Balsamico-Gemüse mit Halloumi-vegan

Beim Durchstöbern meines Back- und Kochordners, bin ich auf dieses Rezept gestoßen, welches ich früher ganz oft gemacht habe. Warum man dann plötzlich so ein einfaches und sehr leckeres Rezept einfach vergißt, ich weiß es nicht.
In meinem Ordner ( eigentlich sind es Zwei ) sammele ich alles, was mir interessant erscheint oder Rezepte, die ich von Freunden habe, Zeitungsausschnitte, einfach alles. Ab und an muss er allerdings mal durchforstet werden und alles, was ich bis dato nicht ausprobiert habe, wird wieder entsorgt. Und im Zuge einer solche Aktion fiel mir dieses Rezept in die Hände.

So sieht es auf dem Blech aus

Zutaten:
1 Bund Lauchzwiebeln
4 große Karotten
1 große Zucchini
3 rote Paprika
1 Glas Artischocken
1 Dose Kidneybohnen oder weiße Bohnen
3 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
8 EL Olivenöl
1/8 l weißer Balsamico-Essig
1 TL Gemüsebrühpulver oder -paste
1 EL Zucker
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Gemüse putzen, waschen und klein schneiden. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Rosmarin waschen und in grobe Stücke rupfen.
Gemüse, Knoblauchscheiben, Rosmarin mit 8 EL Öl mischen und mit Pfeffer würzen.
In der Fettpfanne verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Umluft ca. 25 Minuten schmoren.
Ab und zu wenden.
Inzwischen Artischocken abtropfen lassen und etwas kleiner schneiden. Bohnen abspülen und auch abtropfen lassen. Beides zum Gemüse geben und 100 ml Wasser, Essig, Brühe und 1 EL Brühe einrühren. Weitere 15 Minuten schmoren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In der Marinade abkühlen und durchziehen lassen.

Das köstliche Ergebnis

Tipp:
Ich habe zu dem Gemüse Halloumi angebraten, eine wirklich gute Kombination.
Das Gemüse schmeckt außerdem gut als Antipasti mit einem schönen Stück Baguette dazu. Auch zum Grillteller passt es hervorragend.

Natürlich könnt Ihr das Gemüse austauschen. Wie es Euch am besten schmeckt.

Paprika-Tomatensauce auf Vorrat

Jetzt machen wir mal etwas auf Vorrat. Auf die Idee bin ich gekommen, da zur Zeit immer mehr mit dem Wohnmobil oder ähnlichem unterwegs sind. Kochen kann man da natürlich auch, aber es sollte nicht zu aufwendig sein und zuviele Töpfe brauchen ( max. 2 Stück ). Also warum nicht Zuhause vorkochen und dann auf Reisen aufbrauchen.
Man muss für Vorratshaltung natürlich nicht unbedingt mit dem Wohnmobil verreisen, auch im Ferienhaus oder einfach Zuhause passt diese Sauce perfekt.

Zutaten:
1 kg rote Paprika
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Öl
100 g Tomatenmark
800 g stückige Tomaten
1 Zweig Rosmarin, gehackt
2 TL getrockneter Thymian
1 TL Salz
Pfeffer
1 TL Zucker
1 gehäufter TL Gewürzpaste oder Gemüsebrühe

außerdem 3 Schraubgläser ( 500 ml )

Zubereitung:
Die Paprika waschen, halbieren, Kerne rausschneiden. Mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und unter dem Backofen-Grill rösten, bis die Haut schwarze Blasen wirft.
Herausnehmen und ein feuchtes Geschirrtuch darüber legen. Etwas abkühlen lassen, dann die Haut von der Paprika lösen. Das Paprikafleisch grob würfeln.
Zwiebel und Knoblauch pellen und fein würfeln. In einer Pfanne Öl erwärmen und die Würfel anschwitzen. Tomatenmark unterrühren, dann die restlichen Zutaten zugeben und die Sauce ca. 15 Minuten köcheln lassen. Abschmecken und sofort in die heiß ausgespülten Schraubgläser füllen.

So haben wir eine tolle Sauce jederzeit griffbereit !!!

Die Tomatensoße aus dem Ofen kann man auch schön vorbereiten.https://foodtalkapp.recipes/2019/06/05/tomatensose-aus-dem-ofen/

Bananen-Power-Balls-vegan

Wieder was zum Naschen, selbstgemacht und etwas gesünder, aber trotzdem lecker. Wer allerdings keine Bananen mag, für den ist das nicht das passende Rezept.

Zutaten

Zutaten:
30 g gemahlene Mandeln
6 getrocknete Aprikosen, fein gewürfelt
20 g Müsli ( im Mixer etwas klein gemacht )
30 g gepuffter Quinoa ( und etwas zum Wälzen )
130 g vollreife Banane
1 TL Vanilleextrakt
20 g Kokosmehl
1 TL Erdnusscreme
1/2 TL Zimt ( nur wer möchte )

Zubereitung:
Die Banane gut zerdrücken und mit allen Zutaten vermischen. Aus dieser Mischung Kugeln ( Balls ) formen und diese im Quinoa wälzen.
Mindesten eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Yummi


Die Balls müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden, auch sollten sie zügig gegessen werden, da sie durch die frische Banane natürlich nicht ganz solange haltbar sind.

Hier noch ein bisschen mehr Soulfood https://foodtalkapp.recipes/2020/03/16/soulfood-vegan/

Dinkel-Käsecräcker

Eine ganz leckere Knabberei, sind nicht kalorienarm, aber man weiß was drin ist und sie schmecken köstlich. Also, man kann sich seine kleine Knabberei für den Fernsehabend ruhig auch mal selber machen.

Zutaten

Zutaten:
125 g Dinkelvollkornmehl
80 g geriebener Parmesan
200 ml Wasser
40 g Sesam
30 g Mohn
30 g Leinsamen
20 ml Olivenöl
1 TL Salz
1 TL gehackter Rosmarin

Zubereitung:
Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen. In eine Schüssel füllen. Dinkelmehl, Parmesan, Sesam, Mohn, Leinsamen, Öl, Salz und Rosmarin zugeben , verrühren und 10 Minuten quellen lassen.
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech mit feuchten Händen oder einem feuchten Teigschaber verteilen.
20 Minuten backen. Die Teigplatte in Stückchen schneiden und jedes Stück umdrehen und nochmal für 10 Minuten in den Ofen.
Die Kräcker müssen wirklich knackig sein, d.h. die ganze Feuchtigkeit muss rausgebacken werden.

Vollständig abkühlen lassen und in einer Blechdose aufbewahren.

Mmmmmmmh !!!

Viel Spaß beim Knabbern !!!

Gemüsesalat-polnische Art

Ein etwas anderer Salat, ein bisschen erinnert er an den Salat Olivier. Er ist sehr schmackhaft und ich mag in besonders wegen seiner unterschiedlichen Konsistenzen, es ist ein schönes Mundgefühl. Schmecken tut er natürlich auch.
Jedes Jahr zur Grillsaison gibt es ja den ein oder anderen Salat von mir, auch dieser kann sich beim Barbecue durchaus sehen lassen.

Ein paar mehr Zutaten

Zutaten:
300 g Möhren
200 g Petersilienwurzel
100 g Knollensellerie
300 g Kartoffeln
4 hartgekochte Eier
2 Äpfel
200 g Gewürzgurken
1 Bund Petersilie ( gewaschen und gehackt )
1 Stange Lauch
200 g TK Erbsen
200 g Mayonnaise
150 g Naturjoghurt
1 TL Senf
1 TL Meerrettich aus dem Glas
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Das Gemüse mit den Kartoffeln in Salzwasser bissfest garen. Die TK Erbsen die letzten 2 Minuten hinzufügen.
In eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.
Inzwischen die Äpfel schälen und klein würfeln, die Gewürzgurken auch würfeln, beides mit der Petersilie vermischen und zu dem Gemüse geben.
Die hartgekochten Eier pellen und klein hacken. Die Stange Lauch in feine Ringe schneiden und mit den Eiern in die Schüssel geben.
Für das Dressing verrühren wir jetzt die Mayonnaise, den Naturjoghurt, den Senf und den Meerrettich miteinander und schmecken das Ganze kräftig mit Salz und Pfeffer ab.
Mit den Salatzutaten gut vermischen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Das Ergebnis

Vor dem Servieren nochmal abschmecken !!!

Sauerampfersuppe

Diese Suppe ist doch etwas ungewöhnlich, da die wenigsten noch mit Sauerampfer kochen. In der Frankfurter Grünen Sosse gehört der Sauerampfer hinein und von dort kennen ihn sicher die meisten.
Wir haben Sauerampfer im Garten und im Moment ist absolute Sauerampfer-Zeit. Man kann ihn auch auf Wiesen finden und pflücken.
Ich schneide den Sauerampfer auch ganz normal in den Salat oder mache ein Pesto draus, aber wir haben dieses Jahr soviel davon, dass ich jetzt mal diese Suppe ausprobiert habe.
Es gab auch Testesser und denen hat das Ergebnis gut geschmeckt.

Zutaten:
400 g Kartoffeln
1 Stange Lauch
1 Zwiebel
2 Bund Sauerampfer
1 Handvoll Spinat
4 EL Öl
1 Liter Gemüsebrühe ( gerne selbstgemacht )
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Chiliflocken
150 g geschlagene Sahne ( Deko )

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und grob würfeln. Den Lauch waschen und in grobe Ringe schneiden. Die Zwiebel pellen und ebenfalls grob schneiden.
Den Sauerampfer und Spinat unter fließendem Wasser waschen und zu Seite legen.
Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Kartoffeln, Lauch und Zwiebeln hineingeben und anschwitzen.
Mit Gemüsebrühe auffüllen und aufkochen lassen. Das Ganze bei mittlerer Hitze für 25 Minuten köcheln lassen.
Inzwischen den Sauerampfer mit dem Spinat pürieren.
Wenn die Suppe fertig ist, diese ebenfalls pürieren. Den Sauerampfer hineingeben und mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken.

Gleich servieren. Mit geschlagener Sahne und mit in Streifen geschnittenen Sauerampfer oder Spinat garnieren.

Tipp:
Ich habe die Suppe einen Tag vorher gekocht. Leider hat sie da an Farbe verloren. Man kann die Grundsuppe ruhig einen Tag früher kochen, sollte aber den Sauerampfer erst nachdem die Suppe warm gemacht wurde einrühren, damit sie schön grün an den Tisch kommt.

Wenn man die Sahne weglässt ist die Suppe vegan !!!

Artischocken-Tomaten-Soße-vegan

Diese wunderbare Sosse passt hervorragend zu Nudeln oder auch zu Reis. Dies ist eines der ersten Rezepte, die ich oft gekocht habe, als ich mit meiner vegetarischen Ernährung begonnen habe.
Und jetzt ist es mir mal wieder in die Hände gefallen und ich muss sagen, man kann sie ruhig wieder öfter machen.
Damit ihr auch in den Genuss kommt, hier jetzt das Rezept.

Zutaten:
4 Knoblauchzehen
Olivenöl
750 ml passierte Tomaten
60 g getrocknete Tomaten
2 EL Tomatenmark
2 Rosmarinzweige
2 TL Agavendicksaft oder Reissirup
2 EL weißes Mandelmus
ca. 400 g ( Abtropfgewicht ) Artischockenherzen in Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Knoblauch schälen und fein hacken. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erwärmen und den Knoblauch darin andünsten. Nach ca. 2 Minuten die passierten Tomaten hinzufügen. Die getrockneten Tomaten klein schneiden und mit dem Tomatenmark in die Pfanne geben. Rosmarin waschen, trocken schütteln und die Nadeln fein hacken. Zusammen mit dem Agavendicksaft und dem Mandelmus unterheben.
Die Artischocken abtropfen lassen und je nach Größe halbieren oder vierteln, unter die Sosse heben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu Nudeln oder Reis kochen und zusammen servieren.
Die Sosse hat eine ganz frische und fruchtige Note. Sie ist schnell gemacht und sicher eine Konkurrenz zu der einfachen Tomatensosse.

Gutes Gelingen !!!

Schwarzbrot

Schon lange gab es kein Brot mehr auf diesem Kanal. Ich habe mich für ein Schwarzbrot entschieden, da es schön saftig und etwas länger haltbar ist.
Für dieses Rezept brauchen wir geschroteten Roggen und geschroteten Weizen, dies könnt ihr Euch schon so besorgen. Alle die einen Thermomix oder eine Getreidemühle haben, machen das natürlich selber.

Zutaten:
125 g geschroteter Weizen
125 g geschroteter Roggen
500 ml Buttermilch
40 g frische Hefe
250 g Weizenmehl ( Typ 1050 )
100 g Leinsamen
100 g Sonnenblumenkerne
100 ml Zuckerrübensirup
Salz
30 g kernige Haferflocken

Zubereitung:
Die Buttermilch lauwarm erhitzen, die Hefe hinein bröckeln und verrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat.
Mehl, Weizen- und Roggenschrot, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Zuckerrübensirup und 1 TL Salz hinzufügen und zu einem Teig verkneten. Diesen in eine gefettete Kastenform füllen, abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
Den Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Teigoberfläche mit Wasser einpinseln und mit Haferflocken bestreuen.
Im Ofen 2 Stunden und 40 Minuten backen.
Dann vollständig auskühlen lassen.

Eigentlich ist es nicht schwierig dieses Brot herzustellen, es wird sehr lange gebacken, aber das geht ja auch von alleine.

Triple-Choc-Cake

Dies ist wohl einer der schokoladigsten Kuchen überhaupt.
Saftig, süchtigmachend, total schokoladig und ganz schnell aufgefuttert.

Zutaten:
für den Sirup:

50 g Zartbitterkuvertüre
200 g Zucker
2 EL Kakao
für den Teig:
4 Eier
100 g Zucker
1 Prise Salz
120 ml Sonnenblumenöl
100 g Weichweizengrieß
70 g Mehl
3 EL Kakao
2 TL Backpulver
für die Ganache:
150 g Zartbitterkuvertüre
200 g Schlagsahne
1 TL Meersalzflocken

Zubereitung:
Für den Sirup die Kuvertüre klein hacken. 250 ml Wasser mit dem Zucker zu Sirup einkochen. Dauert ca. 8 Minuten. Dann die gehackte Kuvertüre und den Kakao einrühren und zu Seite stellen.
Für den Teig die Eier mit Zucker und Salz cremig aufschlagen. Öl dazugeben und weiterrühren. Grieß mit den restlichen Teigzutaten mischen und unter die Eimasse rühren.
Eine Auflaufform ( 30×25 cm ) fetten und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft 20- 25 Minuten backen.
Mit einem Schaschlik-Spieß Löcher in den noch heißen Kuchen stechen und mit dem Schokoladensirup übergießen.
Kuchen mindestens 60 Minuten auskühlen lassen.
Für die Ganache die Kuvertüre klein hacken und zusammen mit der Sahne schmelzen, darf nicht zu heiß werden.
Den Kuchen damit überziehen und mit Meersalzflocken bestreuen.

Tipp:
Ich habe statt Sahne griechischen Joghurt zu dem Kuchen serviert, gibt dem Ganzen einen Frischekick.

Rhabarberkompott

Das einfachste Rezept überhaupt. Ich mag Rhabarber ja wirklich gerne, aber das Kompott gehört nicht zu meinen Lieblingen, daher doch vorwiegend Kuchenrezepte auf meinem Blog, wen wundert es?
Aber auf Wunsch einer einzelnen Person gibt es hier jetzt das Basisrezept für Rhabarberkompott.

Zutaten:
1 kg Rhabarber
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
das Mark von 1/2 Vanillestange
eventuell etwas Apfelsaft

Zubereitung:
Den Rhabarber gründlich waschen und alle schadhaften Stellen wegschneiden. Den Rhabarber brauchen wir nicht abzuziehen, die Farbe wird viel intensiver rot, wenn wir ihn nicht abziehen.
Nun den Rhabarber in kleine Stücke schneiden, in einen Topf geben und mit dem Zucker, Vanillezucker und dem Mark der Vanillestange verrühren.
Alles eine Stunde ziehen lassen.
Der Zucker hat jetzt ordentlich Flüssigkeit aus dem Rhabarber gezogen, so dass wir keine Flüssigkeit mehr zugeben müssen. Solltet ihr den Eindruck haben es fehlt etwas Flüssigkeit, dann gebt etwas Apfelsaft hinzu.
Jetzt unter Rühren solange kochen, bis die Rhabarberstücke weich sind. Aber gut aufpassen, das geht unglaublich schnell, lieber etwas früher vom Herd nehmen und nachziehen lassen.

Mit Vanillepudding schon lecker

Tipp:
Wir haben einen schönen Vanillepudding dazu gehabt, denn den süßen Part braucht der Rhabarber unbedingt.

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