Käsekuchen ohne Boden – mit roter Grütze


Die nächsten Blogbeiträge beschäftigen sich mit unserem Amerikaurlaub. Natürlich interessiere ich mich auch im Urlaub für Essen, Rezepte und auch für Einkaufsmöglichkeiten. In einem fremden Land ist dies natürlich umso schöner, mal Neues zu entdecken und auszuprobieren.
Unser Urlaub hat uns nach Bainbridge Island gebracht, wo wir bei lieben Verwandten eine ganz wunderbare Zeit erleben durften.
Es werden auch noch viele Rezepte folgen, die mich inspiriert haben. Aber jetzt zu Anfang gibt es tatsächlich nochmal etwas ganz deutsches. Denn als Foodbloggerin wirst du natürlich gefragt, ob du mal was deutsches machen kannst. Unsere Gastgeberin ist eine ganz hervorragende Köchin und da wollte ich jetzt nicht anfangen zu kochen, aber wer hätte es gedacht, ich habe gebacken.
Es wurde ein Käsekuchen ohne Boden und als Besonderheit, als Topping selbst gekochte rote Grütze.
Die Zutaten haben wir alle bekommen, sogar richtigen Quark. Da unsere Gastgeberin Brigitte Deutsche ist und schon ganz viele Jahre auf Bainbridge lebt, hat sie dafür gesorgt, dass der Supermarkt vor Ort immer Quark im Angebot hat. Über den Preis wollen wir jetzt lieber nicht reden, aber wir fanden die Lebensmittel sowieso recht teuer, allerdings eine super Auswahl an Allem.
Der Quark war etwas fester als unserer und hat auch käsiger geschmeckt. Der Grieß war recht grob und ich hatte schon Bedenken, ob alles gelingen wird, noch dazu, da sich die ganze Familie zum Testessen angesagt hatte.
Hier jetzt erstmal das Rezept.

Zutaten:
250 g Butter oder Margarine
250 g Zucker
4 Eigelb
4 Eiweiß
1 Abrieb und Saft von einer Limette
125 g Hartweizengrieß
2 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
750 g Magerquark
1 Prise Salz
für die rote Grütze:
500 g gemischte Beeren, frisch oder tiefgekühlt
2 EL Stärke, mit etwas Wasser oder Saft angerührt
3 EL Zucker

Zubereitung:
Eine Springform (26er) mit Backpapier auslegen und den Rand buttern.
Die Eier trennen, das Eiweiß in einer hohen Schüssel mit einer Prise Salz steif schlagen und zur Seite stellen.
Die Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Das Eigelb hinzufügen und einarbeiten. Limonenabrieb- und saft, Grieß, Backpulver und Puddingpulver mit der Masse verrühren. Zum Schluss den Quark dazu geben und alles cremig rühren.
Das aufgeschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben, damit die Masse schön luftig wird.
Nun die Quarkmasse in die Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad Umluft ca. eine Stunde backen. Immer mal schauen, sollte der Kuchen zu dunkel werden einfach abdecken.

Während der Kuchen backt, bereiten wir die rote Grütze vor, da diese ja noch abkühlen muss.
Dazu die Früchte mit dem Zucker und einer halben Tasse Wasser oder Saft zum Kochen bringen, kurz aufkochen lassen und die angerührte Speisestärke einrühren, nochmal aufkochen. Sollte die Grütze noch zu flüssig erscheinen, dann muss noch etwas Stärke hinein, einfach ausprobieren, ich kam mit den 2 Esslöffeln gut hin.
Die Grütze zur Seite stellen und auskühlen lassen.

Der Kuchen muss auch völlig ausgekühlt sein, dann obenauf die rote Grütze geben und genießen.

IMG_4788Tipp:
Die rote Grütze ist natürlich kein muss, der Kuchen schmeckt schon ganz toll ohne Topping. Aber es ist mal etwas anderes und meine Testesser fanden es ganz prima.

Ja der Kuchen ist gelungen, obwohl sich die Zutaten etwas anders anfühlten als gewohnt.
Aber ich glaube die Fotos sprechen für sich.

Ganz liebe Grüße an alle Mitwirkenden!

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