Spargelauflauf

Nochmal schnell ein schönes Spargelrezept. Hier ist alles in einem, Spargel, Kartoffeln und Soße und für einen Farbklecks sorgen die Karotten.
Spargel und Karotten passen geschmacklich sowieso sehr gut zusammen.
Also, an den Spargel, bevor die Saison vorbei ist.

Soviel Zutaten brauchen wir gar nicht

Zutaten:
1 Bund Petersilie
1000 g Spargel ( grün oder weiß oder gemischt )
300 g Karotten
500 g Kartoffeln
250 g Creme Fraíche
200 g Frischkäse
1 Ei
30 g Speisestärke
1 TL Zitronensaft
2 TL Salz
1 TL Pfeffer

Zubereitung:
Spargel schälen und in Stücke ( 4 cm ) schneiden, Möhren waschen und putzen und in Scheiben ( 1 cm ) schneiden, die Kartoffeln schälen und würfeln.
Das Gemüse in Salzwasser bissfest garen ( oder wer hat im Dampfgarer )
Alles in einer gefetteten Auflaufform verteilen. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Creme Fraíche, Frischkäse, Ei, Speisestärke, Zitronensaft, Salz und Pfeffer miteinander verrühren und über dem Gemüse verteilen.
30 Minuten im Ofen überbacken, mit gehackter Petersilie bestreuen und servieren.

Hier noch mit Basilikum und gehobeltem Parmesan

Genießt nochmal den guten Spargel !!!

Tipp:
Ich hatte nicht genug Spargel und habe mit Kohlrabi aufgefüllt, ich liebe Kohlrabi.

Rhabarberkuchen mit Zimtstreuseln

Und noch ein Rhaberberkuchen-Rezept. Diesmal gibt es ein paar mehr Arbeitsschritte, aber schwer zu machen ist der Kuchen nicht.

Zutaten:
Teig:

100 g Butter oder Margarine
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
75 g Schmand
180 g Mehl
1 gehäufter TL Backpulver
Vanillecreme:
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
40 g Zucker
375 ml Milch
125 g Schmand
Streusel:
200 g Mehl
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
150 g kalte Butter oder Margarine
1 TL Zimt
Belag:
500 g Rhabarber

Zubereitung:
Rhabarber schälen und in Stücke ( 3 cm ) schneiden. In ein Sieb geben und mit etwas Zucker bestreuen, zur Seite stellen und abtropfen lassen.
Aus den Zutaten für den Teig einen Rührteig herstellen.
Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier belegte Springform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 15 Minuten vorbacken, etwas auskühlen lassen.
Inzwischen aus den Zutaten für die Vanillecreme nach Packungsanweisung einen Pudding kochen. Der Schmand wird dann in den gekochten Pudding gerührt.
Aus den Zutaten für die Streusel, am besten mit den Händen, Streusel kneten.
Nun die Vanillecreme auf dem vorgebackenem Boden verstreichen, den Rhabarber darauf verteilen und schön mit den Zimtstreuseln bedecken.
Im Ofen bei gleicher Hitze ca. 30-35 Minuten zu Ende backen.

Auskühlen lassen und servieren !!!

Tipp:
Ich finde das man etwas mehr Rhabarber verwenden kann, würde auf 750 g erhöhen.

Schneller Rhabarberkuchen

Im Moment komme ich aus dem Backen nicht raus. Jetzt gibt es wieder so schöne frische Sachen und da kann ich einfach nicht widerstehen und muss meinen Backofen anheizen.

Jetzt ist Rhabarberzeit und da sie so kurz ist, muss man ganz schnell backen. Also, zur Zeit ist die Backfee wieder unterwegs.
Dieses Rezept geht super schnell und schmeckt wirklich wunderbar.

Zutaten:
Teig:

100 g Butter oder Margarine
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
175 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
2 EL Milch
Belag:
750 g Rhabarber
Guss:
450 ml Milch
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
30 g Zucker
1 Ei

Zubereitung:
Den Rhabarber putzen, waschen und in Stücke ( ca. 1 cm ) schneiden.
Für den Teig Butter mit Zucker, Salz und Vanillezucker cremig rühren. Die Eier nacheinander unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und mit der Milch unter die Mischung rühren.
Eine Springform fetten oder mit Backpapier belegen. Den Teig einfüllen und glatt streichen und die Rhabarberstückchen darauf verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 174 Grad Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten backen.
Inzwischen für den Guss aus Milch, Zucker und Vanillepuddingpulver nach Packungsanweisung einen Pudding kochen.
Etwas abkühlen lassen, dann das Ei unterrühren.
Den Pudding/Guss auf den gebackenen Kuchen streichen und vollständig auskühlen lassen

Sehr köstlich und so einfach.

Den Kuchen gab es übrigens zu Vadders Geburtstag !!!

Tipp:
Ich kaufe gerne mehr Rhabarber und friere in in Stückchen geschnitten so 500 g Weise ein. Denn man kann fast jeden Rhabarberkuchen auch mit gefrorenem Rhabarber backen.
In diesem Fall kommt der gefrorene Rhabarber auf den Teig und wird dann ganz normal gebacken.

Ghribas mit Walnuß

Heute ein Rezept aus Marokko. Vor ein paar Jahren war ich in Marrakesch.Ich war so begeistert von den Menschen und der ganzen Atmosphäre. Gewohnt haben wir in einem Riad ganz in der Nähe vom Djemaa el Fna oder auch Grand Place. Am ersten Tag ist man noch ganz vorsichtig durch die schmalen Gassen gegangen, denn obwohl hier keine Autos fahren, herrscht reger Verkehr. Fahrradfahrer, kleine Mopeds und natürlich Eselskarren haben hier Vorfahrt. Es wird auch nicht gebremst, sondern gehupt und geklingelt. Erstaunlicherweise gewöhnt man sich sehr schnell an das andere Verkehrskonzept.
Du kommst raus auf die Straße und sofort ist man in einer anderen Welt.
Also ich war fasziniert und möchte gerne nochmal in diese besondere Welt.
Auf dem täglichen Weg vom Riad kam man an einer Bäckerei vorbei mit lauter Köstlichkeiten.
Ich habe mir natürlich ein Backbuch gekauft und hier das erste Rezept.

Zutaten:
700 g Walnüsse
1 TL Backpulver
1 TL Butter
3 Eier
250 g Puderzucker
1 TL Orangenblütenwasser
1 TL Mehl
1 EL Zitronenschale
zum Garnieren:
Eiweiß
Puderzucker

Zubereitung:
Die Walnüsse müssen ganz fein gemahlen werden. Dann Backpulver, Butter, 2 Eigelb ( Eiweiß aufheben ), 1 Ei, Puderzucker, Orangenblütenwasser, Mehl und Zitronenabrieb hinzufügen.
Alle Zutaten gut vermischen und zu kleinen Kugeln formen. Die Kugeln erst in Eiweiß und dann in Puderzucker tauchen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen.

Nochmal etwas Puderzucker darüber stäuben.

In eine Dose können sie gut aufbewahrt werden.

Die Naschereien finde ich allgemein nicht zu süß, also auch unserem Gaumen könnte das gefallen. Es wird bei den kleinen Süßwaren ganz viel mit Nüssen gebacken.

Tipp:
Solltet Ihr kein Orangenblütenwasser bekommen ( gibt es im Internet ), dann könnt Ihr es natürlich auch weglassen, aber gerade das gibt den Hauch von Exotik.

Käsekuchen-Gugelhupf

Ein gebackener Kuchen diesmal, wir mischen heute 2 Klassiker den Käsekuchen mit Mandarinen und einen Rührkuchen. Geht das überhaupt? Das geht, man muss nur die Konsistenzen so anpassen, dass sie die gleiche Backzeit und Backtemperatur brauchen. Wundert Euch also nicht, dass der Rührteig fester als sonst ist und auch die Käsekuchenmasse ist nicht so fluffig.

Zutaten:
für den Käsekuchen:

500 g Magerquark
45 g Speisestärke
100 g Puderzucker
1 Ei
1 Bio-Zitrone

für den Rührkuchen:
200 g Zartbitter Kuvertüre
150 g weiche Butter
200 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
325 g Mehl
1 Tüte Backpulver
50 g Kakao
150 ml Sahne

Füllung:
1 Dose Mandarinen ( abgetropft )

200 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:
Für den Käsekuchen
den Quark mit der Stärke, dem Puderzucker, dem Ei und dem Abrieb der Bio-Zitrone verrühren. Zur Seite stellen.
Für den Rührkuchen die Kuvertüre klein hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen. Weiche Butter mit dem Zucker und der Prise Salz cremig rühren. Einzeln die Eier unterrühren. Die geschmolzene Schokolade einrühren.
Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen und zum Teig geben und noch die Sahne dazu geben. Alles miteinander verrühren, bis sich alles verbunden hat. Nicht zu lange rühren.
Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform fetten und mit Mehl ausstreuen.
Nun etwa 2/3 des Teiges in die Form füllen und etwas am Rand hoch streichen, damit wir Platz für die Käsekuchenmasse haben. Diese nun einfüllen und die abgetropften Mandarinen darauf verteilen. Den restlich Teig darüber geben und glatt streichen.

Den Kuchen für ca. 75 Minuten backen. Stäbchenprobe !!!

Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann stürzen. Komplett abkühlen und dann mit der Kuvertüre überziehen.

Geschmacklich ist der Kuchen wirklich sehr lecker.
Ich finde ihn allerdings tatsächlich etwas trocken.

Probiert es doch aus und gebt mir Euer Feedback !!!

Grüner Spargel mit Parmesanstreuseln

Heute ein ganz schnelles und wirklich total leckeres Rezept. Jetzt beginnt ja so langsam die Spargelsaison. Ich bin ja ganz großer Liebhaber des grünen Spargels. Zum einen muss man ihn nicht schälen und auch sein etwas kräftigerer Geschmack gefällt mir auch sehr gut.
Ich brate ihn gerne in der Pfanne oder bereite ihn im Ofen zu. Und diesmal wird es Ofenspargel mit Parmesanstreuseln gekrönt.

Zutaten:
60 g frisch geriebener Parmesan
1/2 Bund gehackte Petersilie
100 g Mehl
70 g kalte Butter
1 kg grüner Spargel
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Beim Spargel die unteren holzigen Enden abschneiden und waschen.
In einer großen Auflaufform verteilen. Salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln.
Für die Streusel Mehl, Butter, geriebenen Parmesan, gehackte Petersilie, 1/2 TL Salz und eine Prise Pfeffer zu Streuseln, am besten mit den Fingern, verkneten.

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Auflaufform mit dem Spargel für ca. 5 Minuten in den Ofen geben. Dann die Streusel darauf verteilen und weitere 20 Minuten backen.

Sofort servieren.

Bei mir gab es Kartoffeln mit einer Pestosoße dazu, aber Kartoffeln brauchen wir bei den Streuseln gar nicht. Vielleicht nur ein Dip oder etwas grüne Soße dazu.

Waldmeister-Torte

Diesmal wird nicht gebacken, etwas eher seltenes bei mir, heute brauchen wir den Kühlschrank. Es handelt sich hier um die gute alte Philadelphia Torte. Früher hat man sie mit Götterspeisenpulver gemacht. Heute mit Sirup und Agar-Agar. In den 90ern gab es eine Modetorten Welle. Und auch die Philadelphia Torte hatte da ihren ganz großen Auftritt. Ich habe natürlich auch die eine oder andere Torte ausprobiert. Erinnert Ihr Euch noch ? Habt Ihr vielleicht noch Rezepte aus dieser Zeit ? Würde mich interessieren.
Den Waldmeistergeschmack habe ich ausgewählt, da wir jetzt Mai haben, die Zeit der Maibowle und die besteht ja bekanntermaßen auch aus Waldmeister.

Zutaten:
300 ml Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Butter
200 g Hafer- oder andere Kekse
250 g Waldmeistersirup
2 1/2 EL Agar-Agar
400 g Frischkäse
300 g Magerquark
100 g Zucker

eventuell zur Deko ein paar Erdbeeren in Scheiben geschnitten

Zubereitung:
Zuerst die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.
Eine Springform mit Backpapier auslegen.
Butter in einem Topf zum schmelzen bringen.
Die Kekse in einer Tüte und mit dem Nudelholz oder in einer Küchenmaschine zerkleinern. Wir brauchen die berühmten Kekskrümel.
Die geschmolzene Butter mit den Krümeln vermischen und als Boden in die Springform drücken.
Wer möchte kann jetzt die Erdbeeren am Rand aufstellen.
Dann ab in den Kühlschrank damit.
Für die Creme 150 ml Waldmeistersirup mit dem Agar-Agar Pulver in einem kleinen Kochtopf verrühren und aufkochen lassen. Dabei ständig rühren, bis sich das Pulver aufgelöst hat. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
Restlichen Sirup mit Frischkäse, Quark und Zucker verrühren. Den Agar-Agar Waldmeistersirup einrühren.
Zum Schluss die Sahne unterheben.
Die Creme nun auf dem Boden verteilen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Legt ein Küchenhandtuch unter, da Feuchtigkeit austritt.

Dann aus der Form lösen und servieren.
Muss auf jeden Fall im Kühlschrank aufgehoben werden. Aber viel wird nicht übrig bleiben, da so lecker.

Obwohl es die Torte in sich hat, schmeckt sie ganz leicht und luftig.


Marmorierter Käsekuchen

Heute mal ein richtig dicker fetter Kuchen, der es in sich hat, aber einfach soooo köstlich ist. Für Familienfeiern, wie zum Beispiel Konfirmationen oder Kommunionen einfach perfekt. Aber auch wenn man sich einfach mal verwöhnen möchte.

Zutaten:
Boden:
65 g Butter oder Margarine
55 g Zartbitterschokolade, grob gerieben
80 g Zucker
65 g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
10 g Kakao
1 Ei
25 ml Milch
Belag:
500 g Quark
250 g Mascarpone
3 Eier
1 Dose gezuckerte Kondensmilch
15 g Speisestärke
120 g Zartbitter-Schokolade
15 g Kakao

Zubereitung:
Den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen.
Für den Boden alle Zutaten miteinander verrühren und den Teig in die Springform geben. Im Ofen 15 Minuten vorbacken.
Für den Belag die Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit dem Kakao über einem Wasserbad schmelzen . Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
Den Quark, Mascarpone, Eier, Kondensmilch und Speisestärke gut miteinander verrühren.
1/3 von der Masse abnehmen und mit der geschmolzenen Schokolade verrühren.
Die Hälfte der hellen Quarkmischung auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Die Schoko-Quark-Mischung esslöffelweise darauf verteilen. Dann vorsichtig die restliche helle Quarkcreme darüber geben und mit eine Gabel spiralförmig durch alle Schichten ziehen.
Den Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze herunterschalten.
Den Kuchen 50 Minuten backen. 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen, abkühlen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Beim Servieren nicht zu große Stücke schneiden, denn der Kuchen ist sehr mächtig, aber auch genauso lecker.

Nudeln mit Spargel-Carbonara

Ja ich weiß, es ist noch keine Spargelzeit, aber dieser grüne Spargel aus Mexiko hat mich total angelacht und ich konnte nicht wiederstehen.
Und mit Parmesan, Eiern und etwas Sahne wurde fix eine Art Carbonara daraus.

Zutaten:
75 g geriebener Parmesan
2 Eier
125 ml Sahne
1/2 Bund Basilikum
500 g grüner Spargel
400 g Nudeln ( in diesem Fall Spaghetti )
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Eier, Sahne, gehackter Basilikum, 1/2 TL Salz mit einander verrühren. Bis auf 2 EL den geriebenen Parmesan unterrühren und alles erstmal zur Seite stellen.
Den Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden. In ca. 2 cm große Stücke schneiden und in einer Pfanne in etwas Öl bissfest garen.
Inzwischen die Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten.
Die Nudeln abgießen und zurück in den Topf geben, den fertigen Spargel vorsichtig untermischen und jetzt alles mit der Käsemischung vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sofort servieren, mit dem restlichen Parmesan und einigen Basilikumblättchen garnieren.

Hier noch ein paar Ideen für die kommende Saison: https://foodtalkapp.recipes/2017/05/01/spargelstrudel/ https://foodtalkapp.recipes/2020/03/31/spargelaufstrich/

Milchreiskuchen

Wir essen furchtbar gerne Milchreis und machen uns öfter mal einen schönen Topf voll.
Ich wußte, dass es auch Kuchen gibt, bei dem der Milchreis eine Rolle spielt. Zum Beispiel der Aachener Reisfladen. Jetzt wollte ich als leidenschaftliche Bäckerin auch mal den Milchreis und Kuchen zusammen bringen. Nach einiger Recherche ist dies jetzt das Ergebnis.

Zutaten:
für die Füllung:
1 L Milch
120 g Milchreis
160 g Zucker
1 TL Vanillepaste
1 Prise Salz
1 TL Zimt
20 g Butter
Für den Boden:
180 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
70 g Zucker
70 g Quark
1 Eigelb
40 g Öl

2 verquirlte Eier
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver

Zubereitung:
Für die Füllung die Milch mit Zucker, Salz, Vanillepaste, Zimt und Butter aufkochen. Den Milchreis einrühren und einmal aufkochen lassen. Dann bei geringer Temperatur den Milchreich quellen lassen. Wenn der Milchreis weich ist, muss er vollständig abkühlen, dabei immer mal umrühren.
Für den Boden aus den angegebenen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten.
Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform geben und dabei einen Rand hochziehen.
Die verquirlten Eier und das Puddingpulver zu dem Milchreis geben und gut unterrühren.
Auf dem Boden verteilen und ca. 40-45 Minuten backen. Nach 30 Minuten den Kuchen abdecken, da er sonst zu dunkel wird.
Kuchen in der Springform abkühlen lassen und dann über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.

Mir hat diese Kombination von Milchreis und Kuchen sehr gut gefallen, um das Ganze noch etwas fruchtiger zu machen gab es noch eine Rote Grütze dazu, mmmmmmhhh !!!

Hasselback- Kartoffelauflauf

Hasselback- Kartoffeln kommen aus Schweden und werden fächerförmig eingeritzt und dann im Ofen mit reichlich Butter gebacken. Mein erster Versuch ging völlig in die Hose, nach gefühlt stundenlangem Backen waren die Kartoffeln noch immer hart, aber dafür von Außen ordentlich verkohlt. Hier ist jetzt mein zweiter Anlauf in Form von einem Auflauf und siehe da, es hat funktioniert.
Er wurde von allen Testessern als sehr gut bewertet und daher hier nun das Rezept.

Zutaten:
150 g geriebener Emmentaler oder auch Gouda
300 g Créme fraîches
300 g Schmand
600 ml heißes Wasser
3 TL Gemüsepaste oder-pulver
2 Knoblauchzehen
2 Schalotten
Salz, Pfeffer
1,5 Kg Drillinge
Nadeln von 3 Zweigen Rosmarin
80 g Toastbrot in Stücken
80 g weiche Butter

Zubereitung:
Schalotten und Knoblauch abziehen und fein würfeln und in eine Schüssel geben. In diese Schüssel noch geriebenen Käse, Créme fraîches, Schmand, heißes Wasser, Gemüsepaste, 1 TL Salz und Pfeffer zufügen. Alles gut mit dem Schneebesen vermengen und in eine große Auflaufform füllen.
Die Drillinge gut waschen und schon mal 10 Minuten vor kochen. Abgießen und mehrfach einschneiden. Die Kartoffeln dürfen nicht durch geschnitten werden. Einfacher Trick, die Kartoffeln auf einen Esslöffel legen, so kann man immer nur bis zum Löffel schneiden.
Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die eingeschnittenen Kartoffeln mit der Schnittfläche nach oben in die Auflaufform setzten.
Rosmarinnadeln klein schneiden. Toastbrot zerkrümeln und mit der Butter und dem Rosmarin vermischen. Diese Mischung noch auf dem Auflauf verteilen.
Nun für ca. 30- 40 Minuten ab in den Ofen.

Ein Salat dazu und Ihr könnt schlemmen.

Gemüserisotto

Heute gibt es eine Art von Risotto nur aus klein gewürfeltem Gemüse statt Reis. Die eigentliche Arbeit besteht darin das Gemüse wirklich klein zu würfeln. Geht mit der Hand oder auch in der Küchenmaschine, da sieht es nicht ganz so schön aus, aber es geht natürlich viel schneller. Brunoise nennt sich das klein gewürfelte Gemüse. Nach der Gemüse-Zerkleinerung geht es aber schnell von der Hand.

Zutaten:
80 g geriebener Parmesan
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 Kohlrabi
4 Karotten
1 Petersilienwurzel
Öl
500 ml Wasser
1 TL Gemüsepaste oder -pulver
etwas Zitronenabrieb von 1 Bio Zitrone
Créme fraîches
1 EL gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer, 1/2 TL Currypulver, Muskatnuss

Zubereitung:
Die Schalotten und den Knoblauch abziehen und fein würfeln. Das Gemüse putzen und wie oben schon besprochen auch sehr klein würfeln.
Die Zwiebel- und Knoblauchwürfelchen in Öl anschwitzen, dann das restliche Gemüse zufügen und alles ca. 5 Minuten andünsten.
Wasser und Gemüsepaste hineingeben und alles sämig garen. Dabei regelmäßig umrühren. Das Gemüse ist fertig, wenn es noch einen leichten Biss hat. Könnte alles ca. 10 Minuten dauern.
Den geriebenen Parmesan und etwa 50 g Créme fraîches unterrühren.
Mit Salz, Pfeffer, Currypulver und Muskatnuss abschmecken, mit Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Bei mir war noch zuviel Wasser im Gemüse, als es fertig war, ich habe es abgegossen. Ich denke 400 ml reichen um das Gemüse zu garen.

Tipp:
Ich hatte noch einen kleinen Rest von dem Risotto. Ich habe diesen Rest in meine Möhrensuppe, die es am nächsten Tag gab, als Einlage hinein gegeben. Hat super gepasst.

Schwarzplenten-Torte mit Blaubeerfüllung

Dieses Rezept habe ich schon vor einiger Zeit entdeckt und wollte es immer mal ausprobieren. Und siehe da , ich war nicht allein mit diesem Gedanken. Meine Freundin Marion hat ganz spontan zu einer Tasse Kaffee eingeladen und was hatte sie gebacken ? Richtig genau diese Torte. Sie hat sie auch ganz klassisch mit Preiselbeermarmelade gefüllt. Ich habe die Füllung etwas variiert und so schmeckt sie genauso lecker wie das Original, vielleicht etwas frischer.

Zutaten:
6 Eier
1 Prise Salz
200 g Zucker
200 g Butter oder Margarine
200 g Buchweizenmehl
200 g gemahlene Haselnüsse
1 Päckchen Backpulver
2 Äpfel
1 Bio Zitrone ( Abrieb davon )
Füllung:
400 g frische Blaubeeren
4-5 EL Blaubeermarmelade

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit Backpapier belegen.
Eier trennen. Das Eiweiß zu Schnee schlagen, dabei die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen.
Die Butter mit dem restlichen Zucker und dem Eigelb schaumig rühren. Die Äpfel schälen , entkernen und in feine Stückchen schneiden oder grob raspeln.
Buchweizenmehl, gemahlene Haselnüsse, Backpulver, Prise Salz und Zitronenabrieb unter die Eigelbmasse rühren. Die Äpfel unterrühren. Zum Schluss nach und nach den Eischnee vorsichtig unterheben.
Den Teig in die Springform füllen und ca. 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe !!!

Den Kuchen vollständig auskühlen lassen.
Für die Füllung die Blaubeeren waschen und abtropfen lassen, anschließend mit der Marmelade vermischen.
Den Kuchen einmal waagrecht durchschneiden. Mit den Blaubeeren füllen und den Deckel wieder aufsetzen.

Unbedingt mit Schlagsahne servieren, gehört einfach dazu !!!

Kürbis-Apfel-Kuchen

Einer geht noch, wäre doch gelacht, wenn wir nicht noch einen schönen Kuchen aus unserem Kürbis zaubern könnten. Aber mehr geht dann nicht mehr, der Kürbis ist dann endgültig weg und verarbeitet.
Dieser Kuchen erinnert ziemlich stark an die klassische Rüblitorte. Er ist super saftig und schmeckt mit dem Topping einfach unwiderstehlich.

Zutaten:
200 g Mehl
300 g Kürbisfleisch ( grob geraspelt )
200 g Äpfel
150 g Haferflocken
100 g Rosinen
1 TL Zimt
1/2 TL Muskat
1 Prise gemahlene Nelken
380 g brauner Zucker
5 Eier
150 g Sonnenblumenöl
1 TL Natron
für das Frosting:
240 g Puderzucker
50 g Butter ( zimmerwarm )
60 g Frischkäse ( zimmerwarm )
2 EL Zitronensaft
50 g Kürbiskerne ( geröstet und gesalzen )

Zubereitung:
Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit Backpapier belegen.
Die Äpfel schälen, entkernen und klein würfeln.
Geraspelter Kürbis, Äpfel, Haferflocken, Rosinen, Zimt, Muskat, Nelken, Zucker, Eier und Öl gut miteinander vermischen. Mehl und Natron zugeben und gut unterheben.
Den Teig in die Springform geben und ca. 50-55 Minuten backen. Stäbchenprobe !!!
Den Kuchen vollständig auskühlen lassen.
Für das Frosting bis auf die Kürbiskerne alle Zutaten gut miteinander verrühren und anschließend gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Die Kürbiskerne grob hacken und darüber streuen.

Im Kühlschrank etwas fest werden lassen und dann servieren und genießen.

Kürbis-Feta-Quiche

Und die nächste Kürbisverarbeitung. Mal wieder eine Quiche, weil ich sie besonders gerne mag und weil diese wenig Zutaten braucht und ganz einfach ist. Der Geschmack ist total überzeugend, man braucht wirklich nicht viel um lecker zu kochen.

Zutaten:
für den Teig:

150 g Mehl
70 g Butter oder Margarine in Stücken
20 ml Wasser
1/2 TL Salz
für den Belag:
1 Zwiebel
400 g Kürbisfleisch
200 g Feta
200 g Kräuter Créme fraíche
3 Eier
20 g Speisestätke
1 TL Gemüsepaste
Pfeffer, Salz, evt. Chiliflocken

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine Quicheform fetten.
Aus den Teigzutaten einen Teig bereiten, er ist etwas krümelig, lässt sich aber gut in die Form drücken. Dabei einen Rand hochziehen.
Für den Belag die Zwiebel pellen und in feine Würfel schneiden. Den Kürbis ebenfalls würfeln ( 1cm ). Alles in eine Schüssel füllen und gut mit dem zerbröckelten Feta, Créme fraíche, Eiern, Speisestärke, Gemüsepaste, Salz und Pfeffer verrühren. Gut abschmecken und auf dem Boden verteilen.
Ab in den Ofen und ca. 30-35 Minuten goldbraun backen.

Guten Appetit !!!


Kürbis-Grünkern-Frikadellen

Ich habe nochmal einen Kürbis gekauft um dann festzustellen, dass man aus einem Kürbis mehrere Gerichte zaubern kann. Daher werden demnächst noch zwei weitere kürbisverdächtige Rezepte auftauchen.
Jetzt aber zu den Grünkern- Frikadellen oder- Bratlingen.
In meiner Jugend war es undenkbar Grünkern- Bratlinge oder Buchweizen- Pfannkuchen oder ähnliches zu essen, war voll Öko. Noch dazu wo doch gerade diese herrlichen FastFood- Restaurants wie McDonalds bei uns Einzug hielten. Der erste Besuch bei so einer Burger-Bude war zusammen mit meinem Bruder und meiner Mutter. Es war schon ein besonderes Ereignis, ob es wirklich geschmeckt hat weiß ich gar nicht mehr.
Zu dieser Zeit wusste man auch nicht wirklich, wie eine richtige Tomatensoße geht. Die Anfänge meiner Mutter bestanden noch aus verdünntem Tomatenmark ( es gibt ein Produkt, wo das noch immer so funktioniert ) , wir Kinder mochten es sehr, denn auch die Nudel war noch nicht so etabliert, es gab doch deutlich mehr Kartoffeln.
In meiner Jugendzeit war es also sehr in, moderne, neue und unbekannte Küche zu versuchen ( heute alles schon wieder old school ). Da hatte Grünkern und Buchweizen keinen Platz.
Aber man wird ja schlauer und auch der Geschmacksinn verändert sich im Laufe der Jahre. Heute bin ich ein absoluter Fan von Grünkern, Konsistenz und Geschmack überzeugen mich.

Und jetzt zu den Frikadellen, sie sind meine absolute Lieblingsvariante von allen bisher probierten vegetarischen Frikadellen.

Zutaten:
1 Bund Petersilie
200 g Kürbisfleisch ( ich hatte Butternut )
250 g Grünkern ( geschrotet )
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
400 ml Wasser
1 TL Gemüsepaste- oder pulver
2 Eier
30 g Paniermehl
1 TL Cumin
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Kürbis in kleine Würfelchen schneiden oder grob raspeln. Zwiebel und Knoblauch abziehen und ebenfalls würfeln. In eine Pfanne ca. 2 EL Öl erwärmen und die Zwiebel- Knoblauchwürfel darin glasig andünsten. Kürbis und Petersilie zufügen und weitere 3 Minuten dünsten. Jetzt Grünkern, Gemüsepaste und Wasser in die Pfanne geben und ca. 15 Minuten bei mittlerer Temperatur garen. Pfanne oder Topf vom Herd nehmen und das Ganze noch ca. 20 Minuten quellen lassen.
Jetzt Eier, Paniermehl und die Gewürze zur Kürbis-Grünkern-Mischung geben und alles gut vermengen und gut abschmecken.
Mit angefeuchteten Händen Frikadellen formen und diese schön knusprig in der Pfanne ausbacken.

Als Beilage kann ich einen schönen Joghurt- Dip empfehlen oder aber auch eine warme Soße. Ich habe eine schöne Pilzsoße gemacht.
Es ist ein richtig herzhaftes Gericht.


Gedeckte Apfeltörtchen

Endlich wird mal wieder ganz klassisch gebacken. Mein Malte hatte sich zum Frühstück, welches dann eher ein Brunch wurde, angekündigt. Und Mutter möchte natürlich nur das Beste fürs Kind.
Diese Apfeltörtchen sind eigentlich klassischerweise ein gedeckter Apfelkuchen. Hier haben wir kleine Törtchen daraus gemacht, damit man viele verschiedene Sachen beim Brunchen probieren kann.

Zutaten:
Füllung:

800 g Äpfel
50 g Rosinen
50 g gehackte Walnüsse
60 g Zucker
1 TL Zimt
1/2 Bio Zitrone ( Abrieb )
Teig:
300 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
100 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
150 g weiche Butter oder Margarine
Guss:
100 g Puderzucker
Zitronensaft

Zubereitung:
Füllung:

Die Apfel schälen, entkernen, vierteln und in kleinere Stücke schneiden. Apfelstücke mit Rosinen, Zucker, Zimt, Walnüssen und Zitronenabrieb unter Rühren weich dünsten. In einem Sieb abtropfen lassen.
Teig:
Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig herstellen.
Ein Muffinblech fetten und mit Semmelbrösel ausstreuen.
Den Teig ausrollen und 12 Kreise (Ø 10 cm ) und 12 Kreise ( Ø 6 cm ) ausstechen.
Mit den größeren Kreisen die Muffinförmchen auslegen und festdrücken. Die Füllung gleichmäßig in die Förmchen verteilen und mit den kleineren Kreisen abdecken.
Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Umluft ca. 30 Minuten backen. Wenn die Törtchen zu dunkel werden , bitte abdecken.

Ich hatte eine Ausstechform in Apfelform und habe diese benutzt zum ausstechen der kleineren Kreise.

Aus Puderzucker und Zitronensaft eine geschmeidige Glasur rühren und die Törtchen damit überziehen.

Pink Kiss

Dieses Rezept habe ich in meinem neuen Thermomix-Heft entdeckt. Es ist wirklich etwas völlig anderes. Wie soll man es beschreiben, vielleicht so eine Art Kokosflocken, die rosanen und weißen die es in meiner Kindheit gab und die ich bis heute furchtbar lecker finde. Ich habe das Rezept so abgewandelt, dass es jeder nachmachen kann.

Zutaten:
200 g Kokosraspeln
400 ml gezuckerte Kondensmilch
1/2 Tl gemahlener Kardamom
15 ml Rote Bete Saft
50 g Magerquark

Zubereitung:
Den Magerquark mit Hilfe eines Mulltuches gut ausdrücken. Dann ganz einfach mit allen übrigen Zutaten gut verrühren.
Die Mischung abgedeckt für eine Stunde in den Tiefkühler stellen.
Nach dieser Zeit den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
Jetzt mit angefeuchteten Händen aus der Kokosmasse ca. 25 Kugeln formen und auf das Backblech setzen.
Im Ofen ca. 9-10 Minuten backen, abkühlen lassen, dann servieren.

Im Kühlschrank aufbewahren !!!

Grünkern-Chili

Auf diesem Blog habe ich schon mal ein vegetarisches Chili gemacht “ Chili sin Carne “ und jetzt kommt die Variante mit Grünkern. Grünkern schmeckt wirklich sehr lecker und seine Konsistenz erinnert tatsächlich an Hackfleisch.
Zum Chili gab es Kartoffelwedges, die noch kurz mit Käse überbacken wurden.

Zutaten:
für das Chili:

80 g Grünkern ( geschrotet )
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 getrocknete Chilischote
1 rote Paprika
1 TL Salz
1 TL getrockneter Oregano
1 EL dunkler Balsamico
2 EL Tomatenmark
150 ml Wasser
1 TL Gemüsebrühe ( Pulver oder Paste )
1 Dose gehackte Tomaten
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Mais
25 g Zartbitterschokolade
für die Kartoffeln:
1 kg Kartoffeln
20 ml Öl
1TL Paprikapulver
1TL Salz
200 g geriebener Käse

Zubereitung:
Kartoffeln:

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Öl mit Paprikapulver und Salz vermischen. Die Kartoffeln schälen und achteln, in eine Schüssel geben und mit dem Paprikaöl vermischen. Alles auf dem vorbereiteten Blech verteilen und 20 Minuten backen.

Inzwischen das Chili zubereiten. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein würfeln. Öl in einem Topf erwärmen, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel zusammen mit der zerbröselten Chilischote anschwitzen. Die Paprika waschen und ebenfalls würfeln. In den Topf geben und mitdünsten. Geschroteter Grünkern, Salz, Oregano, Balsamico, Wasser, Gemüsebrühe und Tomaten zugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Inzwischen auf den Kartoffeln den geriebenen Käse verteilen und nochmal für 10 Minuten bei gleicher Temperatur in den Ofen schieben.

In das Chili die Kidneybohnen, den Mais und die Schokolade geben und warm werden lassen.
Unbedingt nochmal gut abschmecken. Jeder mag eine andere Schärfe.

Das Chili zusammen mit den überbackenen Kartoffeln anrichten.

Man kann die Kartoffeln natürlich auch weg lassen und das Chili so löffeln, eventuell mit einer Scheibe Baguette.

Hier nochmal die andere Variante von Chili sin Carne: https://foodtalkapp.recipes/2017/05/04/chili-sine-carne/

Bruchschokolade

Nochmal was Süßes. Schokolade nach dem eigenen Geschmack pimpen heißt die Devise. Bei dieser Aktion kann man auch alle noch übrig gebliebenen Schokomänner und ähnliches verwerten.

Zutaten:
700 g Schokolade, alles was schmeckt
1 Prise Salz
zum verzieren:
gesalzene Macadamia- Nüsse
getrocknete Cranberries
Karamell
grobes Salz
Nüsse
Salzbrezeln
Zuckerstreusel
eigentlich alles was das Herz begehrt

Zubereitung:
Die Schokolade grob hacken, in eine Schüssel geben. Eine Prise Salz zufügen. Über einem Wasserbad schmelzen.
Aufpassen, dass kein Wasser in die Schokolade schwappt. Immer wieder umrühren.
Ein Backblech mit Backpapier belegen und die flüssige Schokolade darauf streichen.
In die feuchte Schokolade alles einstreuen worauf Ihr Lust habt, muss natürlich klein geschnitten sein.
Jetzt alles fest werden lassen, dann in Stücke brechen ( Bruchschokolade ). In einer Dose aufbewahren.

Ist auch eine schöne Geschenkidee !!!

Nuss-Schoko-Häufchen

Jetzt mal was Schnelles zum Schnuckeln, das ist der Fachbegriff für etwas zum Naschen. Wenn man es selbst macht, weiß man natürlich was drin ist und kann es seinem Geschmack anpassen. Und das hier geht wirklich schnell.

Zutaten:
60 g Mandelkerne
50 g Walnüsse
40 g Kürbiskerne
150 g Bitterschokolade ( Eure Lieblingssorte )
15 g Kokosöl
1 Prise Salz

Zubereitung:
Mandeln, Walnüsse und Kürbiskerne grob hacken.
Schokolade klein hacken und zusammen mit dem Kokosöl und der Prise Salz über einem Wasserbad zum Schmelzen bringen. In die geschmolzene Schokolade die gehackten Nüsse einrühren und auf Backpapier kleine Häufchen setzen, diese dann fest werden lassen.

Ich habe kleine Nusshäufchen in Pralinenmanschetten gefüllt, sieht irgendwie schöner aus.

Im Kühlschrank aufbewahren.

Gemüsecurry mit Filetstreifen aus Soja

Heute mache ich mal wieder ein schönes Curry, diesmal mit Filetstreifen aus Soja. Wie Ihr wisst probiere ich gerne mal etwas Neues aus und diese “ Filetstreifen“ gab es noch nicht in meiner Küche.
Vorab kann ich nur sagen, mich haben sie überzeugt und ab und zu werden sie jetzt meinen Speiseplan bereichern.

Zutaten:
350 g Soja-Filtetstreifen ( ich hatte die von der Fa. Garden Gourmet )
1-2 Karotten
1 rote Paprikaschote
1 Zucchini
ca. 200 g Brokkoli
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
2 TL Ras el hanout oder Currypulver oder Currypaste
1 Dose Kokosmilch
ca. 200 ml Wasser
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln.
In einer Pfanne Kokosöl erwärmen und die Zwiebel mit dem Knoblauch darin anbraten. Die Filetstreifen zufügen und ca. 3 Minuten mitbraten. Alles aus der Pfanne nehmen und zu Seite stellen. Jetzt nochmal Kokosöl in die Pfanne geben und nach und nach das Gemüse anbraten und in der Pfanne bissfest garen. Dann mit Ras el hanout bestäuben und kurz andünsten. Kokosmilch und Wasser zufügen. Aufkochen und dann noch leicht köcheln lassen. Die angebratenen “ Filetstreifen “ mit den Zwiebel dazu geben und warm werden lassen.
Alles nochmal abschmecken, natürlich kann man auch noch etwas Schärfe an dieses Gericht bringen, da sind jetzt Eure Geschmacksknospen gefragt.
Ich finde, dass Reis dazu am Besten passt.

Ich habe das Curry noch mit gehacktem Koriander bestreut.

Hier noch weitere Curry-Ideen:https://foodtalkapp.recipes/2018/11/01/spinat-kokos-curry-vegan/https://foodtalkapp.recipes/2019/02/16/jackfruit-ein-curry/

Erbsen-Reis-Patties

Heute knusprig gebratene Patties oder auch “ Frikadellen “ aus Erbsen und gekochtem Reis. Dazu ein Yoghurt Dip und ein frischer Salat sollte auch nicht fehlen. Ich habe mich für Rote Bete entschieden. Rote Bete ist super gesund und gerade in der grauen Jahreszeit sollten wir mehr davon essen. Wer das aber nicht mag kann seinen Lieblingssalat dazu reichen.
Hier geht es aber nur um die Patties und was Ihr dazu essen mögt, bleibt natürlich Euch überlassen.

Zutaten:
250 g Reis ( nach Eurem Geschmack )
250 g TK- Erbsen
2 TL Gemüsebrühe ( Paste oder Pulver )
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Bund Petersilie
2 Eier
60 g Haferflocken
10 g Stärke
Salz, Pfeffer, Muskatnuss, evt. Ras el hanout
Kokosöl zum anbraten

Zubereitung:
Wasser mit Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Reis darin nach Packungsangabe bissfest garen, in den letzten 3 Minuten die TK Erbsen mitkochen lassen.
Wer möchte kann jetzt einen Dip aus ca. 300 g Yoghurt, 1 gepressten Knoblauchzehe, Blättchen von 2 Stielen Minze, Salz, Pfefer und etwas Zitronenabrieb zubereiten.
Für die Patties Zwiebeln und Knoblauch abziehen und fein würfeln, die Petersilie waschen und hacken. Alles in eine Schüssel füllen. Eier, Haferflocken, Stärke, 1/2 TL Salz, Pfeffer, evt. Ras el hanout, und Muskat zufügen und miteinander vermischen. Jetzt noch die Erbsen und den Reis dazu geben und nochmal richtig gut vermengen und abschmecken.
Die Masse sollte jetzt 10 Minuten stehen bleiben, damit die Haferflocken noch etwas aufquellen können.
Mit angefeuchteten Händen Patties formen. Kokosöl in einer Pfanne schmelzen und die Patties von beiden Seiten knusprig ausbraten.

Tipp:
Man kann die gebratenen Patties gut im Ofen warm halten.

Jetzt mit dem Yoghurt Dip und einem Salat servieren.

Wer möchte kann seine eigene Kombination dazu reichen.
Wie wäre es mit einer schönen Pilzsoße?https://foodtalkapp.recipes/2017/12/12/pilzragout-mit-gemuesepuffer/

Apfel-Zimt-Kuchen

Ich liebe Apfelkuchen, daher mal wieder ein schönes Rezept. Geht wirklich schnell und ist herrlich saftig. Und da ich ja ein absoluter Zimt-Fan bin, genau das Richtige für mich und alle weiteren Zimt-Fans.

Zutaten:
200 g Butter oder Margarine
3 Eier
3 Äpfel
200 g Zucker
200 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 TL Zimt
10 g Kakao

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine Springform ausfetten oder mit Backpapier belegen.
Die Eier trennen und das Eiweiß schön steif schlagen, bis zur weiteren Benutzung in den Kühlschrank stellen.
Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen, dann grob raspeln.
Butter, Zucker und Eigelb schaumig rühren.
Mehl, Backpulver, Zimt und Kakao hinzugeben und gut verrühren.
Geraspelte Äpfel unterrühren, dann vorsichtig den Eischnee unterheben.
Teig in die vorbereitete Backform füllen und ca. 40 Minuten backen.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Mit einem Klecks Sahne ein Gedicht.

Hier noch zwei weiter feine und leckere Apfelkuchenrezepte:https://foodtalkapp.recipes/2017/01/08/apfelkuchen-einfach-lecker/https://foodtalkapp.recipes/2018/11/07/ruehrkuchen-apfel-schoko/

Käse-Kartoffel-Gratin

Heute die versprochene Beilage zum Ofen Rosenkohl, aber Achtung mit dieser Beilage ist das Gericht nicht mehr vegan.
Normalerweise wird das klassische Gratin nicht mit Käse gemacht, aber mit Käse schmeckt es einfach nochmal so gut. Aber Vorsicht , absoluter Suchtfaktor. Gefahr von dicken Bäuchen und absoluter Trägheit.
Wer das nicht scheut, kann hier lesen wie es gemacht wird.

Zutaten:
1,5 kg festkochende Kartoffeln
400 ml Milch
250 ml Sahne
1-2 Knoblauchzehen
1 EL Butter
125 g Cheddar
75 g Parmesan
75 g würziger Blauschimmelkäse
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und auf einer Mandoline in 2 mm dünne Scheiben hobeln. Milch und Sahne in einem großen Topf aufkochen und leicht salzen. Knoblauch hineinpressen. Kartoffelscheiben hineingeben und 3-4 Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Topf vom Herd nehmen. Kartoffeln durch ein Sieb abgießen, Flüssigkeit dabei auffangen.
Eine Auflaufform mit Butter fetten.
Cheddar und Parmesan reiben, den Blauschimmelkäse grob zerbröckeln.
Kartoffelscheiben und Käse abwechselnd in die Auflaufform schichten, dabei 1/4 vom Käse zurückbehalten. Aufgefangene Flüssigkeit kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und über die Kartoffelscheiben geben. Mit dem restlichen Käse bestreuen.

Im vorheizten Ofen bei 190 Grad Ober-/ Unterhitze backen.

Tipps:
Sollte das Gratin zu dunkel werden , einfach locker mit etwas Alufolie abdecken.

Jetzt kann man das Gratin zu dem Rosenkohl aus dem Ofen essen, oder auch hier einen schönen Salat dazu reichen. Satt wird man auf jeden Fall.

Noch zwei schöne Kartoffel- Rezepte: https://foodtalkapp.recipes/2020/08/11/tomaten-kartoffeln/https://foodtalkapp.recipes/2020/07/29/kartoffeln-mit-krauteryoghurt-und-pilztopping/

Rosenkohl aus dem Ofen mit Walnüssen

Rosenkohl, nicht jedermanns Liebling. Als Kind undenkbar sowas zu essen und ich mochte wirklich fast alles. Aber man kommt ja irgendwann auf den Geschmack. Es gibt ja auch viele tolle Zubereitungsarten. Früher gab es gerne die gute Béchamelsoße dazu.
Heute kommt der Rosenkohl aus dem Ofen, eine einfache und sehr köstliche Variante.

Zutaten:
1 Kg Rosenkohl
200 g Zwiebeln
200 g säuerliche Äpfel
100 g Walnüsse
1/2 Bund Petersilie
Öl
Salz, Pfeffer, evt. Chiliflocken

Zubereitung:
Den Rosenkohl putzen und halbieren. Zwiebeln pellen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
Äpfel waschen, nicht schälen und in so große Würfel schneiden wie die Zwiebeln.
Die Walnüsse grob hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln und ebenfalls hacken.
Den Ofen auf 210 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Öl in einer Pfanne erwärmen und den Rosenkohl portionsweise bei höherer Temperatur kräftig anbraten. In eine Auflaufform geben.
Nochmal etwas Öl in die Pfanne geben und Zwiebeln darin 3-4 Minuten goldbraun anbraten. Äpfel hinzufügen und eine weitere Minute braten. Petersilie dazugeben.
Zusammen mit den gehackten Nüssen zu dem Rosenkohl geben. Mit Salz, Pfeffer und eventuell Chiliflocken gut durchmischen.
Im Ofen ca. 25 Minuten garen. Den Rosenkohl muss man leicht einstechen können.

Aus dem Ofen nehmen und sofort servieren. Dazu braucht es eine Beilage, entweder einen bunten Salat oder ein schönes, saftiges Käse-Kartoffel-Gratin.
Ratet mal was wir hatten !
Das Rezept dazu gibt es nächstes Mal.

Hier noch ein paar Ideen mit Rosenkohl !!!https://foodtalkapp.recipes/2017/12/06/rosenkohl-salat-mit-walnuessen-brussels-sprouts-with-walnuts/https://foodtalkapp.recipes/2017/01/15/rosenkohlquiche-besonders-lecker/

Dinkeltoast

Wer liebt es nicht, schöne knusprige Scheiben Toastbrot. Viele rümpfen natürlich die Nase, oh dieses schreckliche Weißmehl Brot. Kann man einfach zusammendrücken, total ungesund. Aber seien wir doch mal ehrlich, jeder hat einen Toaster und jeder knabbert gerne diese knusprigen Scheiben. Hier ist jetzt eine selbstgemachte Variante mit Dinkelvollkornmehl. Diese Scheiben sind deutlich gehaltvoller und gesünder, aber sie knuspern genauso schön im Toaster auf.

Zutaten:
500 g Dinkelvollkornmehl
300 g lauwarmes Wasser
20 g frische Hefe
10 g Honig
30 g Butter oder Margarine
20 g Leinsamen
1 TL Salz

Zubereitung:
Lauwarmes Wasser mit der Hefe, Honig und Butter verrühren. Stehen lassen.
Eine Kastenform fetten. Mehl, Leinsamen und Salz in einer Schüssel vermischen. Hefemischung zufügen und zu einem Teig verkneten. In die gefettete Kastenform geben und abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Das Toastbrot ca. 40 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Tipp:
Ich habe das fertige Brot in Scheiben geschnitten und eingefroren. So kann ich direkt die gefrorene Scheibe in den Toaster geben und schön aufknuspern !!!

Blumenkohl und Spinat in Senf-Käse-Soße

Blumenkohl-lecker. Nach den ganzen Schlemmereien zu Weihnachten und Silvester kommen wir jetzt wieder zu den bodenständigen und einfachen Gerichten. Auch an Kalorien könnten wir jetzt ein wenig sparen. Diese Gericht macht satt und wir brauchen weder Kartoffel noch Reis dazu, also Low Carb.

Zutaten:
1 Zwiebel
1 Blumenkohl
400 g Blattspinat
200 ml Milch
300 ml Kochwasser
100 g geriebener Käse ( gerne etwas mit Geschmack )
30 g Mehl
30 g Margarine
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
3 TL mittelscharfer Senf

Zubereitung:
Den Blumenkohl in Röschen teilen. Den Spinat verlesen und gründlich waschen. Den Blumenkohl in gesalzenem Wasser in einem großen Topf bissfest garen. Herausschöpfen und beiseite stellen. In dem Kochwasser den Spinat kurz blanchieren und anschließend in eiskaltem Wasser abschrecken. Das Kochwasser auffangen.
Die Zwiebel pellen und klein würfeln. In einem Topf die Margarine zerlassen und die Zwiebel darin anschwitzen. Mit Mehl abstäuben und nach und nach die Flüssigkeiten hinzufügen. Ca. 5 Minuten köcheln lassen, dann mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Senf abschmecken. Den geriebenen Käse darin schmelzen lassen und nochmal abschmecken. Das vorbereitete Gemüse in die Soße geben und warm werden lassen.

https://foodtalkapp.recipes/2019/03/23/dal-mit-blumenkohl-und-zimt/https://foodtalkapp.recipes/2018/11/23/orientalische-blumenkohlsuppe/
Und hier noch weitere Ideen mit Blumenkohl !!!

Käse-Lauch-Suppe mit vegetarischem Hack

Dieses Gericht gibt es schon lange, aber ich habe es erst jetzt für mich entdeckt. Schmeckt super würzig und wärmt schön von Innen. Passt also gut zu den nächsten doch recht kalten Tagen. Und bei dem grauen Anblick draußen ist diese Suppe ein echter Lichtblick.

Zutaten:
100 g geriebener würziger Käse
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 große Stange Lauch
30 g Butter oder Margarine
400 g vegetarisches Hack
2 TL Gemüsepaste
800 ml Wasser
200 ml Sahne
200 g Kräuterschmelzkäse

Zubereitung:
Den Lauch putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Von der Zwiebel und dem Knoblauch die Haut abziehen und fein würfeln.
In einem Topf die Butter oder Margarine zerlassen und das Hack darin anbraten. Wenn das Hack etwas Farbe bekommen hat, den Lauch, die Zwiebel und den Knoblauch hinzufügen und mit anbraten. Nach ca. 5 Minuten mit dem Wasser ablöschen und die Gemüsepaste einrühren.
Das Ganze ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen.
Jetzt den geriebenen Käse, die Sahne und den Schmelzkäse einrühren und für ca. 4 Minuten schmelzen lassen.
Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren.

Diese Suppe gehört zu denen, die aufgewärmt nochmal so gut schmecken, also ruhig schon einen Tag vorher zubereiten.

Guten Appetit und bleibt gesund !!!

Miniwindbeutel-Brandteig

Heute gibt es mal wieder einen Küchenklassiker, den Brandteig. Ich habe mich noch nie an Brandteig heran gewagt. Aber dies soll sich heute ändern. Hier gibt es heute nur das Grundrezept, für die Füllung seid Ihr dann selbst zuständig. Die Windbeutel können süß oder herzhaft gefüllt werden.

Zutaten:
150 ml Wasser
80 g Butter oder Margarine
1 Prise Salz
10 g Zucker ( nur bei süßer Füllung )
120 g Mehl
3 Eier

Zubereitung:
Das Wasser mit der Butter, eventuell Zucker und der Prise Salz in einem Topf zum Kochen bringen.
Das Mehl mit einem Schwupps in die kochende Flüssigkeit schütten und unter starkem Rühren so lange kochen lassen, bis sich ein Teigkloß bildet, der sich vom Topfboden löst. Am Boden bleibt dann nur ein dünner weißer Teigbelag.
Den Teigkloß in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen. Die Eier einzeln aufschlagen und nacheinander unter den Teig rühren. Jedes Ei muss gut unter den Teig gemischt sein, ehe das nächste untergerührt wird.
Der fertige Brandteig ist weich und glänzend und fällt schwer reißend vom Löffel.
Den Teig in einenSpritzbeutel mit Sterntülle füllen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Auf das Blech nun kleine Windbeutel aufspritzen. Sie sollten ca. 5 cm Abstand haben.
Jetzt ca. 20 Minuten goldbraun backen, auf keinen Fall die Ofentür vorher öffnen, sonst fallen die Windbeutel zusammen.
Nach der Backzeit die Ofentür noch 10 Minuten leicht geöffnet halten, dann können die Beutel herausgenommen werden.

Vor dem Füllen sollten sie komplett ausgekühlt sein. Ihr könnt sie mit dem Spritzbeutel befallen oder aufschneiden und dann die Füllung hineingeben.

Ich habe meine einfach mit Vanillepudding gefüllt.
Klassisch ist natürlich die Sahne.
Als herzhafte Variante kann man Frischkäse schön pikant abschmecken.

Mein erster Versuch ist gut gelungen und geschmeckt haben sie auch.

Hefegugelhupf

Zum neuen Jahr beginnen wir gleich mit einem Backrezept, wer hätte das gedacht. Aber ich habe diese Form zum Geburtstag geschenkt bekommen und jetzt muss sie endlich ausprobiert werden. Liebe Marion vielen Dank, auch dass Du meinen Blog aufmerksam verfolgst und mit bekommen hast, dass ich keine Gugelhupfform besitze.
Dies ist ein ganz klassisches Rezept, denn der ursprüngliche Gugelhupf wurde immer mit Hefe zubereitet.

Zutaten:
100 g Orangeat und Zitronat
50 g kandierter Ingwer ( klein gewürfelt )
50 g Orangensaft
120 g Zucker
1/2 Würfel Hefe
Mark von 1 Vanilleschote
500 g Mehl
1 Prise Salz
2 Eier
200 g weiche Butter

Zubereitung:
Das Orangeat, Zitronat und den kandierten Ingwer mit dem Orangensaft übergießen und zu Seite stellen.
Milch und Zucker erwärmen ( lauwarm ), Hefe hineinbröckeln, verrühren und abgedeckt 15 Minuten gehen lassen.
Mehl, Vanillemark, Salz und Eier zugeben und gut verkneten. Mit den Knethacken des Handrührers oder in einer Küchenmaschine. Butter in Stückchen zugeben und weiter kneten. Die eingelegten Trockenfrüchte zugeben und untermischen.
In eine große Schüssel füllen und abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
Die Gugelhupfform einfetten.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche locker zusammenfalten, zu einem Laib formen, mittig ein Loch einarbeiten. In die Form gleiten lassen und nochmal abgedeckt eine weitere Stunde gehen lassen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze auf der untersten Schiene ca. 45 Minuten backen. Nach ca. 30 Minuten abdecken, sonst wird er zu dunkel.
Den gebackenen Gugelhupf 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben und servieren !!!

Tipp:
Ihr könnt selbstverständlich, das Orangeat und Zitronat austauschen. Zum Beispiel in Rosinen, Cranberries, alle getrockneten Früchte, Schokostückchen, gehackte Nüsse usw.
Man kann auch alles weg lassen und den Gugelhupf mit Marmelade servieren.


Hier noch 2 Rezepte in Gugelhupfform: https://foodtalkapp.recipes/2017/11/12/gugelhupf-kuerbis/https://foodtalkapp.recipes/2020/09/24/gugelhupf-schokolade-kaffee/

Ein gutes neues Jahr

In diesem Jahr haben wir viel gekocht und noch mehr gebacken. Ich danke allen, die meinen Blog lesen oder ihm sogar folgen. Mir ist aufgefallen, dass öfter auf den Blog geschaut wurde als 2019. Vielleicht liegt es ja tatsächlich an der diesjährigen Situation, wir sind gezwungenermaßen mehr Zuhause. Ich fände es natürlich schön, wenn sich der ein oder andere wieder mehr Zeit zum Kochen und Genießen nimmt.
2020 hat uns alle kalt erwischt und uns aus der Bahn geworfen.
Meine Gedanken sind bei allen, die trotzdem immer für alle Menschen da waren, ob in der Pflege, im Krankenhaus oder auch an der Supermarktkasse. Die Paketboten dürfen wir nicht vergessen und auch die Polizei, Bundeswehr und alle Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern.
Wir sollten auch die Politiker nicht vergessen, sie mussten viele Entscheidungen treffen und waren viel Kritik ausgesetzt.
Ob immer alles richtig war, ob es zu richtigen Zeitpunkt kam, dass wissen wir ja doch immer erst hinterher.
Wir sollten dankbar sein für alle, die sich einsetzten.

Es gab sicher auch Momente in diesem Jahr, die bewegt haben und auch schön waren.
Für mich persönlich ist es wichtig, dass ich viele gute Freunde habe und dass wir immer in Kontakt geblieben sind. Die Momente, wo man sich persönlich treffen konnte, waren in diesem Jahr wenige, dafür umso schönere.
Ich bin froh, dass ich nicht allein durchs Leben gehen muss, sondern einen verlässlichen Partner an meiner Seite habe. So ist manch schwere Situation einfacher zu meistern.
Über meine Jungs und ihre Mädels freue ich mich immer, auch dass sie immer zu Besuch kommen und wir schöne Gespräche haben.
Für meine Eltern waren wir dieses Jahr Einkaufen, so haben wir viel regelmäßigeren Kontakt gehabt als sonst.
Meiner besten Freundin wünsche ich, dass es ihr im neuen Jahr gesundheitlich wieder besser geht und sie nach vorne schauen kann.

Ich wünsche mir, dass es im nächsten Jahr irgendwann wieder normaler wird, aber auch, dass bis dahin die Menschen genug Geduld haben.

Auf diesem Blog versuche ich normalerweise neutral zu bleiben, aber was ist momentan schon normal.

Also, in diesem Sinne, bleibt gesund, passt auf Euch und andere auf, behaltet den Respekt voreinander und kommt gut ins neue Jahr.
Wir werden uns da hoffentlich wieder begegnen, hier auf dem Blog, oder im realen Leben.

Ach ja, dies waren übrigens in diesem Jahr meine beliebtesten Rezepte https://foodtalkapp.recipes/2020/01/15/koniginpasteten-mit-vegetarischer-fullung/https://foodtalkapp.recipes/2020/03/24/vegetarische-konigsberger-klopse/

Knäckebrot die Zweite

Nach dem wir doch hoffentlich ein paar schöne Weihnachtstage hatten, diesmal ohne viel Trubel. Besinnlich nannte man das, früher waren diese Weihnachtstage glaube ich immer ohne viel Trubel. Wir haben daraus ein Fest des Konsums und Überflusses gemacht, nur am Rande bemerkt. Ich wünsche mir, dass alle eine schöne Zeit hatten.
So langsam heißt es ja den Gürtel wieder etwas enger schnallen nach den ganzen weihnachtlichen Köstlichkeiten. Also gibt es bei mir noch ein schönes Knäckebrot Rezept.
Inspiriert wurde ich mal wieder durch Das Große Backen, hier hatten sie einen schwedischen Backtag und da durfte das Knäckebrot nicht fehlen.

Zutaten:
120 g Buchweizenmehl
40 g gemahlener Parmesan
4 getrocknete Tomaten ( klein gewürfelt )
40 g Haferkleie
30 g gepuffter Quinoa
80 g gemischte Kerne ( Sesam, Mohn, Chiasamen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne )
1 TL Salz
10 ml Öl
1 TL getrocknete Thymian
1 TL getrockneter Oregano
250 ml Wasser

Zubereitung:
Alle Zutaten zusammen mit dem Wasser in eine Schüssel geben und gut miteinander verrühren.
10 Minuten quellen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Den Teig dünn auf das vorbereitete Backblech streichen .Geht am Besten mit einem Löffelrücken, den man immer wieder in Wasser taucht, damit der Teig nicht kleben bleibt.
20 Minuten vorbacken, dann Blech aus dem Ofen nehmen und das Knäckebrot in Stücke schneiden.
Danach weitere 30 Minuten im Ofen schön knusprig backen.


Abkühlen lassen und am Besten in einer Blechdose aufbewahren.

Hier das andere Knäckebrotrezept, damit Ihr nicht lange suchen müsst https://foodtalkapp.recipes/2019/01/24/knaeckebrot/

“ Sachertorte “ – weihnachtlich

Plätzchen haben wir jetzt genug gebacken. Hier kommt noch eine super, schokoladige und würzige “ Sachertorte „. Diese Torte habe ich mir selbst zum Geburtstag gebacken, sie hat echt lecker geschmeckt. Man sollte sie unbedingt 1-2 Tage vorher backen, damit sie gut durchziehen kann.

Zutaten:
130 g Butter oder Margarine
130 g Mehl
290 g Zucker
130 g Zartbitterschokolade
6 Eier
1 TL Zimt
1/2 TL Kardamom
1/2 TL gemahlener Ingwer
1 Prise Salz
200 g Marzipanrohmasse
ca. 200 g Aprikosenkonfitüre
300 g Zartbitterkuvertüre
125 ml Wasser

Zubereitung:
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen, dann 100 g Zucker einrieseln lassen, dabei immer weiter schlagen. Zur Seite stellen.
Die Zartbitterschokolade über einem Wasserbad schmelzen lassen.
Die Eigelbe mit 90 g Zucker, Butter und den Gewürzen schaumig schlagen.
Mehl und geschmolzene Schokolade zufügen und unterrühren.
Jetzt vorsichtig den Eischnee unterheben.
In eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 40 Minuten backen. Stäbchenprobe !!!
Den Kuchen aus der Form stürzen und mindestens 1 Stunde auskühlen lassen.
Den Boden einmal waagrecht halbieren.
Die Marzipanrohmasse zwischen Frischhaltefolie zu einem Kreis ausrollen ( soll die Größe des Bodens haben ) .
Den unteren Boden mit Aprikosenkonfitüre bestreichen, darauf die Marzipanplatte legen und den 2. Boden darauf setzten.
Wasser mit 100 g Zucker in einen Topf geben und aufkochen, bei kleiner Flamme 4 Minuten köcheln lassen.
Inzwischen die Kuvertüre zerkleinern und anschließend im Zuckerwasser schmelzen.
Den Guss mittig auf die Torte geben und durch hin- und herdrehen die Torte gleichmäßig mit dem Guß überziehen.
Vollständig fest werden lassen.

Durch den Zuckersirup wird der Guss nicht so hart und lässt sich wunderbar schneiden.

Schöne Feiertage wünsche ich Euch und genießt trotz allem diese Zeit !!!

Scones- weihnachtlich

Jetzt ist es wirklich nicht mehr lang und wir haben Weihnachten. Es wird dieses Jahr ganz sicher ein anderes Weihnachten als gewohnt werden. Wir können nicht so viele liebe Menschen treffen. Aber wir können Päckchen schicken, oder wie wäre es mal mit einer persönlichen, handgeschriebenen Weihnachtskarte. Mal keine WhatsApp oder Email. Wir können es uns Zuhause besonders schön machen, die Wohnung nett dekorieren, öfter mal Kerzen anzünden und auch was gutes kochen oder backen. Mit vielen unserer Lieben können wir dieses Jahr nur telefonieren und aus der Ferne für sie da sein, wichtig ist, dass in unseren Herzen immer Platz für sie ist.
Nächstes Weihnachten ist vielleicht wieder alles besser, aber jeder Zeit kann man etwas Gutes abgewinnen, so versucht das beste daraus zu machen.

Es gibt ja schon Scones Rezepte auf diesem Blog, aber ich dachte hier an ein Frühstück am 1. Weihnachtstag. Frische Scones mit weihnachtlichem Touch, gemütliches Frühstück noch in bequemen Jogginghosen oder ähnlichem.

Zutaten:
250 g Mehl
2 TL Backpulver
60 g Marzipan ( in Stückchen gerupft )
30 g Butter oder Margarine
150 ml Milch
1 Prise Salz
40 g getrocknete Aprikosen ( fein gewürfelt )
1 TL Lebkuchen- oder Stollengewürz

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem Teig vermischen, am besten mit den Knethaken des Handrührgerätes.
Aus dem Teig eine Rolle formen und diese in 12 gleich große Stücke teilen. Zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Bei 200 Grad Umluft ca. 15-20 Minuten backen.
Etwas abkühlen lassen und sofort genießen.

Bei uns gab es Apfelgelee und Schlagsahne zu den Scones.
Wir sind nur zu zweit und sie waren sehr schnell verputzt, die Menge lässt sich natürlich auch ganz einfach verdoppeln.

Kommt gut durch die nächsten Tage!!!

Hier findet Ihr die anderen Scones Rezepte !https://foodtalkapp.recipes/2017/07/03/herzhafte-scones/ https://foodtalkapp.recipes/2017/03/25/scones/

Schokoladenwürfel mit Amarettini

Hier das 2. Pralinenrezept, auf einem Bein kann man ja nicht stehen und wir lieben ja auch die Auswahl. Dieses Rezept ist jetzt wirklich ganz einfach.

Zutaten:
50 g Amarettini
250 g Zartbitterküvertüre
120 g Sahne
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Prise Salz
ca. 30 g Kakaopulver

Zubereitung:
Die Amarettini in einen Gefrierbeutel geben und darin grob zerkleinern. Das geht mit einem Nudelholz oder einfach mit den Händen zerdrücken.
Die Kuvertüre klein hacken. Zusammen mit der Sahne in einen Topf geben und schmelzen. Hier wieder bei der Temperatur aufpassen, nicht wärmer als 50 Grad Celsius.
In die geschmolzene Masse den Pfeffer, 1 Prise Salz und die zerkleinerten Amarettini einrühren.
In eine eckige Form ( ich habe wieder eine Gefrierdose genommen ) füllen und glatt streichen.
Mein Tipp, die Form mit Backpapier auslegen.
Jetzt abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag die Pralinenmasse in Würfel schneiden und diese in Kakaopulver wälzen.

Wieder im Kühlschrank aufbewahren.

Diese Pralinen bekommt jeder hin, sie schmecken herrlich !!!

Marzipan Pralinen

Jetzt kommen wir zu den versprochenen Pralinen. Ich finde sie nicht sehr kompliziert, man braucht natürlich wie immer bei so etwas ein wenig mehr Geduld. Diese Pralinen habe ich gemacht, da ich noch Marzipan übrig hatte. Vielleicht könnte dies ja auch ein Lastminute Geschenk werden.

Zutaten:
200 g weiße Schokolade
40 g gemahlene Pistazien
150 g Marzipanrohmasse
50 ml Sahne
1 Vanilleschote
30 g Butter
300 g Zartbitterkuvertüre
10 g Kokosfett

Zubereitung:
Die gemahlenen Pistazien mit der Marzipanrohmasse zu einem Teig verkneten. Zwischen Backpapier dünn ausrollen ( etwa 0,5 cm ). Nun eine eckige Form ( 10×15 cm ) damit auslegen. Ich habe die Marzipanmasse allerdings nicht ausgerollt, sondern gleichmäßig in meine Form gedrückt. Ich hatte eine rechteckige Gefrierdose von Tupperware.
Die Schokolade klein hacken, möglichst fein, eventuell in einer Küchenmaschine mahlen.
Sahne in einen Topf geben, Vanilleschote auskratzen und das Mark mit der Schote zur Sahne geben.
Die Sahne kurz aufkochen, von der Herdplatte ziehen, Butter einrühren. Die Schote entfernen und die weiße Schokolade in der heißen Sahne schmelzen, dabei schön umrühren.
Die Ganache nun auf das Marzipan streichen, abdecken und über Nacht ab in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag die Zartbitterkuverture hacken und zusammen mit dem Kokosfett über einem Wasserbad schmelzen.
Die Pralinenmasse in Würfel schneiden und mit der Kuvertüre überziehen. Am Besten natürlich mit einer Pralinengabel hineintauchen, aber eine normale Gabel geht auch.
Auf Backpapier legen und fest werden lassen.

Die Pralinen in einer Dose im Kühlschrank aufbewahren.

Hört sich kompliziert an, aber die einzelnen Schritte sind einfach. Nur die Pralinen mit der Kuvertüre überziehen ist etwas schwieriger.

Blumenkohlauflauf

Heute ein ganz bodenständiger Auflauf. Richtig zum satt essen und einfach köstlich.

Zutaten:
400 g Blumenkohl
200 g Pastinaken
500 g Kartoffeln
1/2 Dose Mais
200 g Ziegengouda, gerieben
1 Stange Lauch
40 g Butter
500 ml Milch
50 g Mehl
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:
Blumenkohl in Röschen trennen, Pastinaken schälen und in Scheiben schneiden, Kartoffeln schälen und würfeln ( 3 cm ).
Lauch putzen und in feine Ringe schneiden.
Kartoffeln in Salzwasser gar kochen.
Blumenkohl und Pastinaken ebenfalls in gesalzenem Wasser kochen, das Gemüse sollte auf jeden Fall noch etwas Biss haben.
Das gegarte Gemüse mit dem Mais mischen und in eine Auflaufform geben.
Für die Soße die Butter anschwitzen, das Mehl hinzufügen und weiter anschwitzen, bis sich alles gut verbunden hat. Das Wasser oder aufgefangenes Kochwasser vom Gemüse nach und nach einrühren, dabei kräftig rühren, damit es nicht klumpt oder anbrennt.
Alles ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen.
70 g von den geriebenen Käse einrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Die Soße über das Gemüse geben, mit den Lauchringen bestreuen und zum Schluß den restlichen Käse darüber geben.
Im Backofen bei 180 Grad Umluft ca. 30 Minuten überbacken.

Lasst es Euch schmecken!!!

Linsenpastete-vegan

Nachdem wir uns jetzt ausgiebig mit unserem Plätzchenteller beschäftigt haben. Könnten wir uns ja schon mal Gedanken über unser Weihnachtsmenü machen. Hier habe ich eine Idee für die Vorspeise. Darauf gekommen bin ich, da es ja zur Weihnachtszeit alle erdenklichen Pasteten gibt, natürlich meistens mit dem Inhaltsstoff Fleisch. Ich habe mich dann auf die Suche nach einer fleischlosen Alternative gemacht und dies ist jetzt das Ergebnis.

Zutaten:
250 g getrocknete Linsen ( grüne oder braune )
100 g Hirse
4 EL getrocknete Cranberries
1 große Zwiebel
100 ml Öl und etwas zum Anbraten
3 EL Sojasoße
1 Msp. gemahlener Piment
1 Msp. gemahlene Nelken
2 Lorbeerblätter
1 TL getrockneter Majoran
1/2 TL getrocknetes Bohnenkraut
1/4 TL getrockneter Liebstöckel
Salz, Pfeffer
1 TL Ras el hanout

Zubereitung:
Am Vortag die Linsen und die Hirse nach Packungsangabe kochen.
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Zwiebel pellen und in kleine Würfel schneiden. Öl in einer Pfanne erwärmen und die Zwiebelwürfel mit den Lorbeerblättern, dem Piment und den Nelken glasig dünsten. Lorbeerblätter entfernen.
Zwiebeln, Linsen, Hirse, 100 ml Öl, Sojasoße, Majoran, Bohnenkraut, Liebstöckel und Ras el hanout mischen und mit dem Pürierstab zu einer glatten Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Cranberries unterrühren.
Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen ca. 40-45 Minuten lang backen.
Ofenklappe leicht kippen und die Pastete über Nacht im Backofen abkühlen lassen.

Zum Servieren in Scheiben schneiden.

Ich werde dazu Preiselbeeren oder Cranberry Sauce und Feldsalat servieren.

Das Schöne ist, dass es sich so gut vorbereiten lässt.

Vielleicht ist es ja auch für Euch eine Idee.

Linzer Plätzchen- vegan

Hohoho, dies sind die letzten Plätzchen, die ich dieses Jahr verblogge. Aber es kommen vielleicht noch Pralinen oder Liköre, mal sehen. Das könnten auf jeden Fall nette Ideen zum Verschenken werden.
Außerdem müssen wir nach diesen ganzen süßen Herrlichkeiten vielleicht doch noch was Herzhaftes zaubern.

Zutaten:
200 g gemahlene Mandeln
250 g Dinkelmehl oder Weizenmehl, ganz wie Ihr mögt
1/2 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Msp. gemahlene Nelken
150 g Zucker
1 Prise Salz
250 g kalte Margarine
10 ml Rum
1 Bio Orange, Abrieb davon
300 g Marmelade ( ich habe Himbeere genommen, aber auch hier, nehmt was Ihr mögt )
Etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Gemahlene Mandeln, Mehl, Backpulver, Zimt, Nelken, Zucker, 1 Prise Salz, Margarine, Rum und Orangenabrieb zu einem Knetteig verarbeiten. Das geht mit den Händen oder mit den Knethaken oder natürlich mit einer Küchenmaschine.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und runde Plätzchen ausstechen.
Achtet darauf, dass Eure Plätzchen durch zwei teilbar sind. Die eine Hälfte bestreichen wir jetzt mit Marmelade und setzen die zweite Hälfte darauf.
Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im Ofen bei 160 Grad Umluft ca. 15 Minuten backen.
Nach dem Backen auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben.

Jetzt wünsche ich Euch viel Spaß bei der Plätzchen- Backerei, vielleicht probiert Ihr ja eines meiner Rezepte aus, würde mich natürlich freuen !!!

Stollenmuffins- vegan

Hohoho, auch der typische Stollen darf natürlich nicht fehlen. Diesmal als Muffin gebacken, kann sich aber durchaus an dem großen Bruder messen und passt so natürlich viel besser auf unseren Plätzchenteller.

Zutaten:
100 g Rosinen
2 EL Rum
50 g gehackte Mandeln
100 g Mandelmilch
4 g Trockenhefe
1 Päckchen Vanillezucker oder 1 TL Vanillepaste
250 g Mehl
1 Prise Salz
70 g Zucker
100 g Marzipanrohmasse, in Stückchen gerupft
1 Bio-Orange, den Abrieb davon
125 g Margarine
etwas Puderzucker

Zubereitung:
Die Rosinen mit dem Rum mischen und mindestens 4 Stunden ziehen lassen, am besten lasst Ihr sie über Nacht ziehen.
Mandelmilch erwärmen, sollte lauwarm sein. Hefe und 1 EL Zucker einrühren und abgedeckt ca. 15 Minuten quellen lassen.
Mehl, Salz, Vanillezucker und restlichen Zucker mischen. Rosinen, Marzipan, gehackte Mandeln sowie den Zitronenabrieb hinzufügen und vermischen. Jetzt die Hefemilch mit 75 g Margarine dazugeben und mit dem Knethaken zu einem Teig verarbeiten.
Teig abgedeckt ca. eine Stunde gehen lassen.
Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen und gleichmäßig den Teig darin verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten goldbraun backen.
Die restliche Margarine schmelzen und die noch warmen Muffins damit bestreichen und dann dick mit Puderzucker bestäuben.
Abkühlen lassen und die Muffins in Alufolie wickeln. Sie schmecken wie der Stollen, etwas durchgezogen noch besser.

%d Bloggern gefällt das: