Rotkohl


Da liegt er nun, der Rotkohl. Ich habe ihn gekauft, weil Oliver sagte, er würde gerne mal was mit Rotkohl machen. Tja, und hier ist er nun. Nur die Ideen sind nicht so vorhanden. Und der liebe Oliver war letztendlich auch nicht so hilfreich bei der Umsetzung und beim Ideen entwickeln. Also ab zur Recherche. Kochbücher gewälzt, im Internet geschaut und nach einem Tag, hatte ich endlich was ich wollte.
Das Ergebnis ist ein Salat und eine Quiche. Wobei der Salat noch die einfache Lösung war, bei der Quiche habe ich doch etwas tüfteln müssen, um zufrieden zu sein.
Und hier jetzt das Ergebnis. Ich habe aus einem Rotkohl, mittelgroß, beide Sachen machen können, daher auch zwei Rezepte auf einmal.
Und eine kurze Unterbrechung zum Plätzchenmarathon.

Zutaten für den Salat:
1 kg Rotkohl
Salz
2 TL brauner Zucker
80 g getrocknete Cranberries
1 Zwiebel
3 EL Öl
75 ml heller Balsamico oder Apfelessig
Pfeffer
1 Prise Zimt
50 Pinienkerne

IMG_5119Zubereitung:
Kohl putzen, waschen, vierteln, Strunk entfernen und in sehr feine Streifen hobeln. Im Hinblick auf das zweite Rezept, gleich den ganzen Kohl hobeln und 1 Kilo für den Salat abwiegen, den Rest erstmal zur Seite stellen.
In einer großen Schüssel mit einem TL Salz und einem TL braunem Zucker kräftig mit den Händen durchkneten. Die Cranberries untermischen.
Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Mit Essig ablöschen, aufkochen und ca. eine Minute köcheln lassen. Mit 1 TL Zucker, Salz und Pfeffer kräftig würzen.
Die Zwiebelmischung über den Kohl gießen, alles gut vermischen und mindestens 2 Stunden durchziehen lassen.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und über den Salat geben und nochmals abschmecken.

IMG_5121Tipp:
Ich habe den Salat über Nacht ziehen lassen und er war perfekt.
Wer möchte kann die Cranberries auch durch Softpflaumen oder Datteln ersetzen. Muss beides dann etwas klein gehackt werden und der Salat ist deutlich süßer im Geschmack.

Zutaten für die Quiche:
500 g gehobelter Rotkohl
3 Äpfel, gewürfelt
3 Zwiebeln, fein gewürfelt
40 ml Öl
40 ml dunkler Balsamico
140 ml Wasser
1 gestr. TL Salz
1 Prise Pfeffer
1 gestr. TL Zucker

300 g Mehl
1 EL Salz
2 Eier
180 g weiche Butter oder Margarine

100 g gekochte Maronen
1 Bund Frühlingszwiebeln
200 ml Sahne
3 Eier
frisch geriebene Muskatnuss
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Wir beginnen mit der Füllung und bereiten ganz klassisch Rotkohlgemüse zu.
Dafür die Zwiebeln in Öl andünsten und Rotkohl und Äpfel zufügen. Noch etwas weiter dünsten. Dann Essig, Wasser, Salz, Pfeffer und Zucker zufügen und alles für ca. 40 – 45 Minuten weich dünsten. Wer möchte gibt noch 2 Nelken dazu, für den ganz typischen Geschmack.
Aus Mehl, Salz, Eiern und der Butter wird ein Quicheteig zubereitet. Diesen dann in Folie einschlagen und für 30 Minuten in den Kühlschrank geben.
Eine gefettete Tarteform mit dem Teig auslegen. Den gekochten Rotkohl darauf verteilen.
Die Frühlingszwiebeln in Ringe und die Maronen in Scheiben oder Würfel schneiden und über die Füllung streuen.
Sahne, Eier, Muskat, Salz und Pfeffer miteinander verrühren und über darüber gießen.
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und die Quiche darin für 25  – 30 Minuten backen.
Vor dem Schneiden unbedingt 10 Minuten ruhen lassen.

Dies sind jetzt die Ergebnisse des Rotkohl Einkaufs. Uns hat es sehr gut geschmeckt.
Mir ganz besonders die Quiche. Der Salat wird mit jedem Tag besser, aber das hat Kohl ja so an sich.

IMG_5114Tipp: 
Wenn es mal schnell gehen soll, kann man natürlich auch fertigen Rotkohl verwenden, aber besser ist immer selbst gemacht.

IMG_5118Guten Appetit und bis bald zum nächsten Plätzchenrezept!

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