Gemüse- Jambalaya


Es gibt einen ganz großen Topf Gemüse. Wir machen Heute ein Jambalaya. Dieses Gericht ist ein Eintopf und kommt ursprünglich aus Louisiana, also den Südstaaten von Amerika. Wobei Louisiana da schon eine Sonderstellung hat, weil es bis Ende des 18. Jahrhunderts unter spanischem und französischem Einfluss stand. Dies merkt man jetzt natürlich der Regionalküche an und das ist absolut kein Nachteil.
In ein Jamalaya gehört viel Gemüse, ein bisschen Schärfe und das Original hat Hühnchen , Garnelen und auch geräucherte Wurst im Eintopf. Aber das brauchen wir alles nicht, da die vegetarische Variante es an nichts fehlen lässt.

Zutaten:
für ca. 6 Personen oder 1 hungrigen Sohn plus Mutter
400 g gehackte Tomaten aus der Dose
1 Dose Mais
2 Karotten
1 kleine Zucchini
1 kleine Aubergine
3 Stangen Staudensellerie
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 rote Paprikaschoten
5 EL Olivenöl
frischer Thymian und Oregano ( ca. jeweils 1/2 Bund )
1 TL Paprikapulver ( edelsüß )
1/4 TL Cayennepfeffer
1 TL Chiliflocken
2 Lorbeerblätter
Salz
1 l Gemüsebrühe
Saft einer 1/2 Zitrone
150 g Langkornreis

Zubereitung:
Erst muss das Gemüse vorbereitet werden. Dafür die Karotten schälen und würfeln. Zucchini putzen und in Scheiben schneiden. Die Aubergine waschen und würfeln. Der Staunensellerie wird gewaschen und in Scheiben geschnitten. Die Paprika waschen und würfeln. Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein hacken.
Die Kräuter waschen, ausschütteln und ebenfalls hacken.
Das Olivenöl in einem großen Topf erwärmen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Karotten, Staudensellerie und Paprika zugeben und 2 Minuten dünsten. Die Hälfte von den gehackten Kräutern, Paprikapulver, Cayennepfeffer, Lorbeerblätter, Chiliflocken und etwas Salz hinzufügen und ca. 1 Minute anschwitzen.
Die Tomaten mit Saft und die Gemüsebrühe dazugeben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Anschließend Mais, Zucchini, Aubergine und Reis zugeben und weitere 20 Minuten köcheln.
Die Lorbeerblätter entfernen und nochmals mit Zitronensaft, den Gewürzen und den restlichen Kräutern  abschmecken.

Es ist wie immer bei Gemüse etwas Schnippelkram, aber dann kocht das Jambalya von allein.
Mit der Schärfe könnt Ihr natürlich variieren. Ich fand es genau richtig, mein Sohn hat noch ein paar Umdrehungen aus der Chilimühle genommen.

IMG_6587Gutes Gelingen!

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Oliver sagt:

    Ein wunderbares Sommerrezept. Bitte mehr davon.

    Liken

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