ca. 25 Kugeln formen und auf das Backblech setzen.
Im Ofen ca. 9-10 Minuten backen, abkühlen lassen, dann servieren.

Im Kühlschrank aufbewahren !!!

Grünkern-Chili

Auf diesem Blog habe ich schon mal ein vegetarisches Chili gemacht “ Chili sin Carne “ und jetzt kommt die Variante mit Grünkern. Grünkern schmeckt wirklich sehr lecker und seine Konsistenz erinnert tatsächlich an Hackfleisch.
Zum Chili gab es Kartoffelwedges, die noch kurz mit Käse überbacken wurden.

Zutaten:
für das Chili:

80 g Grünkern ( geschrotet )
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 getrocknete Chilischote
1 rote Paprika
1 TL Salz
1 TL getrockneter Oregano
1 EL dunkler Balsamico
2 EL Tomatenmark
150 ml Wasser
1 TL Gemüsebrühe ( Pulver oder Paste )
1 Dose gehackte Tomaten
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Mais
25 g Zartbitterschokolade
für die Kartoffeln:
1 kg Kartoffeln
20 ml Öl
1TL Paprikapulver
1TL Salz
200 g geriebener Käse

Zubereitung:
Kartoffeln:

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Öl mit Paprikapulver und Salz vermischen. Die Kartoffeln schälen und achteln, in eine Schüssel geben und mit dem Paprikaöl vermischen. Alles auf dem vorbereiteten Blech verteilen und 20 Minuten backen.

Inzwischen das Chili zubereiten. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein würfeln. Öl in einem Topf erwärmen, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel zusammen mit der zerbröselten Chilischote anschwitzen. Die Paprika waschen und ebenfalls würfeln. In den Topf geben und mitdünsten. Geschroteter Grünkern, Salz, Oregano, Balsamico, Wasser, Gemüsebrühe und Tomaten zugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Inzwischen auf den Kartoffeln den geriebenen Käse verteilen und nochmal für 10 Minuten bei gleicher Temperatur in den Ofen schieben.

In das Chili die Kidneybohnen, den Mais und die Schokolade geben und warm werden lassen.
Unbedingt nochmal gut abschmecken. Jeder mag eine andere Schärfe.

Das Chili zusammen mit den überbackenen Kartoffeln anrichten.

Man kann die Kartoffeln natürlich auch weg lassen und das Chili so löffeln, eventuell mit einer Scheibe Baguette.

Hier nochmal die andere Variante von Chili sin Carne: https://foodtalkapp.recipes/2017/05/04/chili-sine-carne/

Bruchschokolade

Nochmal was Süßes. Schokolade nach dem eigenen Geschmack pimpen heißt die Devise. Bei dieser Aktion kann man auch alle noch übrig gebliebenen Schokomänner und ähnliches verwerten.

Zutaten:
700 g Schokolade, alles was schmeckt
1 Prise Salz
zum verzieren:
gesalzene Macadamia- Nüsse
getrocknete Cranberries
Karamell
grobes Salz
Nüsse
Salzbrezeln
Zuckerstreusel
eigentlich alles was das Herz begehrt

Zubereitung:
Die Schokolade grob hacken, in eine Schüssel geben. Eine Prise Salz zufügen. Über einem Wasserbad schmelzen.
Aufpassen, dass kein Wasser in die Schokolade schwappt. Immer wieder umrühren.
Ein Backblech mit Backpapier belegen und die flüssige Schokolade darauf streichen.
In die feuchte Schokolade alles einstreuen worauf Ihr Lust habt, muss natürlich klein geschnitten sein.
Jetzt alles fest werden lassen, dann in Stücke brechen ( Bruchschokolade ). In einer Dose aufbewahren.

Ist auch eine schöne Geschenkidee !!!

Nuss-Schoko-Häufchen

Jetzt mal was Schnelles zum Schnuckeln, das ist der Fachbegriff für etwas zum Naschen. Wenn man es selbst macht, weiß man natürlich was drin ist und kann es seinem Geschmack anpassen. Und das hier geht wirklich schnell.

Zutaten:
60 g Mandelkerne
50 g Walnüsse
40 g Kürbiskerne
150 g Bitterschokolade ( Eure Lieblingssorte )
15 g Kokosöl
1 Prise Salz

Zubereitung:
Mandeln, Walnüsse und Kürbiskerne grob hacken.
Schokolade klein hacken und zusammen mit dem Kokosöl und der Prise Salz über einem Wasserbad zum Schmelzen bringen. In die geschmolzene Schokolade die gehackten Nüsse einrühren und auf Backpapier kleine Häufchen setzen, diese dann fest werden lassen.

Ich habe kleine Nusshäufchen in Pralinenmanschetten gefüllt, sieht irgendwie schöner aus.

Im Kühlschrank aufbewahren.

Kürbissuppe

Hier ist sie nun, die gute alte Kürbissupe, aber es ist tatsächlich die erste, die ich poste. Das Rezept reicht für 10 Personen, also könnte man sie ja auch für das Silvester-Buffet einplanen. Ein wenig mit Zimt abgeschmeckt, bekommt sie etwas besonderes.

Alles im Topf, jetzt nur noch köcheln

Zutaten:
für 10 Personen:
1 kg Hokkaidokürbis
500 g Kartoffeln
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
3 EL Öl
1-2 Orangen ( den Saft davon )
Zimt
2 EL Gemüsebrühpulver oder Paste
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Den Kürbis waschen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden. Die Kartoffeln schälen, waschen und ebenfalls in Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch pellen und würfeln.
Das Öl in einem großen Topf erwärmen. Kürbis, Kartoffeln, Zwiebeln und den Knoblauch darin andünsten. 1/2 TL Zimt darüber stäuben und mit 2 l Wasser ablöschen. Aufkochen und Brühe einrühren und zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen.
Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren und mit Orangensaft, Salz und Pfeffer und eventuell noch Zimt abschmecken.

Zum servieren ein paar Kürbiskerne in der Pfanne anrösten und ein schönes Kürbiskernöl über die Suppe geben.

Guten Appetit 

Tipp:
Als Einlage für die Kürbissuppe kann man noch eine Art Pesto machen.

Apfel-Mandel-Pesto:
Zutaten:

100 g Mandelkerne
2 Bund Petersilie
2 Äpfel 
2 EL Zitronensaft
100 ml Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Mandeln hacken. Petersilie waschen, trocknen und auch fein hacken. Äpfel waschen und mit Schale vierteln, entkernen, fein würfeln, 100 ml Öl und Zitronensaft verrühren. Alles miteinander mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Davon einen Esslöffel in den Suppenteller und die heiße Suppe darauf geben.
Mal etwas anderes und sehr köstlich.

Das Naschen nicht vergessen

Dies ist der letzte Beitrag für dieses Jahr, ich wünsche Euch allen ganz schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, in dem wir uns hoffentlich wieder hier treffen!

One – Pot- Pasta

Nudeln – Zucchini – Champignons und tatsächlich alles in einem Topf zubereitet, das heißt auch keine Nudeln extra kochen. Beim Rezepte lesen bin ich immer mal wieder auf One – Pot Gerichte gestoßen. Ich muss sagen keine schlechte Idee. Gerade in der Urlaubszeit ist das total Klasse, denn oft sind die Küchen in Ferienwohnungen nicht so gut ausgestattet wie Zuhause und vielleicht gibt es auch nur einen Zweiplattenherd. Und auch im Urlaub möchte man lecker essen und dabei nicht so lange am Herd stehen. Deshalb hier mal eine Idee von mir.

Zutaten:
300 g Champignons
300 g Zucchini
250 g Paprika
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
ca. 6 Stiele Thymian
3 EL Öl
Salz, Pfeffer
200 ml Schlagsahne
500 g Nudeln ( z.B. Fussili )
1 EL Gemüsebrühe
50 g Parmesan

Zubereitung:
Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Zucchini waschen, längs halbieren und ebenfalls in Scheiben schneiden. Paprika waschen, putzen und mittelgroße Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen.
Das Öl in einem großen Topf erhitzen und das vorbereitete Gemüse zusammen mit der Zwiebel und dem Knoblauch unter Wenden für ca. 3 Minuten anbraten.
Thymian zufügen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Gemüse an den Rand schieben, die Sahne in die Mitte gießen und aufkochen lassen. Inzwischen 750 ml Wasser zum Kochen bringen. Die ungekochten Nudeln auf die Sahne geben und sofort mit dem kochendem Wasser übergießen. Die Nudeln und das Gemüse mischen. Unter gelegentlichem Rühren 5 Minuten offen köcheln. Dann zugedeckt weitere 5 Minuten köcheln. Testen, ob die Nudeln gar sind, sonst noch etwas nachköcheln lassen.
Alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Servieren schön Parmesan darüber hobeln.

Tipp:
Sollte am nächsten Tag noch etwas übrig sein, einfach in der Pfanne anbrutzeln und eventuell noch ein paar getrocknete Tomaten rein schneiden.

IMG_4371Inspiriert vom anstehenden Urlaub wünsche ich Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Der Couscous – Salat

Diesen Salat mache ich auf jeder Feier, er darf einfach nicht fehlen. Das Rezept habe ich schon unzählige Male weiter gegeben. Und jetzt ist er hier auf meinem Blog für Alle.

Zutaten:
6 EL Olivenöl
1 1/2 TL Gemüsebrühe
375 g Couscous
250 g grüne Bohnen
375 g Möhren
1/2 Bund Lauchzwiebeln
Salz, Pfeffer
etwas gemahlener Zimt oder Koriander
1/2 EL gemahlener Kreuzkümmel ( Cumin )
300 ml Orangensaft
100 g getrocknete Datteln
100 g gehackte Mandelkerne

Zubereitung:
375 ml Wasser aufkochen. 3 EL Öl, Brühe und Couscous einrühren. Topf vom Herd nehmen und ca. 3 Minuten quellen lassen. Danach den Couscous mit einer Gabel auflockern und abkühlen lassen.
Die Bohnen, Möhren und Lauchzwiebeln putzen bzw. schälen und waschen.
Bohnen und Möhren in Stücke, Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden.
In wenig kochendem Salzwasser die Bohnen zugedeckt ca. 10 – 12 Minuten dünsten. Möhren in einem EL Öl anbraten und mit Zimt, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen. Anschließend den Orangensaft zugießen, aufkochen lassen und für ca. 6 – 8 Minuten köcheln. Die Bohnen abgießen und kalt abschrecken. Alles auskühlen lassen.

Inzwischen die Datteln klein schneiden.
Nun wird der Couscous mit allen vorbereiteten Zutaten gemischt. Nochmal abschmecken und mit etwas Öl beträufeln.

Tipp:
Ich schmecke immer nochmal ab, wenn der Salat gut durchgezogen ist. Oft braucht er noch einen Schuss Orangensaft und etwas Salz und Cumin.

Der Salat kann wieder gut vorbereitet werden, auch einen Tag vorher.

IMG_4330Jetzt guten Appetit, beim Lieblingssalat vieler meiner Gäste!

Ofentomaten

Heute mal ein wirklich einfaches und schnelles Rezept und noch dazu sehr schmackhaft.Mein großer Sohn war gestern zum Mittagessen da und hat die Tomaten sehr gelobt.

Zutaten:
1 Kg Kirschtomaten
4-6 EL Olivenöl
1-2 EL Rohrzucker
2-3 EL dunkler Balsamico Essig
Meersalz
Pfeffer
3 kleine Zweige Rosmarin

Zubereitung:
Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Tomaten halbieren und auf ein Backblech oder in eine große Auflaufform geben. Aus den restlichen Zutaten eine Marinade herstellen und gleichmäßig über die Tomaten verteilen. Zum Schluß die Rosmarinzweige darüber geben.
Jetzt für 20 Minuten in den Backofen geben.

Das war es schon. Die Tomaten passen ganz toll zu Nudeln. Wer möchte kann noch frisch gehobelten Parmesan dazu reichen.Auch einfach zu Brot sind sie köstlich. Halten sich auch für ein paar Tage im Kühlschrank.

Die Ofentomaten haben einen ganz frischen und schönen Geschmack!

Die ultimativen Chocolate Chip Cookies

Ihr habt sicher schon gemerkt, dass ich gerne süß mag. Und Backen ist etwas, was ich schon in frühester Kindheit getan habe. Mein erster Kuchen war ein Marmorkuchen, aber nur das Dunkle vom Marmorkuchen. Die Leidenschaft fürs Backen hat sich gehalten. Immer wieder faszinierend, wie aus staubigen zerkleinerten Zutaten wunderbare Blech- und Napfkuchen, Kekse und Plätzchen werden. Und Cookies sind immer toll.

Zutaten:
340 g dunkle Schokolade
125 g Butter oder Margarine
2 Eier
175 g Rohrzucker
210 g Mehl
70 g Kakaopulver
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
100 g Mandeln grob gehackt

Zubereitung:
Die Butter und 180 g Schokolade in einem Topf über einem warmen Wasserbad schmelzen. Wer einen Induktionsherd hat, kann sich das Wasserbad sparen und beides direkt im Topf bei niedriger Temperatur schmelzen, dabei immer mal umrühren. Die Eier mit dem Zucker schaumig aufschlagen, bis sich der Zucker gelöst hat. Mehl, Kakao, Salz und Backpulver mischen. Nun die Mehlmischung abwechselnd mit der Schokoladenmischung unter die Eier- Zucker- Mischung rühren. Dann die Mandeln und die restliche gehackte Schokolade unterheben.
Jetzt legen wir ein Blech mit Backpapier aus und geben den Teig darauf, dieser wird langsam etwas fester. Aus dem Teig eine ca. 23 cm lange Rolle formen (so breit wie ein Backpapierbogen – daher das krumme Maß) . Dies geht mit Hilfe des Backpapiers relativ einfach. Die Rolle in das Backpapier einwickeln und für eine gute Stunde in den Kühlschrank legen.
Den Backofen auf 165 Grad Umluft vorheizen. Nun von der Teigrolle, mit einem Sägemesser Scheiben schneiden, etwas weniger als einen Zentimeter dick. Backblech mit Backpapier auslegen und die Scheiben mit etwas Abstand darauf legen. Brauchen jetzt ungefähr 10 – 12 Minuten im Backofen.

img_2168Diese Cookies sind einfach unglaublich schokoladig, aber meinem Empfinden nach trotzdem nicht zu süß.

Bin gespannt, ob sie Euch schmecken!

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